Abo
  • Services:

Facebook: Schwarzfahrer sollen wegen Facebook-Apps mehr zahlen

Schwarzfahrer sollen deutlich mehr zahlen, fordert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Ein wichtiger Grund dafür sind Gruppen bei Facebook, in den sich tausende gegenseitig per Smartphone vor Kontrolleuren warnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook: Schwarzfahrer sollen wegen Facebook-Apps mehr zahlen
(Bild: Facebook/Screenshot Golem.de)

Schwarzfahrer sollen bis zu 60 Euro beim ersten Mal und bis zu 120 Euro in weiteren Fällen zahlen, wünscht der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV.) Bundesregierung und Länder sollten die bestehenden Rechtsverordnungen daher entsprechend anpassen. Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff sagte, es gebe "inzwischen Gruppen von Fahrgästen, die sich gegenseitig vor Fahrscheinkontrollen warnen. Jetzt ist es also schon so weit, dass potenzielle Schwarzfahrer sich online öffentlich helfen und organisieren. So wird das Fahren ohne gültigen Fahrausweis in der öffentlichen Wahrnehmung verharmlost. Dem muss der Gesetzgeber durch entsprechende Regelungen entgegenwirken."

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Die Verkehrsbetriebe in Deutschland dürfen die Höchstgrenze nur unterschreiten, aber nicht eigenständig heraufsetzen. Mit dem gültigen "erhöhten Beförderungsentgelt" von 40 Euro werde kaum Abschreckung erzielt, wie die Beispiele aus den sozialen Netzwerken wie Facebook zeigten, argumentiert der VDV.

Verbandssprecher Lars Wagner sagte Golem.de: "Die warnen sich dort gegenseitig vor den Kontrollen. Das sind durchaus größere Gruppen von einigen tausend Leuten." Die Abschreckung müsse durch eine höhere Zahlung erhöht werden, dabei gehe es aber nicht darum, die Facebook-Gruppen zu verbieten. "Wenn sich bei Facebook dazu Leute organisieren, wollen sie das Schwarzfahren in Richtung Spaß oder Kleinigkeit auslegen. Da können wir nicht mitgehen."

Der Verband schätzt, dass jährlich rund 3,5 Prozent aller Bus- und Bahnnutzer schwarzfahren. Im Jahr 2011 fuhren mehr als 9,7 Milliarden Fahrgäste mit Bussen und Bahnen. Damit stiegen auch die Erträge aus der Fahrgastbeförderung weiter von 10 Milliarden Euro auf rund 10,3 Milliarden Euro.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 15,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. (-76%) 3,60€

Des_Moines 26. Feb 2012

Ist ja alles schön und gut, was hier geschrieben wird und ich glaube euch gerne. Ich wei...

Des_Moines 26. Feb 2012

XD... Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe: Wenn man ein einigermaßen...

Des_Moines 26. Feb 2012

@ Samy Jo, so kann mans gut zusammenfassen. Alles andere sind nur billige Ausreden..Hab...

Des_Moines 26. Feb 2012

Die Sache ist doch eigentlich absolut klar: Von einigen Spezialfällen abgesehen...

Skipp 06. Feb 2012

Ich wusste bis eben nicht mal, dass es so etwas gibt. Das System mit Schranken und...


Folgen Sie uns
       


Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit

Der Landwirtschaftssimulator kommt auf den C64: Giants Software legt der Collector's Edition des Landwirtschafts-Simulators 19 eine Version für den Heimcomputer von Commodore bei. Wir haben das gar nicht mal schlechte Spiel auf originaler Hardware gespielt.

Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit Video aufrufen
Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /