Abo
  • Services:

Solid State Drive: Samsungs 850 Evo mit 1 TByte in Sicht

Bisher hat Samsung nur die 850 Pro veröffentlicht, demnächst dürfte die 850 Evo folgen. Das SSD ist kaum langsamer und basiert ebenfalls auf V-NAND, kostet aber deutlich weniger.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung SSD 850 Pro
Samsung SSD 850 Pro (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Ein erster Händler listet die Samsung SSD 850 Evo, den Nachfolger der beliebten SSD 840 Evo. Die neue Evo-Auflage könnte eine kaum langsamere Alternative zur teureren SSD 850 Pro darstellen, die sich einzig bei den erreichten Iops unterscheidet. Zudem dürfte die Garantie weniger als zehn Jahre betragen, für die 840 Evo gibt Samsung drei Jahre.

Stellenmarkt
  1. diconium digital solutions GmbH, Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Der Listung zufolge soll die SSD 850 Evo als 1-TByte-Version eine Lese- sowie Schreibgeschwindigkeit von bis zu 550 beziehungsweise 520 MByte pro Sekunde erreichen, dies entspricht - sofern diese Werte korrekt sind - der SSD 850 Pro mit 1 TByte. Sehr viel höhere Datentransferraten ermöglicht die veraltete Sata-6-GBit/s-Schnittstelle ohnehin nicht.

Wahrscheinlich liefert die SSD 850 Evo weniger Iops, was sich aber nur dann auswirkt, wenn der Nutzer das Solid State Drive über einen längeren Zeitraum - also deutlich mehr als eine Stunde - auslastet. In einem Spiele-PC ist dies eher selten der Fall, weswegen hier die 850 Evo eine günstige Alternative zur 850 Pro darstellen dürfte.

Diese kostet als 1-TByte-Version gut 500 Euro, für die 850 Evo mit der gleichen Kapazität gehen wir von deutlich unter 400 Euro aus. Die 840 Evo mit 1 TByte kostet etwa 350 Euro und ist damit eine der günstigsten SSDs mit dieser Speichermenge.

Eventuell unterbietet Samsung das und veröffentlicht die 850 Evo 1 TByte zum Kampfpreis von 300 Euro. Hintergrund ist der erstmals für die Evo-Reihe eingesetzte V-NAND: Samsung stapelt hier 32 Schichten aus Speicherzellen übereinander, jeder Chip bietet 128 Gigabit Kapazität (16 Gigabyte).

Jede der verwendeten Triple-Level-Cells speichert 3 Bit pro Zelle, während Single-Level-Cells nur je ein Bit pro Zelle sichern, Multi-Level-Cells für gewöhnlich zwei. V-NAND und TLC zusammen machen für Samsung die Fertigung deutlich günstiger - gut für die Marge oder gut für den Kunden, das gilt es abzuwarten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 72,99€
  2. (aktuell u. a. Samsung 860 Evo 500-GB-SSD 119€, externer DVD-Brenner 25€, 2-TB-HDD extern 66€)
  3. 99,99€

gpisic 28. Okt 2014

Nein, du startet das Programm und dabei wird dann die Firmware installiert und ohne...

Genesis4000 28. Okt 2014

840 oder 850 EVO kaufen?

Das Original 28. Okt 2014

hab gerade mal nachgerechnet: z.b. mac pro 2012: SATA: netto bandbreite ~215 mb/s PCI...

nille02 28. Okt 2014

Da sind es dann die IOPS ;) Aber genau darum geht es ja. Der Bedarf nach großen Flash...

plutoniumsulfat 28. Okt 2014

mehr als 550 MB sind nicht drin. Mit SATA-Express geht allerdings noch mehr, dafür gibts...


Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /