Facebook: Gesichtserkennung soll vor Identitätsmissbrauch schützen
Facebook(öffnet im neuen Fenster) hat eine neue Funktion für sein soziales Netzwerk angekündigt: Nutzer können sich künftig benachrichtigen lassen, wenn ein Foto mit ihnen veröffentlicht wird. Bisher bekommen User dies nur mit, wenn sie auf dem Bild markiert werden.
Nutzer werden benachrichtigt, wenn sie auf Fotos zu sehen sind – unter einer Bedingung
Facebook will eine auf Maschinenlernen basierende Gesichtserkennung verwenden, um Nutzer zu ermitteln und sie über das Foto zu benachrichtigen. Die Benachrichtigung erfolgt allerdings generell nur, wenn der Nutzer sich in der Zielgruppe des Fotos befindet.
Die Gesichtserkennung ist ein optionales Feature, das Facebook-Nutzer nicht verwenden müssen. Das soziale Netzwerk hat angekündigt, dass es einen einfach zu findenden Einschalter für die Funktion geben wird, mit der sie unkompliziert ausgeschaltet werden kann. Hat der Nutzer aktuell seine Markierungseinstellungen so eingestellt, dass niemand sie sehen kann, ist die Gesichtserkennung Facebook zufolge automatisch deaktiviert.
Mit der maschinellen Gesichtserkennung sollen Nutzer leichter verfolgen können, wer Fotos von ihnen einstellt. Ist ihnen der Zugang aufgrund von Privatsphäreneinstellungen allerdings verwehrt, bekommen sie auch mit der neuen Technik nichts von den Fotos mit.
Missbräuchlich verwendete Profilbilder sollen verhindert werden
Diese Einschränkung gilt nicht für Profilbilder: Sollte der Algorithmus feststellen, dass ein Nutzer im Profilbild eines anderen Users auftaucht, wird er auf jeden Fall benachrichtigt. So will Facebook Fake-Profilen entgegenwirken.
Die Gesichtserkennung analysiert die einzelnen Pixel in einem Bild und erstellt daraus ein Template, das aus einer Nummernreihenfolge besteht. Anhand dieser Vorlage können neue Bilder schnell mit dem Ursprungsbild verglichen werden.
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