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Samsungs SSD-Serie: Nur die kleinen 850 Evo arbeiten mit neuem Controller

In Größen von 120 GByte bis 1 TByte bietet Samsung die SSD-Serie 850 Evo an. Nur die drei kleineren Modelle haben einen neuen Controller, alle Laufwerke sind aber wie die Pro-Serie mit 3D-V-NAND ausgestattet. Durch den neuen Flash-Speicher gibt es eine verlängerte Garantie, später auch M.2-Versionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die 1-TByte-SSD 850 Evo
Die 1-TByte-SSD 850 Evo (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Nach Pro kommt Evo - im Jahr 2014 lässt Samsung auf die im Juli 2014 vorgestellten SSDs mit professionellem Anspruch die günstigere Variante folgen. Die größte Neuerung bei den 2,5-Zoll-Laufwerken, die schon lange durch die Sata-Schnittstelle ausgebremst werden, ist diesmal die Garantie: Nicht mehr nur drei, sondern gleich fünf Jahre lang soll die 850 Evo laut Samsung problemlos funktionieren.

  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Rückseite der 850 Evo (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Quadrat auf der 850 Evo ist grau, auf der 850 Pro war es rot. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Unterschiede von Samsungs SSD-Serien (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
Das Quadrat auf der 850 Evo ist grau, auf der 850 Pro war es rot. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
Inhalt:
  1. Samsungs SSD-Serie: Nur die kleinen 850 Evo arbeiten mit neuem Controller
  2. Schnell auch bei dauerhaftem Schreiben

Erstmals gibt es nun auch bei der Evo-Serie eine Angabe über das maximal zulässige Schreibvolumen. 75 Terabyte garantiert Samsung bei den Modellen mit 120 und 250 GByte Kapazität, bei 500 GByte und 1 TByte sind es 150 Terabyte. Dieser Wert entspricht dem der 850 Pro und kann auch deutlich überschritten werden. Eine 840 Pro, also das Vorgängermodell, hat im Test von Techreport bereits über 2 Petabyte überlebt.

Dennoch dürfte die 850 Evo nicht ganz so belastbar wie die 850 Pro sein, denn Samsung setzt zwar weiterhin sein aus mehreren Lagen gefertigtes 3D-V-NAND ein, bei den Evos jedoch mit 3 Bit pro Zelle (TLC). Bei der Pro-Serie werden nur 2 Bit pro Zelle gespeichert, was vor allem beim Schreiben weniger Belastung bedeutet. Das TLC-V-NAND für die Evos ist wie bei den Pros aus 32 Layern hergestellt. Die genaue Strukturbreite gibt Samsung nicht an, sie soll aber über 20 Nanometern liegen. Durch die dreidimensionale Bauweise ist der Nanometer-Wert allein aber kein zuverlässiger Richtfaktor für den Vergleich von Flash-Technologien.

  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Rückseite der 850 Evo (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Das Quadrat auf der 850 Evo ist grau, auf der 850 Pro war es rot. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Unterschiede von Samsungs SSD-Serien (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
  • Samsung stellt die 850 Pro vor. (Folien: Samsung)
Unterschiede von Samsungs SSD-Serien (Folien: Samsung)

Einen neuen Controller braucht der TLC-Speicher offenbar nicht, denn bei der 850 Evo mit 1 TByte setzt Samsung weiterhin den MEX-Chip mit drei ARM-Kernen ein, der mit der Serie 840 eingeführt wurde. Nur die Versionen mit 120, 250 und 500 GByte arbeiten mit einem neuen Controller, der MGX heißt - über sein Innenleben verrät Samsung bisher nur, dass es sparsamer sein soll.

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Das wirkt sich Samsung zufolge vor allem bei Schreibvorgängen aus, wofür aber auch das TLC-Flash verantwortlich sein dürfte. Je nach Größe lassen sich bei den Modellen mit MGX-Controller im Vergleich zu 840 Evo von 0,6 bis 0,9 Watt einsparen. Die 1-TByte-Modelle sind nur 0,05 Watt sparsamer, was vernachlässigbar ist. Und knapp 1 Watt weniger beim Schreiben dürfte sich bei Notebooks nur auswirken, wenn im Akkubetrieb dauerhaft Daten kopiert oder neue erstellt werden, etwa beim Videoschnitt - und dann benötigen CPU, GPU und Display viel mehr Energie, als die SSD einsparen könnte.

Schnell auch bei dauerhaftem Schreiben 
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olqs 10. Dez 2014

Jegliche Zusatzkarte von der du Booten willst muss beim PC start ihr eigenes BIOS laden...

Ach 09. Dez 2014

Tja, Hauptsache es passt in 9mm 2,5 Zoll rein ist sau schnell und hat 10 Jahre Garantie ^^

MarioWario 09. Dez 2014

Na, hört sich nach meinem alten IDE-Hass an (damals war SCSI auch immer besser) - heute...

MarioWario 08. Dez 2014

Das ist richtig, aber aber aber ist der Nachfolger vom PCI-Bus :-)

MarioWario 08. Dez 2014

Ist wohl einer von einem dutzend Wegen einen Bootstick zu erstellen: http://www.chip.de...


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