Abo
  • IT-Karriere:

Toshiba: SD-Karte funkt Thumbnails per NFC ans Smartphone

Toshiba integriert NFC in handelsübliche SD-Karten. So soll der Nutzer mit dem Smartphone kurz auf die Vorschauen der zuletzt geschossenen Bilder sehen können. Für Besitzer größerer SD-Karten-Sammlungen gibt es weitere Vorteile.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshibas neue SD-Karte hat ein NFC-Tag des Typ 3.
Toshibas neue SD-Karte hat ein NFC-Tag des Typ 3. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

In Las Vegas präsentierte Toshiba seine ersten SD-Karten mit eingebautem NFC-Tag. Das Tag ist dabei nicht einfach ein les- oder beschreibbares Tag, sondern fungiert als Schnittstelle zum eigentlichen Speicher, der zwischen 8 und 32 GByte groß sein kann. Für das Auslesen benötigt es eine Android-App mit dem Namen Memory Card Preview.

  • Eine kurze Voransicht des Inhalts und der Kapazität einer SD-Karte... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kann bei Toshibas neuen Karten per NFC an eine Android-App übertragen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Eine kurze Voransicht des Inhalts und der Kapazität einer SD-Karte... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Schaltbau GmbH, München
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Der Name der App deutet es schon an, die gesamte Karte lässt sich nicht über NFC auslesen. Über das Type-3-Tag sind nur die letzten 16 geschossenen Bilder ansehbar und das auch nur als Vorschau. Wer eine ganze Sammlung von SD-Karten hat, kann sich so schnell einen Überblick verschaffen. SD-Karten aber ins Smartphone zu kopieren, erfordert weiterhin einen Adapter, da Smartphones - wenn überhaupt - nur einen Micro-SD-Kartenschacht haben. Zudem ist ein Datentransfer per NFC ohnehin zu langsam, so dass nur Minibilder transferiert werden.

Eine weitere praktische Funktion ist die Anzeige der Kapazität der SD-Karte, die mit der App ebenfalls überprüft wird. Die App zeigt außerdem an, wieviel Platz Fotos einnehmen. Andere Dateiformate werden separat als Video & Others zusammengefasst. Auch der Name der Karte sowie der Datumsbereich der Aufnahmen werden angezeigt. Wer will, kann die Karte umbenennen.

Für den schnellen Datentransfer im Lesegerät unterstützt Toshiba UHS-1 und die Geschwindigkeitsklasse 10. Details hat das Unternehmen noch nicht genannt.

Toshiba will die SD-Karten noch im Februar 2015 auf den Markt bringen. Das gilt nach derzeitigem Stand jedoch nicht für Europa. Zudem listet sie Toshiba auch noch nicht auf der japanischen SD-Karten-Seite.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,97€
  2. 107,00€ (Bestpreis!)
  3. 419,00€
  4. 79,00€

Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    •  /