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Thecus: Heim-NAS mit Windows-Server und vorinstallierter SSD

Thecus will seine NAS-Systeme nun auch im Heim- und KMU-Bereich mit Windows als Betriebssystem ausstatten. Eine Besonderheit sind dadurch die Sicherheitsupdates, die eine lange Zeit gewährleistet sind. Die drei kleinen NAS-Systeme sollen in Kürze ausgeliefert werden.

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Drei neue NAS-Systeme mit langem Support
Drei neue NAS-Systeme mit langem Support (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Thecus neue NAS-Systeme der W-Serie setzen auf Windows als Betriebssystem. Die Systeme eignen sich sowohl für Heim- wie auch für Firmennutzer. Thecus hat in Berlin die neuen Systeme zusammen mit Microsoft präsentiert, das offenbar seine Rolle im NAS-Bereich stärken will. Als Betriebssystem wird Windows Storage Server 2012 R2 Essentials verwendet. Thecus hat Erfahrung mit Windows als NAS-Betriebssystem und nutzte eine höhere Version bereits für professionelle Rack-Systeme. Gleichzeitig ist Thecus eine der wenigen Firmen, die überhaupt Windows Storage Server als Heim-NAS anbieten. Auch Lacie hat sich öfter an Windows-Speicher-Systemen mit entsprechenden Produkten versucht, allerdings fürs 19-Zoll-Rack und damals noch mit dem Home Server.

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Windows Storage Server soll laut Microsoft vor allem in Windows-Umgebungen Vorteile haben: So wird File History nativ unterstützt. Das geht allerdings auch mit NAS-Systemen, die nicht unter Windows arbeiten. Die Microsoft-Implementierung soll aber mehr Möglichkeiten bieten. Auch Mac OS wird für Backups unterstützt, so dass sich die Thecus-NAS auch für gemischte Umgebungen eignet. Dank Windows-Server als System gibt es viele Funktionen, die Windows-Admins kennen. Die Nutzerverwaltung arbeitet mit Active Directory. Außerdem gibt es ein integriertes Mailbox-Management, das sowohl als Cloud-Angebot als auch als rein netzwerkinternes System bereitgestellt werden kann.

Kein App-Store, aber dafür Windows-Anwendungen

Zudem unterstützt der Storage Server Storage Spaces, Resilient File System (ReFS) und andere typische Microsoft-Angebote. Erwähnt wurde etwa eine Integration von Remote-Ordnern, Office 365 und Sharepoint. Brandsicherungen kann das System über eine Azure-Backup-Integration durchführen. Die Backups werden auf dem NAS-System verschlüsselt und erst dann zu den Azure-Diensten hochgeladen. Normale Backups können zudem per Daten-Deduplizierung verringert werden. Da das System mit einem Windows-Server arbeitet, lässt sich die W-Serie auch mit Windows-Programmen bestücken. Einen NAS-App-Store soll es nicht geben.

Für die Administration gibt es eine Integration mit Windows Phone über eine Microsoft-App. Aber auch eine Administration per Webinterface ist möglich. Maximal 50 Nutzer lassen sich mit der Essentials-Variante sicher verwalten. Mehr als mit dem regulären Essentials Server.

NAS-System mit planbarem Patch-Tag für Sicherheitsupdates

Insgesamt bietet Thecus drei Systeme an: W2000, W4000 und W5000. Die erste Ziffer steht für die Anzahl der zusätzlich einsetzbaren 3,5- oder 2,5-Zoll-Festplatten. Diese werden nicht mit dem Betriebssystem belegt. Stattdessen hat jedes NAS bereits einen Datenträger integriert. Bei den beiden kleinen Modellen ist es eine 64-GByte-SSD von Kingston. Die können auch für Caching verwendet werden. Im großen Modell steckt ein Hybrid-Laufwerk von Seagate: die SSHD hat eine Kapazität von 500 GByte. Rund 30 GByte braucht die W-Serie laut Thecus für das Betriebssystem und kommende Updates. Die kommen - wie bei Windows-Servern üblich - jeweils zum Microsoft-Patch-Tag am zweiten Dienstag eines jeden Monats. Bis Anfang 2023 will Microsoft Sicherheitsupdates garantieren. Seitens Thecus wird jedoch keine Upgrade-Möglichkeit etwa auf die nächste Server-Version basierend auf Windows 10 angeboten.

Alle NAS-Systeme haben 2 GByte Arbeitsspeicher und setzen auf einen Atom-Prozessor, entweder den D2550 (2 x 1,86 GHz) oder den schnelleren D2701 (2 x 2,13 GHz). Die gehören übrigens nicht zu Intels schon länger angebotenen Atom-Prozessoren speziell für Netzwerkgeräte. Zusätzlich gibt es einen VGA/HDMI-Ausgang sowie 2 x Gigabit Ethernet und mindestens einen USB-3.0-Anschluss.

Anfang Dezember 2014 sollen die ersten Systeme auf den Markt kommen - zunächst vorbestückt mit Festplatten und später auch als Leergehäuse mit der einzelnen SSD oder SSHD. Preise nannte Thecus noch nicht, versprach aber, dass die Windows-NAS-Systeme preislich vergleichbar mit den anderen Systemen sein werden. Windows-Server-Lizenzen sind normalerweise recht teuer.

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nachgefragt 22. Apr 2016

man sollte auch bedenken, dass die besonderheit bei dem gerät ist, das windows...

nachgefragt 22. Apr 2016

da steht doch das das vorgängermodel 460 euro gekostet hat. du bezahlst also 200 euro für...

Johnny Cache 14. Nov 2014

Aber Essentials soll es eigentlich nicht können. Sehr seltsam.

Anonymer Nutzer 13. Nov 2014

In deinem Fall leider garnichts :-( Ein Backup bei der NSA halte ich auch für...


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