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Drei Kommunikationssatelliten, die ISS und Hubble (Symbolbild): Erste Satelliten starten 2016.
Drei Kommunikationssatelliten, die ISS und Hubble (Symbolbild): Erste Satelliten starten 2016. (Bild: Nasa)

Kommunikation: SpaceX will 2016 mit Satelliteninternet anfangen

Drei Kommunikationssatelliten, die ISS und Hubble (Symbolbild): Erste Satelliten starten 2016.
Drei Kommunikationssatelliten, die ISS und Hubble (Symbolbild): Erste Satelliten starten 2016. (Bild: Nasa)

Alles Gute kommt von oben - auch das Internet: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will Internetzugänge per Satellit anbieten. Erste Tests sind für das kommende Jahr geplant.

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Elon Musk will Internet aus dem All auf die Erde funken: Das US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) hat die Erlaubnis beantragt, die Datenübertragung von Satelliten zu testen.

SpaceX habe einen entsprechenden Antrag bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) eingereicht, berichtet die US-Tageszeitung Washington Post. Danach will das Unternehmen die ersten Satelliten im kommenden Jahr mit einer Falcon-9-Trägerrakete ins All schießen.

Drei Bodenstationen empfangen Daten

Drei Bodenstationen an der US-Westküste werden die Signale empfangen. Zuerst will SpaceX die Übertragung der Daten zur Erde testen. Es geht dabei vor allem darum auszuprobieren, ob es mit den Antennen, mit denen die Satelliten ausgestattet sind, möglich ist, Daten mit hoher Geschwindigkeit ohne Ausfälle auf die Erde zu funken.

SpaceX plant, eine eigene Konstellation aus rund 4.000 Kommunikationssatelliten aufzubauen - anfangs war lediglich von 700 Satelliten die Rede. Darüber soll schnelles Internet auch in die entlegenen Regionen verfügbar sein. In fünf Jahren sollen die Internetzugänge aus dem All verfügbar sein.

Google steigt bei SpaceX ein

Die Finanzierung für das Projekt dürfte gesichert sein: Anfang dieses Jahres haben Google und das Investmentunternehmen Fidelity zusammen rund eine Milliarde US-Dollar in SpaceX investiert - für den Aufbau der Satellitenkonstellation.

Die eigenen Pläne für das Internet von oben hat Google gerade aufgegeben. Auch Facebook hat sein Projekt für den Aufbau einer eigenen Satellitenkonstellation eingestellt. Grund dafür sind mutmaßlich die hohen Investitionskosten sowie die Aussichten auf geringe Einnahmen.

Oneweb und Virgin Galactic bauen eigene Satellitenkonstellation

SpaceX ist nicht das einzige Unternehmen, das Internet per Satellit anbieten will: Das US-Unternehmen Oneweb will ebenfalls Kommunikationssatelliten in die Erdumlaufbahn bringen, über die die weltweite Datenkommunikation laufen soll.

Die Konstellation soll zunächst aus knapp 650 Satelliten bestehen. Später könnte sie auf 2.400 Satelliten aufgestockt werden. Oneweb hat auch einen Partner für das Projekt: Virgin Galactic, das Raumfahrtunternehmen von Richard Branson, ist mit dabei. Die ersten Satelliten sollen 2018 ins All geschossen werden.


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alexbohl 27. Jul 2015

Die Einsatzmöglichkeiten werden natürlich durch die enorm hohen Ping-Zeiten...

Sharra 10. Jun 2015

Och sag das nicht pauschal. Heutige Handys können UMTS und LTE. Wer sagt, dass die über...

Sharra 10. Jun 2015

So viel Blödsinn (schreibt man groß) in deinem Kommentar (schreibt man auch groß... Aber...

Sharra 10. Jun 2015

Virgin ist so eine Sache. Ob die es überhaupt jemals schaffen ihre normalen Ziele zu...



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