Western Digital: HGST übernimmt SSD-Hersteller Skyera

Noch mehr Flash-Kompetenz bei HGST: Die WD-Tochter kauft Skyera, einen Hersteller von SSD-Blades für Server. Damit könnte HGST Zugriff auf Informationen von Hynix und Micron erhalten.

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Geöffnetes Sky-Hawk-Rack
Geöffnetes Sky-Hawk-Rack (Bild: Skyera)

Western Digitals Tochterunternehmen HGST hat Skyera für einen unbekannten Kaufpreis übernommen, dieser dürfte bei mehreren Hundert Millionen US-Dollar liegen. Western Digital hatte bereits 2013 in Skyera investiert.

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Hitachi Global Storage Technologies (HGST) sichert mit dem Kauf nicht nur den Zugriff auf die Sky-Serie von dicht gepackten SSD-Blades für Server, sondern kooperiert auch stärker mit Flash-Herstellern wie Hynix und Micron.

Skyera stellt unter anderem den Sky-Hawk und den Sky-Eagle her. Beide sind für Enterprise-Server gedacht, sie quetschen bis zu 136 und 500 Terabyte an SSD-Speicher in ein Rack. Kaum ein anderer Hersteller bietet so viel NAND-Flash auf so geringem Raum.

Gegründet wurde Skyera vom Sandforce-Manager Rod Mullendore und dem ehemaligen technischen Leiter, Radoslav Danilak. Als CEO fungiert Microns früherer Chef der NAND-Flash-Sparte, Frankie Roohparvar. Sandforce, ein Hersteller von SSD-Controllern, wurde 2012 von LSI gekauft und ist mittlerweile Teil von Seagate.

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HGST möchte mit dem Kauf von Skyera seinen Kunden nicht nur den Umstieg von HDD- auf SSD-basierte Speichermedien erleichtern, sondern vermutlich selbst die Entwicklung solcher vorantreiben. Zuletzt hatte Western Digital die SSD-Hersteller Stec, Virident und Velobit übernommen.

In den Sky-Racks steckt Flash von Micron, durch die Übernahme kauft HGST entsprechendes Wissen über die NAND-Bausteine und rückt näher an den Fertiger heran. HGST hat anders als Hynix, Micron oder auch Samsung keine eigenen Flash-Fabriken und muss die NAND-Bausteine daher zukaufen.

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