Elon Musk: Hinterm Mars geht's weiter
Dass SpaceX-Chef Elon Musk zum Mars will, ist seit längerem bekannt . Doch seine Ambitionen gehen über den Nachbarplaneten hinaus.

Seit 2012 bringt das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). 2017 soll das Raumfahrtunternehmen erstmals auch Astronauten zur ISS transportieren.
Dragon für den Mars modifizieren
Für die bemannten Flüge hat SpaceX die Raumfähre Dragon V2, auch Crew Dragon genannt, entwickelt, die 2014 vorgestellt wurde. Diese soll nach den Plänen von SpaceX so modifiziert werden können, dass Astronauten damit auch zum Mars fliegen können.
Und nicht nur das: SpaceX-Chef Musk träumt davon, den Planeten zu besiedeln – und zwar am liebsten selbst. Auch dafür hat SpaceX ein Konzept: den Mars Colonial Transporter(öffnet im neuen Fenster) (MCT). Das Raumfahrzeug, über das nur wenig bekannt ist, soll in der Lage sein, 100 Tonnen Fracht oder 100 Astronauten auf den Mars zu bringen.
Dragon für den Mars modifizieren
Und offensichtlich noch weiter: "Es sieht so aus, als könne MCT weit über den Mars hinaus fliegen" , twitterte Musk am Wochenende(öffnet im neuen Fenster) . Deshalb brauche das Raumschiff einen neuen Namen. Der laute, schrieb er in einem weiteren, Tweet Interplanetary Transport System(öffnet im neuen Fenster) (ITS).
Mit den beiden Tweets will Musk, der sich sehr auf Selbstinszenierung versteht, Spannung schüren für seinen Auftritt beim International Astronautical Congress(öffnet im neuen Fenster) (IAC). Dort wird er einen Vortrag mit dem Titel "Making Humans a Multiplanetary Species" halten.
Der IAC findet vom 26. bis 30. September in Guadalajara in Mexiko statt.
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