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Start und Landung einer Falcon 9 Rakete: Die Wiederverwendung wird entscheidend sein.
Start und Landung einer Falcon 9 Rakete: Die Wiederverwendung wird entscheidend sein. (Bild: SpaceX)

Satelliteninternet: Wie größenwahnsinnig ist SpaceX?

Start und Landung einer Falcon 9 Rakete: Die Wiederverwendung wird entscheidend sein.
Start und Landung einer Falcon 9 Rakete: Die Wiederverwendung wird entscheidend sein. (Bild: SpaceX)

4.525 Satelliten will das private Raumfahrtunternehmen SpaceX starten, um die Welt mit Internet zu versorgen. Völlig irrwitzig? Wir haben nachgerechnet.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Mit der Ankündigung von SpaceX, eine Satellitenkonstellation von 4.425 Satelliten aufzubauen, stellt sich unweigerlich die Frage: Ist dieses Vorhaben überhaupt umsetzbar? Im August 2015 waren 4.077 Satelliten im Erdorbit, in diesem Jahr 4.256. Aber nur 1.419 dieser Satelliten waren tatsächlich aktiv. Die Konstellation von SpaceX würde diese Zahl vervierfachen. Ist SpaceX nun endgültig übergeschnappt?

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Die Masse macht's

Die Herstellung von Raketen und Satelliten ist den gleichen Skalengesetzen unterworfen, die für alle anderen Geräte auch gelten. Die hohen Kosten in der Raumfahrt gehen im Wesentlichen auf die Herstellung aller Teile in Einzelfertigung zurück. Auch in der Raumfahrt gilt, dass Massenproduktion sehr viel billiger als Einzelfertigung ist.

Ein großer Teil der Kosteneinsparungen von SpaceX bei der Falcon-9-Rakete basiert auf genau diesem Prinzip. Die Rakete wird von zehn weitgehend identischen Triebwerken angetrieben, die auf einer Produktionsstrecke hergestellt werden. Seit September 2013 hat SpaceX so 21 Falcon-9-Raketen mit 210 Merlin-1D-Triebwerken gebaut, mehr als eins pro Woche. Andere Triebwerke hat die Rakete nicht. In der gleichen Zeit wurden 19 Ariane-5-Raketen gebaut, etwa sechs pro Jahr. Dafür wurden 38 Feststoffbooster, 19 Vulcain-Triebwerke, 17 HM7B-Triebwerke und zwei Aestus-Triebwerke in vier verschiedenen Anlagen mit jeweils speziell ausgebildetem Personal gebaut. Sie ist im Verhältnis zur Nutzlast mehr als doppelt so teuer.

Iridium hat es vorgemacht

Beim Bau von Satelliten gelten ähnliche Gesetzmäßigkeiten. Der Bau eines Satelliten als Einzelstück ist sehr teuer. In Serienfertigung lassen sich die Kosten dagegen stark reduzieren. Iridium ist die derzeit größte Satellitenkonstellation der Welt. Sie bestand ursprünglich aus 72 identischen Satelliten mit einer Masse von etwa 700 Kilogramm, doppelt so viel wie die geplanten Satelliten in der SpaceX-Konstellation. Durch die vergleichsweise hohe Zahl von Satelliten konnten die Stückkosten für einen Iridium-Satelliten auf 5 Millionen US-Dollar gesenkt werden, ein unerhört niedriger Preis für Satelliten dieser Größe.

Diese Einsparung nützte Iridium allerdings nicht viel. Zusammen mit den extrem hohen Startkosten in den 1990er Jahren kosteten die Satelliten am Ende 40 Millionen US-Dollar pro Stück. Elon Musk schätzt die Kosten für den Aufbau der gesamten Konstellation auf 10 bis 15 Milliarden US-Dollar, das sind etwa 3 Millionen US-Dollar pro Satellit, inklusive Startkosten. Wie realistisch ist das?

Startkosten im Detail 

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Ovaron 27. Nov 2016

Urban Legend. Es gibt kaum etwas was mehr Treibstoff verschlingen würde als eine...

jo-1 26. Nov 2016

6 - 15 ms für's Ping und > 206/19,5 für sehr bezahlbares Geld Mobil reicht mir 4G für...

Peter(TOO) 26. Nov 2016

Bei der aktuellen Technik hat man das Problem, dass sich der Datenverkehr eigentlich nur...

tingelchen 22. Nov 2016

Klar. Ohne Investition kein Gewinn. Nur die Risikobereitschaft ist dabei eher zurück...

nille02 21. Nov 2016

Dann liegst du vermutlich auf einem High Traffic Transponder für Kunden die gerne mal...



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