Abo
  • IT-Karriere:

Raumfahrt: Elon Musk will den Mars mit Atombomben heizen

Dass SpaceX-Chef Elon Musk Ambitionen hat, den Mars zu besiedeln, ist nicht neu. Er hat sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie er den Nachbarplaneten auf angenehme Temperaturen heizen will. Ganz ernst gemeint hat er die Idee wohl nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk vor der Raumfähre Dragon V2: Erfahrung mit Treibhauseffekt
Elon Musk vor der Raumfähre Dragon V2: Erfahrung mit Treibhauseffekt (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Heizen mit Atomkraft: Elon Musk, Chef des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX), hat einen ungewöhnlichen - und auch nicht ganz ernst gemeinten - Vorschlag gemacht, um den Mars auf Temperaturen zu bringen, damit er bewohnbar wird: Atombomben abwerfen.

Stellenmarkt
  1. FUNKINFORM Informations- und Datentechnik GmbH, Ettlingen
  2. ADWEKO Consulting GmbH, Stuttgart

Musk war zu Gast in einer Fernsehshow. US-Moderator Stephen Colbert verglich den SpaceX-Gründer mit Tony Stark, dem Protagonisten des Science-Fiction-Films Iron Man und fragte ihn dann nach seinen Mars-Ambitionen. Musk hat schon vor einiger Zeit angekündigt, dass er zum Nachbarplaneten fliegen und ihn besiedeln wolle.

Es gibt zwei Methoden, den Mars zu heizen

Damit Menschen aber auf dem Mars leben könnten, müssten dort höhere Temperaturen herrschen. Es gebe zwei Methoden, den Mars zu heizen - eine langsame und eine schnelle, sagte Musk. Die langsame sei der Treibhauseffekt: Dabei absorbieren Gase und Wasserdampf einen Teil der Infrarotstrahlung, die der von der Sonne erwärmte Boden abgibt und die sonst ins Weltall entweichen würde.

Auf diese Weise die Atmosphäre zu heizen, damit habe die Erdbevölkerung ja Erfahrung, sagte Musk. Es würde allerdings Jahre dauern. Es gebe aber auch eine schnelle Lösung: "thermonukleare Bomben über den Polkappen abwerfen". Dadurch würde das Trocken- und das Wassereis an den Polkappen verdampfen und so eine Atmosphäre bilden.

Andere Planeten werden bewohnbar gemacht

Andere Planeten so zu verändern, dass sie für Menschen bewohnbar werden, wird Terraforming genannt. Für den Mars gibt es verschiedene Terraforming-Konzepte, zu denen unter anderem das Schmelzen der Polkappen gehört. Ob dazu allerdings das Zünden von Atomwaffen eine probate Lösung ist, darf bezweifelt werden.

Moderator Colbert fand offensichtlich Gefallen an Musks Spaß. "Sie sind ein Superschurke", sagte er. "Supermann sagt nicht: 'Schmeißen wir doch Atombomben. Das macht Lex Luthor, Mann."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€

Bachsau 21. Sep 2015

Das Thema wurde auch schon von seriösen Wissenschaftlern diskutiert. Es würde nicht...

Bachsau 21. Sep 2015

Das verwenden von Atombomben zu solchen Zwecken kann glaub ich ohne Probleme als...

Der Held vom... 15. Sep 2015

Ah, das ist eine gute Idee, da hätte ich auch drauf kommen sollen. Wenn der Herr Lesch...

tingelchen 14. Sep 2015

Waren dann doch schon einige Teslas mehr als nur eine Handvoll ;) Er hat das E-Auto Salon...

bennob87 14. Sep 2015

+1 Danke! Bin grad der Mittelpunkt im Büro weil ich richtig laut lachen musste.


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /