UFS 2.0: Samsungs Smartphone-Speicher ist so schnell wie eine SSD
Samsung hat laut eigenen Angaben die Serienproduktion von Flash-Chips nach UFS-2.0-Standard begonnen(öffnet im neuen Fenster) . Dieser schnelle Speicher ist für Smartphones und Tablets gedacht und der Nachfolger der eMMCs. Universal Flash Storage kann anders als Embedded Multimedia Cards die Schreib- und Leseoperationen parallel ausführen und bietet weitere Vorteile wie eine bessere Effizienz.
Die von Samsung hergestellten UFS-2.0-Chips fassen 32, 64 und 128 GByte und werden auf DRAM-Speicher gestapelt. Durch Package on Package (PoP) verringert sich der Platzbedarf auf der Platine, das macht Smartphones kompakter oder ermöglicht größere Akkus.
Die neuen UFS-2.0-Chips bieten eine Warteschlange für 256 statt 32 gesammelte Befehle, die wie bei einer Sata-SSD mit Native Command Queuing abgearbeitet werden. Der Flash-Speicher soll so bis zu 19.000 Leseoperationen pro Sekunde erreichen – Samsungs 5.1-eMMCs schaffen nur 11.000 solcher Iops.
Die sequenzielle Datentransferrate der UFS-2.0-Chips soll auf SSD-Niveau liegen, wir erwarten mindestens 300 MByte pro Sekunde und damit etwa das Doppelte einer schnellen eMMC. Theoretisch kann UFS 2.0 bis zu 11,6 GBit oder 1,45 GByte pro Sekunde übertragen (1,16 GByte/s ohne Overhead).
Universal Flash Storage 2.0 soll trotz hoher Geschwindigkeit bis zu 50 Prozent weniger Leistung aufnehmen als Embedded Multimedia Cards, was die Akkulaufzeit von Smartphones und Tablets verbessert. Die neuen Flash-Chips sind vor allem für High-End-Geräte gedacht, etwa für das Galaxy S6.
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