Update Eigentlich sah alles gut aus beim beim ersten Testflug von Boeings neuem Raumschiff. Doch das geplante Einschwenken in einen Übergangsorbit zur Internationalen Raumstation wurde 37 Minuten nach dem Start plötzlich verschoben. Inzwischen erklärte sich die Nasa in einer Pressekonferenz zu der Mission.
Es sollte in die Stratosphäre fliegen, nun bleibt es wohl am Boden. Bei einem Test ist der Treibstofftank des ersten Starship-Prototyp von SpaceX geplatzt.
Der Test ist wichtig und wurde mit Spannung erwartet. SpaceX hat die Triebwerke getestet, die den Crew Dragon in einem Notfall von der Rakete wegbringen soll. Beim letzten Test war die Raumfähre explodiert.
Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Zwei Fallschirme reichen doch, so argumentierten Vertreter des Unternehmens nach dem Test. Die sollen im Notfall das Leben der Astronauten retten, aber von drei Fallschirmen öffnete sich einer nicht.
Im Dezember vergangenen Jahres hat das Hyperloop-Unternehmen Arrivo Insolvenz angemeldet. Das Startup rLoop hat das geistige Eigentum übernommen und will die Projekte weiterführen.
Das Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier wechselt den Besitzer: Ein bisher unbekannter Käufer hat das von Paul Allen gegründete US-Raumfahrtunternehmen Stratolaunch übernommen. Der möchte offensichtlich die Geschäfte weiterführen.
Elon Musk präsentiert den Starship-Prototyp und kündigt eine schnelle Weiterentwicklung des Systems an. Mögliche Probleme klingen nur zwischen den Zeilen an.
Der erste echte Prototyp des Starship ist fast fertig. Am Samstag soll er offiziell vorgestellt werden. Aber schon vorher wurden einige Details bekannt.
Es geht noch viel billiger. Nur drei Wochen nach dem Mitflugprogramm für Kleinsatelliten senkt SpaceX die Preise nochmals drastisch und will Flüge monatlich anbieten statt jährlich. Es ist eine Revolution im Orbit, wenn es dabei bleibt.
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So ein Flug wird nie wieder zu sehen sein: Der Starhopper von SpaceX ist erfolgreich auf 150 Meter Höhe aufgestiegen und zum letzten Mal gelandet. In Zukunft bleibt er am Boden.
Der Markt der Kleinsatelliten scheint verrückt geworden zu sein. Die einen senken die Preise, die anderen erhöhen sie und alle erwarten gute Geschäfte. Aber Preise entstehen aus Angebot und Nachfrage, nicht nur aus den Kosten.
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Nach mehreren Misserfolgen hat es das Raumfahrtunternehmen SpaceX zum zweiten Mal geschafft, ein Teil der Rakete Falcon 9 aufzufangen - ein wichtiger Schritt für die Wiederverwertung
Fliegen nach Fahrplan: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat ein Programm eigens für Kleinsatelliten vorgestellt. Es soll es für die Betreiber einfacher machen, ihre Satelliten ins All zu bekommen.
Wenn bemannte Raketen starten, muss die Sicht frei sein. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat deshalb Vegetation rund um die Startrampen entfernen lassen, von denen früher unter anderem die Raketen des Apollo-Programms starteten.
Im dritten Anlauf hat die Planetary Society nachgewiesen, dass Segeln im Weltall möglich ist. Der Satellit Lightsail 2 hat in den vergangenen Tagen seinen Orbit verändert.
Neue Triebwerke, Energieversorgungssysteme oder Systeme für die sichere Landung: Missionen zu fremden Himmelskörpern sind aufwendig. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will Unternehmen wie SpaceX und Blue Origin bei der Entwicklung unterstützen und selbst davon profitieren.
Virgin Hyperloop One hat mit Saudi-Arabien den Bau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums vereinbart, zu dem auch eine Teststrecke gehören wird. Standort wird eine Stadt, die gerade im Aufbau ist.
Update Der Prototyp des SpaceX-Starship hat einen erfolgreichen ersten Testflug absolviert. Zwar hat eine dichte Abgaswolke die Sicht behindert. Immerhin zeigt ein Video von Firmenchef Elon Musk den Flug aus Sicht des Raketentriebwerks und einer Drohne.
Der Test mit dem experimentellen Raumschiff ist fehlgeschlagen. Laut SpaceX-Chef Elon Musk kein Problem. Dann soll eben gleich das Starship fliegen - und zwar beide im Bau befindlichen Versionen. Am besten noch zwei Mal in diesem Jahr.
SpaceX' Hyperloop Pod Competition 2019 ist gerade beendet - mit einem bekannten Sieger -, da hat Elon Musk eine Idee für das kommende Jahr: eine viel längere Röhre mit einer Krümmung. Wie er die bauen will, weiß er aber noch nicht.
Schon die Wiederholung der Mondlandung wirkt 50 Jahre später fast utopisch. Gerade bei der Nasa findet immer weniger Raumfahrt statt. Das liegt am Geld - aber nicht daran, dass die Raumfahrt nicht genug davon hat.
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Kurz nach einem statischen Triebwerkstest des Starhopper kam es zu einem unplanmäßigen Feuer, das aber schnell gelöscht werden konnte. Das Raumschiff des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX scheint das Feuer aber weitgehend unbeschädigt überstanden zu haben.
Überraschendes Ergebnis der Unfalluntersuchung von SpaceX: Bei der Explosion des Dragon-Raumschiffs im April 2019 ist ein Rückschlagventil aus Titan in Brand geraten, als die Treibstofftanks unter Druck gesetzt wurden. Zuvor galt das Metall zusammen mit dem Treibstoff als ungefährlich.
Die beiden ersten Versuche der Planetary Society mit segelnden Satelliten waren nicht von Erfolg gekrönt. Mit der Mission Lightsail-2 will die Gesellschaft zeigen, dass der Segelantrieb im All funktioniert. Bisher läuft alles nach Plan.
Ende Mai hat SpaceX die ersten 60 Satelliten für seine Satelliteninternet-Konstellation Starlink ins All geschossen. Den meisten Satelliten geht es gut, 45 sind in ihrem endgültigen Orbit. Allerdings hat das Raumfahrtunternehmen drei Ausfälle zu verzeichnen.
In Europa sollen wiederverwendbare Raketen nach amerikanischem Vorbild gebaut werden. Doch die Beteiligten unter Führung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben SpaceX gründlich falsch verstanden.
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Die Landung auf dem Mond hat zwar nicht geklappt, aber ein zweiter Versuch wäre langweilig: Die israelische Raumfahrtorganisation SpaceIL will ihr zweites Raumfahrzeug zu einem anderen Himmelskörper schicken. Welcher das sein wird, verrät sie noch nicht.
Update 24 Nutzlasten wurden erfolgreich ausgesetzt, allein drei davon zur Erprobung neuer Antriebe im Weltraum. Mit der Landung der Zentralstufe hatte SpaceX wieder kein Glück, aber eine Nutzlastverkleidung wurde auf dem Meer aufgefangen.
The Boring Company hat in der Nähe von Los Angeles einen Tunnel gebaut, in dem ein Model 3 fahren kann. Ein Video zeigt die Fahrt mit rund 190 km/h unter der Erde aber offenbar nicht im autonomen, sondern im manuellen Modus.
Bisher waren kommerzielle Aktivitäten auf der ISS tabu, jetzt sind sie erwünscht. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will sie zulassen und mit den Einnahmen ihr neues Mondprogramm finanzieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit für Touristen, die Station zu besuchen - allerdings zu satten Preisen.
Die 60 Starlink-Satelliten waren zuerst ein spektakulärer Anblick. Inzwischen sind sie meistens kaum noch sichtbar. Dennoch wird über den Einfluss auf den Nachthimmel diskutiert.
Die US Air Force braucht neue Raketen und gibt dafür viel Geld aus. SpaceX will Geld für die Entwicklung seines Starship haben und klagt vor Gericht gegen die Verteilung der Fördersummen. Mit Beschwerden über unfairen Wettbewerb ist die Firma aber nicht allein.
Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem.de erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.
Wo wird besser gearbeitet: in Texas oder in Florida? Elon Musk hat bestätigt, dass SpaceX ein weiteres Starship an einem weiteren Standort baut. Beide Teams wetteifern darum, welches effektiver arbeitet.
Luft zum Atmen und Biomasse zum Essen sollen auf langen Raumflügen von Algen in einem Bioreaktor erzeugt werden. Das DLR will ein solches System auf der ISS testen. Eine Rakete von SpaceX soll es am 4. Mai auf die Raumstation bringen.
Eine große Konstellation aus kleinen Satelliten: Airbus arbeitet mit dem US-Unternehmen Oneweb am Satelliteninternet. Der Chef der Airbus-Raumfahrtsparte sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Kleinsatelliten. Für die interessiert sich unter anderem die Darpa.
Erst beim zweiten Versuch gelang SpaceX die Landung der Zentralstufe einer Falcon Heavy auf einem Drohnenschiff im Atlantik. Gestern ist sie auf dem Weg zurück umgekippt. Die teure Nutzlastverkleidung der Rakete wurde dagegen erstmals erfolgreich geborgen.
Testflug erfolgreich, aber niemand weiß, wozu er dient. Das größte Flugzeug der Welt ist erstmals geflogen. Die Raketen, die damit gestartet werden sollten, werden aber nicht gebaut.
Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
/60Kommentare/Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa
Update Die israelische Raumsonde Beresheet ist bei der geplanten Landung auf dem Mond am Boden zerschellt. Acht Minuten nach Beginn des Manövers ist erstmals der Kontakt abgebrochen. Auch ein Neustart des Bordcomputers hat nicht geholfen. Der Hauptsponsor hat inzwischen Beresheet 2.0 angekündigt.
Gleich eine doppelte Premiere war der Triebwerkstest mit dem Starhopper: Es war das erste Mal, dass SpaceX des Triebwerk des experimentellen Raumfahrzeugs gezündet hat - und der erste Test auf dem eigenen Startplatz im US-Bundesstaat Texas.
Die neue Schwerlastrakete der Nasa muss per Gesetz gebaut werden. Aber Missionen sollen auf andere Raketen umgebucht und Geld für die Weiterentwicklung gestrichen werden. Es war ein lange absehbares Desaster, das die Schwächen der heutigen Raumfahrt und ihre Angst vor der Technik zeigt.
Onewebs Satelliteninternet ist "unvermeidlich": Das US-Unternehmen hat in der vierten Finanzierungsrunde genug Geld eingenommen, um seine Konstellation mit mehr als 600 Satelliten bis 2021 zu komplettieren und dann weltweit schnelles Internet anzubieten.
Update Eine geglückte Landung macht einen erfolgreichen Flug, aber noch keine erfolgreiche Mission. Erst nach Auswertung der Daten kann die Mission des Crew Dragon von SpaceX endgültig zum Erfolg erklärt werden. So viel sei verraten: Es sieht gut aus.
Update Ein erfolgreicher Start ist noch kein erfolgreicher Flug. Das Raumschiff Dragon, noch ohne Crew, absolviert derzeit auf einer Mission zur Internationalen Raumstation seine erste große Bewährungsprobe. Nach dem Dockingmanöver an der ISS laufen noch letzte Tests.