Beam: Die ISS hat ein neues Modul

Jetzt heißt es pusten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat das aufblasbare Modul Beam an die ISS angedockt. Im kommenden Monat soll der Anbau mit Luft gefüllt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Beam wird an die ISS angedockt: Das Modul wird nicht dauerhaft bewohnt sein.
Beam wird an die ISS angedockt: Das Modul wird nicht dauerhaft bewohnt sein. (Bild: Nasa)

Das Bigelow Expandable Activity Module (Beam) ist an die International Space Station (ISS) angedockt worden. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) per Twitter mit.

Stellenmarkt
  1. Requirement Engineer (m/w/d) für OK.CASH
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg
  2. Abteilungsleitung IT (m/w/d)
    PVS Limburg-Lahn GmbH, Limburg an der Lahn
Detailsuche

Der Roboterarm Canadarm2 nahm Beam aus der Raumfähre Dragon des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) und dockte es an das ISS-Modul Tranquility an. Das Manöver wurde vom Kontrollraum in Houston im US-Bundesstaat Texas aus durchgeführt. Das sei "ein wichtiger Schritt für aufblasbare Habitate im Weltraum und für unsere Reise zum Mars", erklärt die Nasa.

Beam soll im Mai aufgeblasen werden

Beam ist ein aufblasbares Modul, das vom US-Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace (BA) entwickelt wurde. Vorteil ist, dass es relativ kompakt verpackt werden kann. Im Weltraum wird es dann zu seiner vollen Größe aufgeblasen. Das wird voraussichtlich im Mai passieren.

  • Beam im aufgeblasenen Zustand - für den Transport verpackt ist das Modul deutlich kleiner. (Bild: Bigelow Aerospace)
  • Das Modul wird auf der ISS getestet. Halten seine weichen Wände Kleinmeteoriten stand? (Bild: Bigelow Aerospace)
  • Beam wird an das Modul Tranquility der ISS angedockt. (Bild: Bigelow Aerospace)
Beam im aufgeblasenen Zustand - für den Transport verpackt ist das Modul deutlich kleiner. (Bild: Bigelow Aerospace)

Mit Beam will die Nasa aufblasbare Module unter realen Bedingungen im Weltraum testen. Solche Module haben den Vorteil, dass sie beim Transport weniger Platz benötigen als feste. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Größe des Moduls nicht durch die Größe des Transportmittels definiert ist. Das Modul kann aufgeblasen einen größeren Durchmesser haben als die Raumfähre oder Trägerrakete, die es ins All bringt.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Beam ist am 8. April 2016 mit der Raumfähre Dragon zur ISS geflogen. Am 10. April kam Dragon bei der ISS an. Das Modul soll zwei Jahre lang an der ISS angedockt bleiben, wobei es aber nicht dauerhaft bewohnt sein wird. Nach dem Ende des Tests wird es abgedockt und bei Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Software
Elon Musk verrät Teslas Tricks zur Bewältigung der Chipkrise

Teslas Autos haben viel Elektronik an Bord, doch die Chipkrise scheint dem Unternehmen nichts anzuhaben. Elon Musk erzählt, wie das geschafft wurde.

Software: Elon Musk verrät Teslas Tricks zur Bewältigung der Chipkrise
Artikel
  1. Sexismus: Mitarbeiter von Blizzard wenden sich gegen Management
    Sexismus
    Mitarbeiter von Blizzard wenden sich gegen Management

    Der Konflikt bei Activision Blizzard eskaliert, die Arbeit an World of Warcraft soll weitgehend eingestellt sein.

  2. Surface: Microsoft patentiert ungewöhnliches Scharnier für Notebooks
    Surface
    Microsoft patentiert ungewöhnliches Scharnier für Notebooks

    Baut Microsoft ein neues Surface-Gerät? Patentgrafiken zeigen zumindest ein bisher unbekanntes Gerät mit einem ungewöhnlichen Scharnier.

  3. Energiespeicher: Tesla nennt Preis für Megapack-Akku mit 3 MWh
    Energiespeicher
    Tesla nennt Preis für Megapack-Akku mit 3 MWh

    Das Tesla Megapack ist ein industrielles Akkusystem mit einer Kapazität von 3 Megawattstunden. Nun wurde der Online-Konfiguratur online gestellt.

M.P. 18. Apr 2016

Die kinetische Energie steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, und nicht exponentiell....

Sharra 17. Apr 2016

Und genau das "quasi" und "nahezu" könnte man doch nutzen. Meine Güte, nicht so...

sparvar 17. Apr 2016

stimmt jedoch nicht wie im artikel gemeint ;)



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Crucial Ballistix 16GB Kit 3200MHz 66,66€ • PCGH-Gaming-PCs stark reduziert (u. a. PC mit RTX 3060 & Ryzen 5 5600X 1.400€) • Samsung 27" Curved FHD 240Hz 239,90€ • OnePlus Nord CE 5G 128GB 299,49€ • Microsoft Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ • 3 für 2 Spiele bei MM [Werbung]
    •  /