Flicks: Facebook erfindet Zeiteinheit für Videos
Weil sich die Bildrate eines Films in Nano- oder Millisekunden schlecht ausdrücken lässt, hat sich Facebook Flicks ausgedacht. Damit sind Einheiten wie 24 Hz besser umsetzbar, weil Integer statt Gleitkomma verwendet wird.
Facebook hat die Flicks erfunden: Das steht für Frame Ticks und soll es Programmierern erleichtern, die Synchronisation bei Video- und Audioinhalten einzuhalten. Die Flicks stammen ursprünglich von Christopher Horvath, der beim Oculus Story Studio angestellt ist.
Bisher war die kleinste Einheit in C++ eine Nanosekunde, die eignet sich aber nicht, um Bildraten wie 24 Hz ganzzahlig auszudrücken – sondern nur per Gleitkomma. Ein Flick ist 1/705.600.000 einer Sekunde und dauert damit ein kleines bisschen länger als eine Nanosekunde. So entsprechen für Filme typische 24 Hz umgerechnet 29.400.000 Flicks.
Details zur Implementierung der neuen Zeiteinheit finden sich bei Github(öffnet im neuen Fenster), dort gibt es auch kleine Code-Beispiele.
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