Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Rechnung
Eine Rechnung (Bild: Gemeinfrei)

CEO-Fraud: Google und Facebook um 100 Millionen US-Dollar betrogen

Eine Rechnung
Eine Rechnung (Bild: Gemeinfrei)

Rechnungsbetrug bei Firmen - CEO-Fraud - gibt es offenbar nicht nur bei Mittelständlern, sondern auch bei Google und Facebook. Die Namen der Unternehmen wurden zunächst geheim gehalten, nun haben beide den Vorfall bestätigt.

Auch Google und Facebook sind offenbar nicht gegen Betrugsversuche immun. Einem im vergangenen Monat verhafteten Mann ist es offenbar gelungen, über Jahre mehr als 100 Millionen US-Dollar von den beiden Unternehmen zu erbeuten.

Anzeige

Im vergangenen Monat war zunächst nur bekanntgeworden, dass zwei namentlich nicht genannte Unternehmen um rund 100 Millionen US-Dollar betrogen wurden. Fortune berichtete jetzt, dass es sich dabei um Facebook und Google handele. Beide Unternehmen bestätigten den Verlust im Gespräch mit dem Magazin.

Der Betrug sei Ermittlungsbehörden zufolge von einem 40-jährigen litauischen Staatsbürger verübt worden. Der Mann habe bereits im Jahr 2013 ein "ausgeklügeltes System" entwickelt, um an das Geld zu kommen. Er habe die Identität von legitimen Unternehmen genutzt, um Rechnungen zu fälschen und Geld auf seine eigenen Konten zu transferieren. Die Rechnungen waren den Berichten zufolge auf "Computerteile" ausgestellt. Die Masche soll über mehr als zwei Jahre funktioniert haben. Der Beschuldigte weist die Anschuldigungen zurück, seine Anwälte versuchen, eine Auslieferung in die USA zu verhindern.

Rechnungen vom Kindle-Zulieferer

Die Rechnungen wurden im Namen des taiwanischen Unternehmens Quanta ausgestellt. Auch dieses Unternehmen wurde in der Anklageschrift nicht explizit benannt, hat den Vorfall aber mittlerweile bestätigt. Quanta hatte in der Vergangenheit unter anderem Teile für Amazons Kindle produziert.

Facebook hatte sich nach Entdeckung des Betrugs an den US-Staatsanwalt in Manhattan gewandt, der für Finanzverbrechen zuständig ist, und um Hilfe bei der Wiederbeschaffung des Geldes gebeten. Es sei gelungen, "einen Großteil" der entwendeten Summe wiederzubeschaffen, sagte das Unternehmen dem Magazin Fortune.

Facebook und Google hatten die Verluste nicht ihren Aktionären offengelegt. Tatsächlich ist nicht zu erwarten, dass ein Verlust, selbst in dieser Höhe, die Bilanz maßgeblich beeinflusst. Googles Muttergesellschaft Alphabet machte zuletzt mehr als fünf Milliarden US-Dollar Gewinn.

Immer wieder gelingt es, Unternehmen um viel Geld zu betrügen. In Deutschland hatte es zuletzt den Kabelspezialisten und Automobilzulieferer Leoni getroffen, der um rund 40 Millionen Euro betrogen worden war.


eye home zur Startseite
mainframe 02. Mai 2017

Ist bei uns auch schon vorgekommen. Email vom Chef an Buha überweisen Sie da und dahin...

PhilSt 29. Apr 2017

Gerade bei großen Konzernen mit duzende Rechnungstellen und Controlling-Units passiert...

PhilSt 29. Apr 2017

Es gibt genug dieser Betrugsmaschen, bei denen es leider schwer fällt, den Betrug...

Vielfalt 28. Apr 2017

Schließlich war es harte Arbeit mit unmündigen Nutzern, mit Anzeigen und Datenverkauf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Genossenschaftsverband Bayern e. V., München
  2. Ratbacher GmbH, Ludwigshafen
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Worldline GmbH, Aachen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 108,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 7,49€
  3. 119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. mache ich auch so in etwa

    triplekiller | 23:15

  2. Re: Fehler

    plutoniumsulfat | 23:12

  3. Re: Versteh den Sinn nicht

    plutoniumsulfat | 23:11

  4. Re: Nichts neues

    m9898 | 23:07

  5. Re: traurige entwicklung

    plutoniumsulfat | 23:06


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel