HyperX-Serie: Kingstons Predator ist die vorerst schnellste Consumer-SSD

Gleiche Technik, aber schneller am Markt: Kingstons HyperX Predator SSD entspricht Plextors M7e und ist bereits verfügbar. Keine andere Endkunden-SSDs ist flotter, einzig ein Samsung-OEM-Modell für Apple- und Lenovo-Notebooks überträgt Daten schneller.

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HyperX Predator SSD
HyperX Predator SSD (Bild: Kingston)

Kingston hat die HyperX Predator veröffentlicht, eine PCIe-SSD mit optionalem Steckkarten-Adapter. Technisch unterscheidet sich die HyperX Predator SSD kaum von Plextors M7e, beide setzen auf den gleichen Marvell-Controller und Flash-Chips von Toshiba. Die HyperX Predator ist durch diese Kombination die flotteste am Markt verfügbare Consumer-SSD.

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Die eigentliche SSD ist ein M.2-Modul im 2280-Format, auf dem alle Bauteile gruppiert sind: Der 88SS9293-Controller (Altaplus) mit acht Kanälen und Dualcore-Prozessor stammt von Marvell. Der 512 oder 1.024 MByte fassende DDR3-Cache wird ebenso wie die 19-nm-Flash-Chips von Toshiba gefertigt.

Der Altaplus-Controller nutzt ein PCIe-Interface mit vier 2.0-Lanes und AHCI-Protokoll. Kingston zufolge erreicht die HyperX Predator SSD in der 480-GByte-Version eine sequenzielle Lese- und Schreibrate von 1,4 und 1,0 GByte pro Sekunde - die kleinere Version mit 240 GByte schafft nur 600 MByte schreibend. Diese Werte gelten jedoch nur für komprimierbare Daten, da Kingston den Atto-Benchmark als Messungen nutzt.

Bei nicht komprimierbaren Daten wie sie der Crystal Disk Mark verwendet, fällt die Lese- wie Schreibrate auf 1.290 und 910 MByte pro Sekunde (Predator mit 480 GByte) sowie auf 1.100 und 600 MByte pro Sekunde (Predator mit 240 GByte). Damit ist die Kingston-SSD schneller als Plextors M6e Black Edition, auch bei den Iops liegt die HyperX Predator deutlich vor der Konkurrenz.

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Flotter als das Kingston-Modell ist nur Samsungs SM951, diese M.2-SSD ist jedoch nicht einzeln für Endkunden zu erwerben. Eine proprietäre Version der SM951 wird einzig in Apples Macbook Air sowie dem Macbook Pro und als normales M.2-Modul in einigen Modellen von Lenovos Thinkpad X1 Carbon verkauft.

Die HyperX Predator SSD mit 480 GByte ist für 500 Euro verfügbar, die Variante mit 240 GByte kostet 250 Euro. Für einen geringen Aufpreis bietet Kingston eine HHHL-Adapterkarte (Half-Height Half-Length) an, damit in beispielsweise Z97-Boards die SSD nicht ausgebremst wird. Mit bis zu 8,5 Watt ist die HyperX Predator SSD nicht sparsam, was bei Ultrabooks bedacht werden sollte.

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FreiGeistler 29. Mär 2015

Windows aufräumen würde wahrscheinlich mehr bringen. Also nicht benutzte Funktionen...

plutoniumsulfat 28. Mär 2015

Nennt sich auch RAID 0 ;)

plutoniumsulfat 27. Mär 2015

4 Lanes vs. x4?

ms (Golem.de) 27. Mär 2015

Wenn als HHHL, dann ... 1) Ja, im UEFI - siehe oben 2) Nein, keine SATAs gehen verloren...



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