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Soziales Spielenetzwerk: Nintendo schaltet Miitomo ab

Miitomo war die erste App von Nintendo für Smartphones und Tablets, nun kommt nach rund zwei Jahren das Ende. Spieler können ihren Mii-Charakter auf ihren Nintendo Account übertragen - allerdings ohne dessen Persönlichkeit und andere Daten.

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Auch Extras wie die Mütze von Mario machen Miitomo nicht zum großen Abenteuer.
Auch Extras wie die Mütze von Mario machen Miitomo nicht zum großen Abenteuer. (Bild: Golem.de)

Nintendo will am 9. Mai 2018 sein soziales Netzwerk Miitomo abschalten. Das hat die Firma auf der offiziellen Startseite des Dienstes bekanntgegeben, ohne Gründe zu nennen. Die sind allerdings ziemlich offensichtlich: Miitomo macht zwar anfangs dank netter Minispiele und ähnlicher Elemente durchaus Spaß, der langfristige Unterhaltungswert hält sich aber in Grenzen - die kritische Masse an Nutzern wurde wohl nie erreicht.

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Die Mitglieder können ihren Mii-Avatar auf einen Nintendo Account übertragen, Persönlichkeit und andere Daten gehen dabei aber verloren. Auch die Sidekicks werden gelöscht - sie lassen sich aber als QR-Code in Mii Maker auf dem Nintendo 3DS oder der Wii U transferieren.

In Miitomo lassen sich ab sofort keine Münzen mehr kaufen. Beim Einloggen gibt es allerdings Münzen als Bonus, so dass der Betrieb bis zur endgültigen Serverabschaltung ohne größere Einschränkungen weiterlaufen kann. Nach dem Stichtag ist nach Auskunft von Nintendo kein Login mehr möglich, auch alle Nachrichten sind dann nicht mehr abrufbar.

Miitomo ging am 1. April 2016 (ausprobiert auf Golem.de) als erste App von Nintendo für Smartphones und Tablets an den Start. Mitglieder können wie wir in einem Rollenspiel einen Avatar basteln und anschließend über die App ihre Freunde auf Facebook und Twitter kontaktieren. Mit denen darf man in Miitomo etwa Nachrichten und mehr oder weniger lustige virtuelle Gegenstände austauschen, etwa Mario-Mützen und andere Objekte aus der Welt von Nintendo.

Das kostenlos herunterladbare Miitomo gibt sich vor allem anfangs relativ spendabel, aber wer sehr schnell auf Extras wie eine richtig coole Sonnenbrille zugreifen möchte, konnte bislang natürlich auch Euros investieren. Das ging bei 99 Cent für tausend virtuelle Münzen los, nach oben gab es keine Grenzen.



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