Abo
  • Services:

Detectron: Facebook gibt eigene Objekterkennung frei

Die auf dem Python-Framework Caffe2 basierende Objekterkennung Detectron von Facebook steht nun als Open Source bereit. Das Projekt implementiert verschiedene Algorithmen auf Basis maschinellen Lernens und stellt auch einen Modellzoo bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Beispielergebnis der Objekterkennung von Detectron
Beispielergebnis der Objekterkennung von Detectron (Bild: Facebook)

Ein wichtiger Teil der automatischen Bilderkennung ist die Unterscheidung einzelner Bestandteile des Bildes sowie deren Zuordnung zu einer bestimmten Kategorie. Für diese Objekterkennung, die etwa in den Google Captchas Anwendung findet, hat die KI-Forschungsabteilung von Facebook das Detectron-Projekt erstellt und dieses nun als Open-Source-Software auf Github veröffentlicht.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. ETAS, Stuttgart

Detectron selbst basiert auf dem von Facebook favorisierten und unterstützten Deep-Learning-Framework Caffe 2, das in Python geschrieben ist. Das Team hat eigenen Aussagen zufolge rund eineinhalb Jahre an dem Code gearbeitet, bevor dieser nun zur freien Verfügung gestellt worden ist. Detectron setzt zudem unterschiedliche Modelle und Ansätze um.

Dazu gehört eine Variante des Region-based Convolutional Neural Networks (R-CNN), die für das Erkennen von Objektmasken genutzt werden kann (Mask R-CNN). Von Facebook wird außerdem eine Methode hervorgehoben, die mit den teilweise sehr großen Unterschieden beim Objektfokus zwischen Vordergrund und Hintergrund eines Bildes zurechtkommen soll (Focal Loss for Dense Object Detection).

Facebook nutzt Detectron laut eigenen Angaben für eine Vielzahl von Anwendungen, etwa Augmented Reality. Die Grundlage Caffe 2 ermögliche zudem die Verwendung der Modelle in der Cloud ebenso wie direkt auf Mobilgeräten. Um sich selbst von den Fähigkeiten von Detectron überzeugen zu können, bietet Facebook eine Reihe von Beispielergebnissen sowie bereits trainierten Modellen an, die als Modellzoo bezeichnet werden.

Für das von Google favorisierte Framework Tensorflow steht seit vergangenem Jahr eine ähnliche Technik zur Objekterkennung bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 259,00€
  2. (u. a. One 219,99€)
  3. 699€ (PCGH-Preisvergleich ab 755€)

weltraumkuh 24. Jan 2018

stimmt ... über den "Objektfokus" bin ich auch gestolpert. Ansonsten siehe auch...

weltraumkuh 24. Jan 2018

danke für den Link. Ich denke YOLO (od. SSD) ist dann sicherlich auch schneller in der...


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /