Abo
  • Services:

US-Wahl 2016: Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

Die Zahl der von einer russischen Agentur geführten Konten auf Twitter ist gestiegen: Das soziale Netzwerk hat mehr als 1.000 weitere Profile entdeckt, die zur US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Tweets die Stimmung in den USA beeinflusst haben sollen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Twitter hat weitere russische Konten gefunden, die versucht haben sollen, auf die US-Wahl 2016 Einfluss zu nehmen.
Twitter hat weitere russische Konten gefunden, die versucht haben sollen, auf die US-Wahl 2016 Einfluss zu nehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Twitter hat nach einer neuen Untersuchung zahlreiche weitere aus Russland gesteuerte Accounts gefunden, die zur US-Präsidentenwahl 2016 die öffentliche Meinung in den USA manipulieren sollten. Die Zahl der entdeckten Profile mit Verbindung zur sogenannten Internet Research Agency aus St. Petersburg sei um 1.062 auf 3.814 gestiegen, teilte der Kurznachrichtendienst am 19. Januar 2017 mit.

Betroffene Nutzer sollen kontaktiert werden

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Die Profile hätten insgesamt knapp 176.000 Tweets abgesetzt. Die Internet Research Agency gilt seit Jahren als Basis für russische Kampagnen in sozialen Medien. Die russische Regierung hatte alle Vorwürfe der Einmischung stets zurückgewiesen.

Nun sollen fast 678.000 Personen in den USA, die während des Wahlkampfs einem der fingierten Konten folgten oder deren Beiträge retweetet oder gelikt hatten, per E-Mail unterrichtet werden. In von Twitter veröffentlichten Beispiel-Tweets wurde etwa der Rücktritt des damaligen FBI-Chefs James Comey gefordert oder gegen Polizeigewalt in den USA protestiert. Die Tweets folgten damit dem bisher bekannten Muster, Spannungen zwischen politischen und ethnischen Gruppen in den USA zu schüren.

Nachrichten wurden mit Bot-Netzwerk weiterverteilt

Außerdem habe Twitter weitere 13.500 automatisierte Accounts entdeckt, die verwendet worden seien, um die Beiträge breiter zu streuen. Insgesamt kommt Twitter nun auf über 50.000 solcher Bot-Profile. Der US-Kongress geht der Rolle der Twitter- und Facebook-Profile mit Verbindung zu Russland im US-Wahlkampf nach und fordert dazu Daten der Unternehmen ein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€ und Mittelerde: Mordors Schatten...
  2. 0,00€
  3. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)

Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /