Virtual Reality: Zenimax verklagt Samsung wegen Gear VR

Die vor allem von John Carmack entwickelten Technologien für Oculus Rift beschäftigen weiter die Anwälte: Nun klagt Zenimax gegen Samsung - es geht um das auf Rift basierende Headset Gear VR.

Artikel veröffentlicht am ,
Gear VR auf einer Veranstaltung in New York 2016
Gear VR auf einer Veranstaltung in New York 2016 (Bild: Paul Morigi/Getty Images)

"Powered by Oculus": Damit bewirbt Samsung sein Headset Gear VR. Die enge Beziehung zwischen Oculus Rift und Gear VR wird nun zum Problem, denn Zenimax hat in den USA eine Klage gegen Samsung eingereicht. Es geht um Technologien, die John Carmack während seiner Zeit bei dem zu Zenimax gehörenden Studio id Software entwickelt haben soll.

Stellenmarkt
  1. Entwicklungsingenieur (m/w/d) für Stellwerke
    Thales Deutschland GmbH, Ditzingen
  2. Manager (m/w/d) Chemoinformatics / Data Science
    Evonik Operations GmbH, Hanau
Detailsuche

In einem Rechtsstreit zwischen Zenimax und Facebook - dem Eigner von Oculus VR - hatte ein Gericht im Februar 2017 zugunsten von Zenimax entschieden und dem Spielehersteller rund 500 Millionen US-Dollar zugesprochen. Die Argumentation der Anwälte von Zenimax lautet nun, dass Samsung von diesem Fall gewusst hätte, aber sein Gear VR unverändert weiter angeboten habe - obwohl dem Konzern ja irgendwann klar gewesen sein müsste, dass es aus rechtlicher Sicht problematische Technologien verwende.

Neben dem neuen Rechtsstreit zwischen Zenimax und Samsung gibt es rund um Virtual Reality noch eine ganze Reihe weiterer gerichtlicher Auseinandersetzungen. So versucht John Carmack per Klage, von Zenimax die Auszahlung der noch ausstehenden Gelder aus der Übernahme von id Software zu erreichen. Zwischen Zenimax und Facebook kommt es wohl zu einer Revision.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Heimnetze: Die Masche mit dem Nachbarn
    Heimnetze
    Die Masche mit dem Nachbarn

    Heimnetze sind Inseln mit einer schmalen und einsamen Anbindung zum Internet. Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist.
    Von Jochen Demmer

  2. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  3. Übernahme: Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um
    Übernahme
    Twitter zahlt Millionenstrafe und Musk schichtet um

    Die US-Regierung sieht Twitter als Wiederholungstäter bei Datenschutzverstößen und Elon Musk will sich das Geld für die Übernahme nun anders besorgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindstar (u. a. Palit RTX 3050 Dual 319€, MSI MPG X570 Gaming Plus 119€ und be quiet! Shadow Rock Slim 2 29€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) • Viewsonic-Monitore günstiger • Alternate (u. a. Razer Tetra 12€) • Marvel's Avengers PS4 9,99€ • Sharkoon Light² 200 21,99€ [Werbung]
    •  /