Abo
  • Services:
Anzeige
Feuerball der Explosion einer Falcon 9 Raketen bei einem Test zwei Tage vor dem Start
Feuerball der Explosion einer Falcon 9 Raketen bei einem Test zwei Tage vor dem Start (Bild: Screenshot/Frank Wunderlich-Pfeiffer)

Falcon-9-Explosion: SpaceX grenzt Explosionsursache ein

Feuerball der Explosion einer Falcon 9 Raketen bei einem Test zwei Tage vor dem Start
Feuerball der Explosion einer Falcon 9 Raketen bei einem Test zwei Tage vor dem Start (Bild: Screenshot/Frank Wunderlich-Pfeiffer)

Ein vorläufiger Bericht zur Explosion einer Falcon-9-Rakete nennt ein Versagen des Heliumdrucksystems als Ursache. Anlagen in der Nähe der Startrampe blieben weitgehend unbeschädigt.

SpaceX hat einen vorläufigen Untersuchungsbericht über die Explosion einer Falcon-9-Rakete auf der Startrampe am 1. September 2016 veröffentlicht. Bei dem Unfall explodierte die Rakete mitsamt dem Satelliten, der auf Wunsch des Betreibers während des Tests auf die Rakete montiert war.

Anzeige

Die Ursache konnte auf ein Versagen des Heliumdrucksystems im Sauerstofftank der zweiten Stufe eingegrenzt werden. Die Rakete explodierte bei einem regulären Test, zwei Tage vor dem geplanten Start während der Betankung der Stufe mit flüssigem Sauerstoff, der auf -207 Grad Celsius gekühlt wurde.

Wieso das System versagte, konnte noch nicht festgestellt werden. Nach den Daten von SpaceX zeigten sich die ersten ungewöhnlichen Anzeichen nur 97 Millisekunden vor dem Verlust der Telemetrie. Nach der Auswertung der Daten konnte bisher nur eine Gemeinsamkeit mit dem Fehlstart vom Juni 2015 ausgeschlossen werden. Damals brach die Strebe einer Halterung der Heliumdruckflaschen durch einen Materialfehler, ebenso im Sauerstofftank der zweiten Stufe.

Helium wird benutzt, um das fehlende Volumen des verbrauchten Treibstoffs während des Fluges auszugleichen. Die Tanks bestehen aus Stahlflaschen, die mit Kohlefasergewebe verstärkt werden. Anders als bei anderen Raketen befinden sich diese Tanks bei der Falcon 9 im Inneren des Sauerstoffstanks. Außerdem wird der Sauerstoff deutlich stärker abgekühlt als üblich, um durch die höhere Dichte mehr Treibstoff in die Tanks füllen zu können.

Ansonsten erwähnt der Bericht, dass außer der Startrampe selbst keine weiteren Anlagen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das gilt insbesondere für die Anlage, die den unterkühlten Sauerstoff bereitstellt. Derweil sollen die Arbeiten an der zweiten Startrampe von SpaceX im November abgeschlossen sein. Sollte die genaue Ursache bis dahin gefunden sein, werden auch wieder Starts stattfinden.


eye home zur Startseite
Rocketman2 26. Sep 2016

Hallo Ist ganz einfach da die Falcon 9 unterkühltes LOx bebutzt braucht man Helium zum...

n0x30n 26. Sep 2016

Na wenigstens hat der schon wissenschaftliche Papiere veröffentlicht. Was hast du denn...

ArcherV 24. Sep 2016

+1 so much :D

johnny 24. Sep 2016

Als Pro-User hätte ich vom Satellitenbetreiber eigentlich erwartet, dass er shut-up...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ulrich GmbH & Co. KG, Ulm
  2. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  3. CGM Software GmbH, Koblenz
  4. inxire GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 109,99€/119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 50,99€ (Vorbestellung)

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunk

    Leistungsfähigkeit der 5G-Luftschnittstelle wird überschätzt

  2. Drogenhandel

    Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben

  3. Xcom-2-Erweiterung angespielt

    Untote und unbegrenzte Schussfreigabe

  4. Niantic

    Das erste legendäre Monster schlüpft demnächst in Pokémon Go

  5. Bundestrojaner

    BKA will bald Messengerdienste hacken können

  6. IETF

    DNS wird sicher, aber erst später

  7. Dokumentation zum Tor-Netzwerk

    Unaufgeregte Töne inmitten des Geschreis

  8. Patentklage

    Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

  9. Telekom

    Wie viele Bundesfördermittel gehen ins Vectoring?

  10. IETF

    Wie TLS abgehört werden könnte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Stark angelehnt am LEDmePlay

    derdiedas | 22:19

  2. Re: warum ist sofortueberweisung überhaupt am Markt?

    My1 | 22:18

  3. Re: Gibt nur 4 sinnvolle Zahlungsarten...

    My1 | 22:16

  4. Re: Und wieder eine neue Insel..

    MysticaX | 22:15

  5. Re: Der Telekom ist das egal

    Dadie | 22:13


  1. 19:00

  2. 18:52

  3. 18:38

  4. 18:30

  5. 17:31

  6. 17:19

  7. 16:34

  8. 15:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel