Abo
  • Services:
Anzeige
Die SSD Vector 180 bietet einen Kondensator zur Pufferung bei Energieproblemen an.
Die SSD Vector 180 bietet einen Kondensator zur Pufferung bei Energieproblemen an. (Bild: OCZ)

OCZ Vector 180: SSD mit 960 GByte und Puffer-Kondensator

Die SSD Vector 180 bietet einen Kondensator zur Pufferung bei Energieproblemen an.
Die SSD Vector 180 bietet einen Kondensator zur Pufferung bei Energieproblemen an. (Bild: OCZ)

Die Toshiba-Tochter OCZ hat die SSD Vector 180 vorgestellt. Der Hersteller verbaut erstmals einen Kondensator auf seinen Speichern für Endkunden. Der soll bei Stromschwankungen helfen.

Anzeige

Zuverlässiger als die Vorgängergenerationen soll die neue SSD-Serie von OCZ arbeiten. Für den Fall eines Stromausfalls besitzt die Vector 180 einen kleinen Kondensator. Zahlreiche Server-SSDs bieten bereits einen solchen Schutz, bei Endanwender-Speichern ist das aber nicht so gewöhnlich. Bei einem Stromausfall würden damit essenzielle Daten für die Integrität der SSD noch geschrieben, verspricht OCZ. Gerade ankommende Daten werden natürlich nicht geschützt. Dazu bräuchte es eine USV für den gesamten Rechner.

Die SSD wird in verschiedenen Größen angeboten. Das Maximum liegt bei 960 GByte. Das Modell wird für rund 500 US-Dollar (netto, also US-typisch ohne Steuern) angeboten. Die OCZ-SSD gehört also nicht zu den günstigsten Modellen. Pro GByte teurer sind die jeweils kleineren Versionen mit 480 GByte (275 US-Dollar), 240 GByte (150 US-Dollar) und 120 GByte (90 US-Dollar).

Intern arbeitet die SSD mit Toshibas 19-nm-MLC-Flashspeicher. Da OCZ eine Tochter von Toshiba ist, wundert das nicht. Als Controller kommt eine Eigenentwicklung mit dem Namen OCZ Barefoot 3 M00 zum Einsatz. Verglichen mit anderen Modellen von OCZ ändern sich die Leistungswerte laut Datenblatt kaum noch. Hier limitieren alte Techniken. 530 MByte/s sind schreibend (sequenziell) möglich. Lesend sind es 550 MByte/s über die SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s. Die IOPS-Werte werden mit 100.000 und 95.000 lesend beziehungsweise schreibend angegeben. Dauerhaft verspricht OCZ 23.000 IOPS (Sustained 4K Random Write).

OCZ gibt eine Garantie über fünf Jahre. Außerdem sind die Datenträger für 50 GByte Datentransfer pro Tag ausgelegt. Das ist verglichen mit den günstigeren Modellen ARC 100 und Vertex 460A das Anderthalbfache. Zudem bietet OCZ nun eine neue Verwaltungssoftware namens SSD Guru an und schließt damit zur Konkurrenz auf. SSD Guru funktioniert auch mit anderen SSDs von OCZ und der AMD Radeon SSD.

Die neuen SSDs werden von einzelnen Händlern bereits gelistet und im April 2015 erwartet. Die derzeitigen Brutto-Straßenpreise entsprechen einer 1:1-Umsetzung der US-Nettopreise.


eye home zur Startseite
HubertHans 30. Mär 2015

Fuer RAID-Controller gibt es BBUs oder Flashmodule mit Kondensatoren, die den gesamten...

echtwahr 25. Mär 2015

Der Kondensator dient einzig dazu, dass Daten aus dem Cache noch auf die SLC/MLC/TLC...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PSI Logistics GmbH, Aschaffenburg, Dortmund
  2. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  3. Robert Bosch GmbH, Dresden
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Blade Runner, Inception, Erlösung, Mad Max Fury Road, Creed, Legend of Zarzan)
  2. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Was soll man sonst machen...

    voxeldesert | 00:48

  2. Re: Wird auch Zeit

    lestard | 00:46

  3. Re: Sehe ich anders

    voxeldesert | 00:44

  4. Endlich fällt es auch mal jemandem auf!

    dxp | 00:30

  5. Re: Was, wie bitte?

    cpeter | 00:26


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel