In die Hass-Blase geraten: Viele Facebook-Nutzer wundern sich, warum ihnen AfD-nahe Gruppen vorgeschlagen wurden. Wie mächtig ist die rechte Gegenöffentlichkeit im Netz?
Auf dem Mobile World Congress Americas weiten Facebook und die Deutsche Telekom ihre Zusammenarbeit aus. Es geht um experimentelle Netzwerktechnik und mehr Geld für Startups in dem Bereich.
Das noch vor zehn Jahren als deutsche Facebook-Alternative betrachtete StudiVZ ist pleite. Die Muttergesellschaft Poolworks Germany hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb soll dem Insolvenzverwalter zufolge aber weiterlaufen, das Geschäft soll stabilisiert werden.
ONNX soll Entwicklern eine homogene Plattform für die Entwicklung von KI-Applikationen bieten. Microsoft und Facebook kooperieren, um ihre Frameworks zu vereinheitlichen. Die Community kann das Projekt auf Github einsehen.
Bis zu 1.500 möglicherweise gefälschte Artikel sollen ABC News und die anderen Fact-Checker von Facebook pro Tag untersuchen. Nun beschweren sie sich, dass sie zu wenig Unterstützung erhalten.
Styling-Tipps und schicke Reisebilder: Viele Social-Media-Sternchen verdienen mit solchen Posts Geld, denn oft handelt es sich dabei um bezahlte Werbung. Ein Urteil stellt jetzt fest: Das muss auch dranstehen - sonst droht rechtlicher Ärger.
Facebook verschärft seine Kampagne gegen Verbreiter von Falschmeldungen: Wer zu häufig für falsch befundene Nachrichten geteilt hat, darf künftig keine Werbeanzeigen mehr schalten. Die mögliche Einbuße an Reichweite soll die Seitenbetreiber vom Teilen wahrheitswidriger Inhalte abhalten.
Neben den "An diesem Tag"-Erinnerungen vergangener Erlebnisse möchte Facebook seine Nutzer in Zukunft auch an die Ereignisse eines ganzen Monats und von Jahreszeiten erinnern. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass User nicht gewünschte Erinnerungen angezeigt bekommen.
Beeinflussen Falschnachrichten die Bundestagswahl? Um dies zu verhindern, löscht Facebook vorsichtshalber Zehntausende Konten mit auffälligen Aktivitäten.
Nicht in allen, aber in vielen seiner Unterforen bietet Reddit nun native Unterstützung von Videos sowie einen eigenen GIF-Editor an. Die Neuerung ist ein kleiner Schritt bei der Neugestaltung der Webseite.
Es gibt eine neue Konkurrenz für Portale wie Ebay Kleinanzeigen: Facebook hat seinen Marketplace nun auch in Deutschland und 16 anderen Ländern eröffnet. Dort sollen private Verkäufer und Käufer zueinander finden. Der Dienst ist (vorerst) kostenlos nutzbar.
Nach den Gerüchten kommt die Ankündigung: Facebook hat mit Watch eine neue Plattform für Videos innerhalb des sozialen Netzwerks gestartet. Videos werden nach Sektionen sortiert, die auf den aktuellen Reaktionen anderer Nutzer basieren. Wie vermutet wird es von Facebook finanzierte Shows geben.
Um verstärkt gegen beleidigende und strafbare Inhalte vorgehen zu können, will Facebook in Deutschland mehr Mitarbeiter zum Löschen von Beiträgen einstellen. Dafür will das soziale Netzwerk ein zweites Löschzentrum in Essen einrichten.
Ob traurig, fröhlich oder ironisch: Der Algorithmus Deepmoji soll viele Emotionen erkennen können. Als Grundlage dient dafür eine von Freiwilligen gepflegte Datenbank. Die KI könnte laut den Entwicklern gegen Mobbing und Rassismus helfen.
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2017 versucht Facebook weiter, sogenannten Fake News entgegenzutreten. Algorithmen sollen bei der Entscheidung helfen, welche Artikel den als Faktenprüfer gewonnenen Medienpartnern vorgelegt werden.
Zum Nachkochen der Rezepte seiner Kochrubrik Tasty hat das Medienunternehmen Buzzfeed eine vernetzte Kochplatte mit Bluetooth-Anbindung vorgestellt. Manch einer mag sich angesichts dessen an die Stirn fassen, die kleine Induktionsplatte könnte aber tatsächlich beim Kochen helfen.
Auf dem Facebook Marketplace können Nutzer Gegenstände mit ihren Facebook-Profilen anbieten oder kaufen. In den USA ist die Plattform beliebt, nun soll sie nach Deutschland kommen - als Konkurrenz zu Größen wie Ebay.
Eigentlich sollte Facebooks neues Streaming-Angebot bereits im Juni 2017 starten, bisher hat das soziale Netzwerk aber noch keine der angekündigten neuen Formate gezeigt. Insidern zufolge soll es im August losgehen - zum Thema passt auch ein angeblich geplanter smarter Lautsprecher mit Display.
Facebook hat in einem Jahr die Zahl seiner Beschäftigten um 43 Prozent gesteigert. Rund 20.650 Mitarbeiter haben den Gewinn um 71 Prozent auf 3,89 Milliarden US-Dollar erhöht.
Auch Facebook soll Informationen aus der Zuliefererkette zufolge an einem smarten Lautsprecher arbeiten. Anders als Amazons Echo oder der Google Home soll das Gerät über ein 15 Zoll großes Display verfügen, auf dem Statusmitteilungen, Fotos und Videos angeschaut werden können.
Im Gesetz gegen Hasskommentare warnte die Koalition vor der Gefahr durch strafbare Falschnachrichten. Nun liefert die bayerische Junge Union selbst ein Beispiel.
Für Facebook scheint die Idee eines modularen Smartphones noch nicht vom Tisch zu sein: In einem Patentantrag beschreibt das Unternehmen ein Gerät, das sich mit verschiedenen Modulen bestücken lässt - unter anderem einer Kamera, einem Touchscreen und einem GPS-Empfänger.
Deutsche Gesetze sind nicht unbedingt Exportschlager in weniger demokratischen Weltregionen. Das Facebook-Gesetz von Heiko Maas dient Duma-Abgeordneten jedoch als "ausschließliche" Grundlage für einen russischen Entwurf.
Nicht nur in Westeros kommt es zu Spannungen: Überall auf der Welt regten sich Fans der Serie Game of Thrones über Streamingabstürze auf. Sogar der TV-Sender HBO selbst schien vom Ansturm überrascht zu sein. Auch Sky bleibt in Deutschland nicht davon verschont.
Was IBMs KI Watson ermöglicht, ist aus Sicht der Investmentbank Jefferies nicht die Zukunft. Die liege beim maschinellen Lernen und Deep Learning. In dieses Feld investiert die Konkurrenz - darunter Google, Amazon, Apple und Facebook.
Mit computergenerierten Nachrichten auf Facebook, Twitter und in anderen sozialen Netzwerken lassen sich Meinungen manipulieren. Bundesjustizminister Heiko Maas mahnt die Parteien zur Zurückhaltung.
Facebook ist ohne die separate App Messenger nur noch umständlich auf mobilen Endgeräten zu nutzen - also fängt nun das Geldverdienen an: Im Homescreen soll jetzt auch Werbung angezeigt werden.
Erstmals öffnete Facebook sein Berliner Löschzentrum für Journalisten - nach mehreren Medienberichten, in denen die Arbeitsbedingungen kritisiert wurden. Das Büro sieht aus wie viele andere auch. Brutale Bilder gehören für die Mitarbeiter zum Alltag - aber auch Erfolgserlebnisse.
"#Sponsored" oder "#ad" reicht nicht, stattdessen sollte etwa unter Bildern oder Videos ausdrücklich "#Werbung" stehen: Die Medienanstalten der Länder haben ihren Leitfaden für Youtuber und andere Influencer überarbeitet.
Neben E-Sports und Inhalten von Blizzard hat Facebook nun auch Streamingrechte an Playerunknown's Battlegrounds. Deutsche Spieler müssen für die ersten offiziellen Übertragungen aber sehr früh aufstehen.
Südlich seines Hauptquartiers im Silicon Valley will Facebook ein neues Viertel mit Dienstgebäuden, Wohnhäusern und Infrastruktur bauen. Damit rückt Facebook näher an Stadtgebiete heran, die bisher von steigenden Grundstückspreisen und Lebenshaltungskosten verschont geblieben sind.
Der deutsche Browsergamesanbieter Gamigo (Fiesta Online) kauft Mediakraft Networks. Das Kölner Unternehmen ist vor allem für die Vermarktung von Let's Playern und anderen Youtubern bekannt.
Im News Feed der Facebook-Nutzer finden sich zum Teil haufenweise Links zu qualitativ schlechten Inhalten - Spam, Clickbait oder sensationsheischende Nicht-News. Facebook will mit einem neuen Algorithmus die Zahl derartiger Links deutlich senken und den News Feed somit wieder interessanter machen.
Auf iPhones und Android-Smartphones kann die Facebook-App den Nutzer jetzt auch in Deutschland bei der Suche nach WLAN-Hotspots unterstützen. Ein neuer Menüpunkt zeigt auf einer Karte die umlegenden öffentlich zugänglichen Netzwerke an.
Update Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg hat nach dem Tod ihres Ehemannes durchgesetzt, dass ihre Mitarbeiter bezahlten Sonderurlaub bekommen können. Auch persönliche Probleme gehörten ins Unternehmen.
Nun verwenden zwei Milliarden von aktuell 7,4 Milliarden Menschen mindestens einmal im Monat Facebook. Den Meilenstein feiert das Unternehmen mit weiteren Zahlen und neuen Funktionen.
Die Änderungen haben die Kritiker nicht besänftigt. Sie sehen durch das Gesetz zur Bekämpfung von Hasskommentaren noch immer die Meinungsfreiheit bedroht. Doch der Abstimmungstermin steht schon fest.
Twitter, Microsoft, Youtube und Facebook wollen im Kampf gegen Terrorpropagande und Extremismus im Netz enger zusammenarbeiten und gründen dazu das Global Internet Forum.
Die TV-Ambitionen von Facebook gehen offenbar weiter als bisher bekannt. Das weltgrößte Onlinenetzwerk will laut einem Medienbericht eigene Serien zeigen und dafür viel Geld investieren. Es sollen ausdrücklich nur familientaugliche Inhalte sein.
Update Union und SPD wollen das geplante Gesetz gegen rechtswidrige Hasskommentare an zentralen Stellen überarbeiten. Den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter soll deutlich mehr Zeit bleiben, um über die Löschung zu entscheiden.
Snap zahlt 200 Millionen US-Dollar oder mehr für eine App, die den Standort von Freunden trackt. Das Tool wurde bereits für die jugendlichen Snapchat-Nutzer integriert.
Offenbar ist es auch ohne das Netzwerkdurchsetzungsgesetz möglich, gegen Hasskommentare im Internet vorzugehen. Dennoch will Unions-Fraktionschef Kauder den Entwurf noch in der nächsten Woche verabschieden. Sonst würden "Facebook und Freunde jubilieren".
Nextdoor will deutsche Nachbarschaften digitalisieren. Das soziale Netzwerk kommt nach den Niederlanden und Großbritannien auch nach Deutschland und könnte recht nützlich sein.
Wie zu erwarten, haben IT- und Rechtsexperten das geplante Gesetz zur Bekämpfung von Hasskommentaren scharf kritisiert. Doch es fand sich sogar ein Unterstützer bei einer Expertenanhörung im Bundestag.
Die Kritik am Gesetzentwurf gegen Hasskommentare reißt nicht ab. In einigen Details verspricht die Regierung nun Nachbesserungen. Doch die Zeit wird knapp.
Die Forschungsabteilung von Facebook zeigt, dass eines ihrer Modelle extrem gut skaliert. Das Training zum Erkennen und Klassifizieren von rund 1,2 Millionen Bildern benötigt mit 256 Nvidia-GPUs nur 1 Stunde statt 29 Stunden mit acht GPUs.
Die britische Premierministerin May will nach mehreren Terrorattacken die Menschenrechte einschränken und das Internet stärker regulieren. "Genug ist genug", könnte die Antwort ihrer Kritiker lauten.