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Die WD Red mit 6 TByte
Die WD Red mit 6 TByte (Bild: Western Digital)

Seagate und WD: Enterprise- und Consumer-Festplatten mit 6 TByte verglichen

Die WD Red mit 6 TByte
Die WD Red mit 6 TByte (Bild: Western Digital)

Hothardware hat drei aktuelle Festplatten mit sechs Terabyte einem Vergleichstest unterzogen. Erwartungsgemäß ist das fast doppelt so teure Enterprise-Laufwerk schneller, die Unterschiede zwischen WD Green und WD Red sind jedoch gering.

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Die Konstruktion von modernen Sata-Festplatten mit 6 TByte fällt manchmal höchst unterschiedlich aus - die Leistung auch. Das ist das Ergebnis eines Tests von Hothardware, das drei Laufwerke verglichen hat: Die WD Red und WD Green mussten gegen die Seagate Enterprise Capacity v4 antreten. Letzteres Modell ist ein Enterpise-Laufwerk, das von Händlern manchmal noch unter der früheren Bezeichnung Constellation ES angeboten wird.

Diese Festplatte arbeitet mit Magnetscheiben, die je ein Terabyte fassen können. Galten bisher fünf davon als Grenze für ein zuverlässiges Laufwerk, so verbaut Seagate nun sechs und erreicht dadurch die aktuelle Kapazität von 6 TByte. WD dagegen bringt auf fünf Scheiben für die WD Red und WD Green je 1,2 Terabyte unter, was auch 6 TByte ergibt. Dafür drehen diese Platters aber auch nur mit rund 5.400 U/Min, der genaue Wert weicht bei jedem Exemplar ab, was WD Intellipower nennt. 7.200 U/Min erreicht die WD Red Pro, die es aber nur mit maximal 4 TByte gibt, sie war nicht Teil des Tests.

Die gleiche hohe Umdrehungsgeschwindigkeit bietet auch Seagate mit der Enterprise-Platte, was ihr sequenzielle Datenraten von über 210 MByte/s beim Lesen wie beim Schreiben verschafft. Die beiden getesteten WD-Festplatten kommen im Fall der WD Red auf Werte um 180 MByte/s, die WD Green liegt knapp darunter. Das dürfte am von 64 auf 128 MByte verdoppelten Cache der Red-Serie liegen, bei verteilten Zugriffen sind beide Modellreihen je nach Test fast gleich schnell. Messungen zur Leistungsaufnahme hat Hothardware nicht durchgeführt.

Der Aufpreis für die Red-Platten rechtfertigt sich also, wie auch von WD beworben, nur durch die von zwei auf drei Jahre verlängerte Garantie sowie die Eignung der Reds für NAS-Geräte. In diesen dürfen sie rund um die Uhr mit fünf Laufwerken pro NAS betrieben werden, was für die WD Green nicht empfohlen wird. Ebenfalls 24/7-tauglich sind ist die Enterprise Capacity v4 von Seagate, ihr Preis pro Gigabyte ist aber beinahe doppelt so hoch. Dafür gibt es dann aber auch gleich fünf Jahre Garantie. Zuverlässigkeit, lange Garantie und viel Leistung sind bei Festplatten eben immer noch teuer zu bezahlen.


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HubertHans 05. Jan 2015

Und schon wieder zeigt es sich, das du es nicht verstehst. Mit BBU kannst du den Cache...

plutoniumsulfat 04. Jan 2015

ich dachte immer, da muss mehr als eine Platte übrig bleiben.

Lala Satalin... 04. Jan 2015

Konter-Konter: https://www.youtube.com/watch?v=oU3eEVzwe20

elgooG 02. Jan 2015

Was bitte schön soll man denn schon mit den Platten machen? Datenbanken und sonst...

MarioWario 02. Jan 2015

Im ersten halben Jahr wird der Händler dir die Platte (in der Regel) ohne wenn und aber...



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