Es gibt erstmals echte Bezahlinhalte für Privatnutzer auf Facebook: Eine Reihe von Gruppen ist im Rahmen eines Tests nur mit einem Abo zugänglich. Das System ist wohl weniger als Einnahmequelle für Facebook, sondern als Unterstützung für die Admins gedacht.
Statische Werbung sehen Nutzer von Facebooks Chat-App Messenger bereits seit längerem, jetzt soll das Unternehmen auch Videowerbung in die App einbauen. Diese spielt automatisch ab, wenn der Nutzer drüber scrollt - was im Alltag sehr stören dürfte.
Die Versuche mit Virtual Fiber sind vielversprechend. Bei dem Multi-Node-System, das bei 60 GHz funkt, geht es der Telekom auch ausdrücklich darum, die Preise der etablierten Netzausrüster zu drücken.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine neue Steuer für Digitalunternehmen bislang skeptisch. Dennoch will sie bis Ende dieses Jahres in der EU eine Einigung herbeiführen.
Knapp ein halbes Jahr nach dem vollständigen Inkrafttreten des NetzDG gibt es die erste Klage. Doch es scheint reichlich unklar, ob zwei FDP-Abgeordnete überhaupt dazu berechtigt sind. Facebook und andere soziale Netzwerke halten sich zurück.
Die Datenschutzverstöße bei Facebook gehen weiter. Facebook hat zugegeben, mehreren Unternehmen auch nach 2015 Zugriff auf Freunde-Daten zu gewähren - ohne Erlaubnis.
Bei 14 Millionen Facebooknutzern waren Posts für einige Tage standardmäßig öffentlich und nicht - wie von den Nutzern intendiert - privat. Facebook hat das Problem behoben, das bei Arbeiten an einem neuen Feature unabsichtlich entstanden war.
Was bedeutet das EuGH-Urteil für die Betreiber von Fanseiten auf Facebook? Zwar ist in erster Linie nun der US-Konzern selbst gefordert, doch für die Betreiber bestehen gewisse Risiken.
Facebook will mehr Musik in sein soziales Netzwerk einbinden. Durch eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie können Nutzer in Zukunft ihre Videos mit Songs unterlegen. Bereits verteilt wird eine neue Playback-Funktion, die Nutzer in den Livevideos verwenden können.
Die EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt Wirkung. Die Mitarbeiter des Autozulieferers Continental dürfen auf Diensthandys kein Whatsapp mehr nutzen. Zwei andere Messengerdienste bleiben aber erlaubt.
Update Wer bei Facebook eine Fanseite betreibt, kann den Datenschutz nicht komplett auf den US-Konzern abwälzen. Datenschutzbeauftragte rechnen damit, dass viele Firmen ihre Fan-Seiten nach einem EuGH-Urteil vorläufig schließen werden.
Update Die Pläne der EU-Kommission zum schnellen Löschen von Terrorinhalten im Netz gehen Deutschland und Frankreich nicht weit genug. Statt unverbindlicher Vorgaben fordern sie sanktionsbewehrte Pflichten.
In Deutschland und den USA sieht sich Facebook starker Kritik ausgesetzt. Facebook soll mehr als 60 Geräteherstellern Zugriff auf Nutzerdaten gewährt haben. Dem sozialen Netzwerk wird vorgeworfen, bei Anhörungen die Unwahrheit gesagt zu haben - weitere Anhörungen sind geplant.
Schwere Vorwürfe gegen Facebook. Das soziale Netzwerk soll über 60 Herstellern von Smartphones und Tablets umfangreichen Zugriff auf Facebook-Daten gewährt haben - ohne Zustimmung der Nutzer. Facebook hält den Datenaustausch für rechtskonform.
Gesunkene Auszahlungen durch Youtube, aber hoher Erwartungsdruck durch die Community und viel Konkurrenz: In den USA berichten derzeit auffällig viele Influencer über Burn-out.
Das Bereitstellen von Daten soll ebenso bezahlt werden wie das Sammeln von Kartoffeln: Bundeskanzlerin Merkel hat ihre Überlegungen zu einer gerechten Verteilung der digitalen Gewinne präzisiert. Dabei fragt sie sich, was Google, Apple und Facebook eigentlich machen.
Nur wer der Datenverarbeitung vollständig zustimmt, darf den Dienst auch weiter nutzen - so haben sich das die großen Internetunternehmen vorgestellt. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems sieht das anders. Die von ihm gegründete Organisation Noyb hat Beschwerde gegen Google sowie Facebook und dessen Dienste Instagram und Whatsapp nach der DSGVO eingereicht.
Update Der Messengerdienst Whatsapp hat seine Ankündigung wahr gemacht: Zahlreiche persönliche Nutzerdaten werden nun mit Mutterkonzern Facebook geteilt. Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar findet das "alarmierend", doch er kann es nicht mehr stoppen.
Viele kritische Fragen, nur ausweichende Antworten: Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist in der Anhörung vor dem EU-Parlament noch besser davongekommen als vor dem US-Kongress. Doch nun drohen Abgeordnete mit Bußgeldern und Regulierung.
US-Präsident Donald Trump dürfte ein lohnendes Ziel für Spionageattacken sein. Doch mit der Sicherheit seiner Kommunikationsgeräte scheint er es nicht so genau zu nehmen.
Qualcomm kooperiert mit Facebook, um Chips für die drahtlose Funkübertragung Terragraph zu bauen. Diese sollen in Routern verwendet werden, damit sie im 60-GHz-Band kommunizieren - mit bis zu 10 GBit/s auf der letzten Meile.
"Delete. Ignore. Ignore. Delete." Die Dokumentation The Cleaners blickt in die Gedankenwelt von Facebooks Sittenwächtern, die täglich Tausende gemeldete Inhalte löschen oder freigeben - ein realer Social-Media-Horrorfilm ohne Aussicht auf ein Happy End.
Brüssel will US-amerikanische IT-Konzerne mit einer neuartigen Steuer belegen. Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte sich das nachteilig auf deutsche Exportfirmen auswirken.
Whatsapp bekommt einen neuen Chef: Chris Daniels von Internet.org übernimmt für Jan Koum. Davon abgesehen gibt es Hinweise auf eine grundlegende Neuaufstellung bei Facebook, die unter anderem den Datenschutz aufwerten könnte.
Sowohl die Switches als auch die Miniserver von Facebooks Open-Compute-Projekten laufen mit der freien Firmware Coreboot. Das Unternehmen hat den Code für die Boards mit Intels Xeon D nun veröffentlicht.
Trotz einer entsprechenden Aufforderung durch Facebook hat Cambridge Analytica offenbar bei weitem nicht alle gesammelten Wählerdaten gelöscht - und sie womöglich für die Trump-Kampagne genutzt.
Die mehr als 330 Millionen Nutzer von Twitter sollen ihr Passwort ändern: Wegen eines internen Sicherheitsfehlers wurden Passwörter im Klartext angelegt, Mitarbeiter des sozialen Netzwerks oder Hacker könnten sie abgegriffen haben.
Facebook will seine Mitglieder und andere Nutzer offenbar weiterhin exzessiv tracken. Zumindest die Mitglieder des sozialen Netzwerks sollen dies aber individuell abstellen können.
Mit einer eigenen Datingfunktion will Facebook zur Konkurrenz für Parship und Tinder werden. Partnersuchende sollen sich nach den Vorstellungen des Unternehmens erstaunlich früh in der echten Welt begegnen.
Mit dem Oculus Go veröffentlicht Facebook ein drahtloses sowie vergleichsweise günstiges VR-Headset. Es funktioniert ohne High-End-Smartphone, zudem gefällt uns die Display-Qualität gut. Wir vermissen aber einfach Positional Tracking für Headset und Controller.
Whatsapp-Gründer Jan Koum will sich künftig lieber seinen luftgekühlten Porsches widmen, als sich mit Facebook über Datenschutz und strikte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung herumstreiten. Das lässt wenig Gutes für die Nutzer erwarten.
In seinem jährlichen Rundbrief fordert Google-Gründer Sergey Brin eine umfangreiche Diskussion über die Fortschritte in der Technologie. Zwar sei er zuversichtlich, dass die Neuentwicklungen bei den aktuellen Problemen helfen werden, der Weg müsse aber mit Verantwortung beschritten werden.
Snaps zweite Version seiner Kamerabrille heißt wie die erste schlicht Spectacles. Das neue Modell kann nun auch Fotos aufnehmen und ist wasserfest. Das Grundprinzip bleibt das gleiche: Nutzer können kreisrunde Aufnahmen und Fotos über Snapchat teilen oder an andere Dienste exportieren.
Im Kampf gegen Desinformation im Netz will die EU-Kommission keine gesetzliche Initiative ergreifen. Dafür sollen künftig KI und Blockchain gegen Fake-News eingesetzt werden.
Facebook kann ein weiteres Rekordwachstum bei Gewinn und Umsatz melden. Der Skandal um die Weitergabe von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica fällt praktisch noch nicht in den Berichtszeitraum.
Wer Fotos auf Instagram hochlädt, kann diese in Zukunft einfach zusammen mit weiteren Daten herunterladen. Mit dem Schritt will Instagram die Vorgaben der neuen europäischen Datenschutzverordnung erfüllen. Der Umfang der speicherbaren Daten ist groß.
Auf Facebook werden hin und wieder auch Beiträge gelöscht, die eigentlich gegen keine der Regeln des sozialen Netzwerkes verstoßen. Nutzer sollen es in Zukunft einfacher haben, gegen derartige Fehlentscheidungen Einspruch zu erheben.
In einer Ausschusssitzung bedauert Facebook-Manager Joel Kaplan den Datenabfluss an Cambridge Analytica und versichert, dass das soziale Netzwerk auch in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen wolle. Zur Landtagswahl in Bayern startet ein neues Instrument für mehr Transparenz bei Wahlwerbung.
Eine Malware tarnt sich mit gefälschten Unicode-Domains und sucht gezielt nach Facebook-Zugangsdaten. Nutzern wird hingegen ein Anti-Stress-Malprogramm versprochen.
Zuckerbergs Konzern sucht öffentlich Chipentwickler. Die sollen sowohl komplett neue als auch modifizierte Bausteine für künstliche Intelligenz und Videoanwendungen bauen. Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook eigene Hardware entwickelt.
Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
/43Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Mit einem neuen Bündnis will die IT-Branche sich weltweit gegen Übergriffe von Staaten und Kriminellen wappnen. Einige der Unterzeichner haben jedoch am umstrittenen Prism-Programm der US-Regierung teilgenommen.
Noch exklusiver geht kaum: Rund 20 französische Politiker dürfen derzeit einen extra für sie programmierten Messenger ausprobieren. Er basiert auf frei zugänglichem Code und soll potenziell unsichere Systeme wie Whatsapp und Telegram ersetzen.
Auf Facebook werden auch kriminelle Dienstleistungen beworben. Das soziale Netzwerk hat auf Berichte reagiert und Gruppen mit mehr als 300.000 Mitgliedern entfernt. Künftig soll das automatisiert geschehen.
Update Schon jetzt spielt das Mindestalter von 13 Jahren für die Nutzung von Whatsapp in der Praxis kaum eine Rolle. Trotzdem will der Messenger offenbar den Zugang wegen der ab Mai 2018 gültigen Datenschutzgrundverordnung auf 16 Jahre erhöhen.
War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Erstmals hat ein deutsches Gericht das soziale Netzwerk Facebook zur Wiederherstellung eines gelöschten Nutzerbeitrags verpflichtet. Mit dem NetzDG hat das aber nichts zu tun.