Beam: Die ISS hat ein neues Modul
Das Bigelow Expandable Activity Module(öffnet im neuen Fenster) (Beam) ist an die International Space Station (ISS) angedockt worden. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) per Twitter(öffnet im neuen Fenster) mit.

Der Roboterarm Canadarm2 nahm Beam aus der Raumfähre Dragon des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) und dockte es an das ISS-Modul Tranquility an. Das Manöver wurde vom Kontrollraum in Houston im US-Bundesstaat Texas aus durchgeführt. Das sei "ein wichtiger Schritt für aufblasbare Habitate im Weltraum und für unsere Reise zum Mars" , erklärt die Nasa.
Beam soll im Mai aufgeblasen werden
Beam ist ein aufblasbares Modul, das vom US-Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace(öffnet im neuen Fenster) (BA) entwickelt wurde. Vorteil ist, dass es relativ kompakt verpackt werden kann. Im Weltraum wird es dann zu seiner vollen Größe aufgeblasen. Das wird voraussichtlich im Mai passieren.
Mit Beam will die Nasa aufblasbare Module unter realen Bedingungen im Weltraum testen. Solche Module haben den Vorteil, dass sie beim Transport weniger Platz benötigen als feste. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Größe des Moduls nicht durch die Größe des Transportmittels definiert ist. Das Modul kann aufgeblasen einen größeren Durchmesser haben als die Raumfähre oder Trägerrakete, die es ins All bringt.
Beam ist am 8. April 2016 mit der Raumfähre Dragon zur ISS geflogen. Am 10. April kam Dragon bei der ISS an. Das Modul soll zwei Jahre lang an der ISS angedockt bleiben, wobei es aber nicht dauerhaft bewohnt sein wird. Nach dem Ende des Tests wird es abgedockt und bei Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.
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