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Virtual Reality: Space VR schießt Satelliten mit 360-Grad-Kamera ins All

Der Weltraum kommt auf die Oculus Rift und auf Cardboards: Das US-Unternehmen Space VR will ab kommendem Jahr 360-Grad-Videos aus dem Orbit auf Head-mounted Displays streamen. Dazu wird das US-Unternehmen einen eigenen Satelliten im All aussetzen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Overview 1: Cubesat 3 mit zwei 4K-Kameras
Overview 1: Cubesat 3 mit zwei 4K-Kameras (Bild: Space VR)

Der Weltraum rundum: Einen 360-Grad-Blick ins All will das US-Unternehmen Space VR ermöglichen. 2017 wird es dazu einen Satelliten ins All schießen, der solche Ansichten aufnimmt und die Bilder zur Erde funkt.

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Overview 1 ist ein Cubesat-3, der mit zwei 4K-Kameras ausgestattet ist. Beide verfügen über Ultraweitwinkel-Objektive, die zusammen einen Rundumblick aus einer niedrigen Erdumlaufbahn (Low Earth Orbit, Leo) ermöglichen.

Der Weltraum kommt aufs Head-mounted Display

Die Videoaufnahmen werden montiert und zur Erde übertragen. Weltraumenthusiasten können sie sich dann auf einem Head-mounted Display wie HTC Vive oder Oculus Rift anschauen. Es wird aber auch eine App geben, um die Bilder auf dem Smartphone oder mit Smartphone und Cardboard zu betrachten.

Die 360-Grad-Bilder können bereits jetzt abonniert werden. 35 US-Dollar kostet das Angebot im Jahr. Für 99 US-Dollar gibt es ein lebenslanges Abonnement.

Der Satellit wird von der ISS ausgesetzt

Gestartet wird der Minisatellit im Weltall: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird ihn im Sommer 2017 mit der Raumfähre Dragon zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bringen. Von dort wird er dann von einer speziellen Einrichtung, dem Cubesat Deployer des US-Unternehmens Nanoracks, ausgesetzt.

Space VR wollte im vergangenen Jahr zunächst ein Projekt über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzieren. Das Unternehmen wollte eine Gondel mit zwölf Kameras bauen, die an die ISS angebaut werden sollte. Die Kampagne scheiterte jedoch.

Space VR konnte Investoren gewinnen

Im April dieses Jahres gab das Unternehmen bekannt, in einer Finanzierungsrunde 1,25 Millionen US-Dollar erhalten zu haben, um den Cubesat in die Umlaufbahn zu bringen. Ein entsprechendes Abkommen mit Nanoracks ist laut Space VR dieser Tage unterzeichnet worden.

Das Surrey Space Center aus Großbritannien wollte 2014 ein 360-Kamera-System aus mehreren Gopro-Actionkameras per Ballon aufsteigen lassen, um Panorama-Videos aus großer Höhe aufnehmen zu lassen. Auch diese Kampagne sollte über Kickstarter finanziert werden und war erfolglos.



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grslbr 18. Aug 2016

Schon klar. Trotzdem geil. Ich will eigentlich nur Satellit im Erdorbit spielen. :S

Vögelchen 17. Aug 2016

Und spätestens hier würde ich mir als Investor meine Gedanken machen. Wie groß ist der...

Workoft 17. Aug 2016

ich glaube es geht dabei um einen 180-Blick von der Oberfläche der jeweiligen...

Anonymer Nutzer 17. Aug 2016

Dafür bräuchte man das system aber nun nicht. Von der iss aus dind da sicher auch ganz...


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