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Beam an der ISS (Symbolbild): Das Modul ist nicht von der Größe des Transportmittels abhängig.
Beam an der ISS (Symbolbild): Das Modul ist nicht von der Größe des Transportmittels abhängig. (Bild: Bigelow Aerospace)

ISS: Nasa testet Aufblasmodul

Beam an der ISS (Symbolbild): Das Modul ist nicht von der Größe des Transportmittels abhängig.
Beam an der ISS (Symbolbild): Das Modul ist nicht von der Größe des Transportmittels abhängig. (Bild: Bigelow Aerospace)

Sind die Raumstationen der Zukunft aufblasbar? Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will ein solches Modul im All testen. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird Beam zur ISS bringen.

Die Internationale Raumstation ISS bekommt ein neues Modul: Das Bigelow Expandable Activity Module, kurz Beam, ist aufblasbar und soll in der kommenden Woche auf die Station gebracht werdem. Es soll im Frühsommer in Betrieb genommen werden.

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Entwickelt wurde Beam vom US-Raumfahrtunternehmen Bigelow Aerospace (BA). Gegründet wurde es von Robert Bigelow, dem Besitzer der US-Hotelkette Budget Suites of America. 2013 gaben BA und die US-Raumfahrtbehörde Nasa bekannt, dass die ISS durch Beam erweitert wird.

Beam ist handlich verpackt

Beam wiegt knapp 1,4 Tonnen. Im verpackten Zustand ist das Modul 1,74 Meter lang und hat einen Durchmesser von 2,36 Metern. Auf der ISS wird es an das Verbindungsmodul Tranquility gedockt und aufgeblasen. Dann wird das Modul 3,96 Meter lang sein und einen Durchmesser von 3,04 Metern haben.

  • Beam im aufgeblasenen Zustand - für den Transport verpackt ist das Modul deutlich kleiner. (Bild: Bigelow Aerospace)
  • Das Modul wird auf der ISS getestet. Halten seine weichen Wände Kleinmeteoriten stand? (Bild: Bigelow Aerospace)
  • Beam soll an das Modul Tranquility der ISS angedockt werden. (Bild: Bigelow Aerospace)
Beam im aufgeblasenen Zustand - für den Transport verpackt ist das Modul deutlich kleiner. (Bild: Bigelow Aerospace)

Beam dient dazu, aufblasbare Module unter realen Bedingungen im Weltraum zu testen. Solche Module haben den Vorteil, dass sie beim Transport weniger Platz benötigen als feste. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Größe des Moduls nicht durch die Größe des Transportmittels definiert ist. Das Modul kann aufgeblasen einen größeren Durchmesser haben als die Raumfähre oder Trägerrakete, die es ins All bringt.

Hält Beam Kleinmeteoriten stand?

Allerdings muss sich erst zeigen, ob ein solches Modul auch weltalltauglich ist. Theoretisch halten flexible Wände dem Beschuss durch Kleinmeteoriten sogar besser stand als feste, da sie beim Auftreffen nachgeben und so die Energie absorbieren. Bei Tests auf der Erde blieben simulierte Mikrometeoriten, die die starren Wände der ISS durchdrungen hätten, in den Wänden eines Bigelow-Moduls hängen. Ob das auch praktisch so ist, soll der Test an der ISS zeigen.

Beam wird voraussichtlich am 8. April 2016 um 20:43 Uhr Ortszeit mit der Raumfähre Dragon des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) zur ISS fliegen und einige Tage später andocken. Mitte April wird der Roboterarm Canadarm2 das Modul packen und an die ISS koppeln. Ende Mai oder Anfang Juni wird Beam aufgeblasen. Zwei Jahre lang soll das Modul an der ISS angedockt bleiben, wobei es aber nicht dauerhaft bewohnt sein wird. Nach dem Ende des Tests wird Beam abgedockt und bei Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Beam sollte bereits im September 2015 zur ISS fliegen. Die Mission CRS-8 von SpaceX wurde jedoch nach der Explosion der Trägerrakete Falcon im Juni 2015 verschoben.


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Butterkeks 31. Mär 2016

Naja, man kann ja trotzdem noch ähnlich wie bei Zelten faltbare Stützstrukturen einbauen...



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