Derzeit entsteht ein neues IoT-Botnetz, das bislang aber noch keine Angriffe durchgeführt hat. Die Malware zur Infektion nutzt eine im März veröffentlichte Sicherheitslücke aus.
Googles Project Zero hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Anti-Viren-Engine von Microsoft entdeckt. Schuld daran ist die simulierte Ausführung von Javascript-Code ohne Sandbox.
Die Firma Tenable hat Details zur Sicherheitslücke in Intels Active Management Technology publiziert. Die sind reichlich peinlich für Intel: Mit einem leeren String als Passwort-Hash kann sich der Nutzer einloggen.
Vor dem Finale der Präsidentschaftswahl in Frankreich sorgt ein Datenleck für Aufregung: Dokumente aus dem Wahlkampfteam des Favoriten Macron gelangten an die Öffentlichkeit. Der Fall dürfte bei einigen Erinnerungen an den US-Wahlkampf 2016 wecken.
Golem-Wochenrückblick Microsoft stellt Lern-Windows vor, wir sind von Panasonics GH5 begeistert und entdecken unterhaltsame Spiele für Nintendo Switch. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Bald sollen die ersten Updates für die Schwachstelle in der Management Engine von Intel-Systemen erscheinen. Derweil gibt es Unklarheit über Details zu der Sicherheitslücke.
PGP im Browser ist für viele Nutzer bequemer als die Verwendung eines lokalen Mailclients. Doch Firefox-Nutzer sollen nach Angaben von Posteo aufpassen, ihr PGP-Schlüssel könne von manipulierten Addons entwendet werden.
Eine Sicherheitslücke in einer Sicherheitslösung für Geldautomaten konnte von Angreifern ausgenutzt werden, um illegal Geld auszuzahlen. Der Hersteller beschwichtigt und hat einen Patch bereitgestellt.
Die Sicherheitslücke ist seit gut zwei Jahren bekannt, trotzdem konnten Kriminelle sie ausnutzen: Mit einem Trick fingen sie mTAN-SMS ab und räumten deutsche Konten leer.
Millionen verkaufte Serverchips von Intel sind, zumindest theoretisch, für eine kritische Sicherheitslücke verwundbar. Betroffen sind Chips ab der Nehalem-Serie bis hin zu Kaby Lake. Kunden können relativ einfach herausfinden, ob sie betroffen sind oder nicht.
John McAfee ist mit einem neuen Projekt zurück - und will dieses Mal den Smartphonemarkt revolutionieren. Sein Privacy Phone soll Nutzer mit Hardwareschaltern für WLAN, Bluetooth und GPS vor Angriffen durch Hacker schützen. Die wichtigsten Fragen für ein sicheres Smartphone lässt McAfee allerdings offen.
Googles Project Zero hat kürzlich in Broadcom-Chips und -Treibern zahlreiche kritische Sicherheitslücken gefunden, mit denen sich Smartphones übernehmen lassen. Wir haben bei Samsung nachgefragt, wann diese gefixt werden - und erhielten einige sehr seltsame Antworten.
Ein Virenscanner für Unternehmen und Privatanwender hat Zehntausende Dateien weltweit in Quarantäne gesteckt, weil er sie fälschlicherweise als bösartig eingestuft hat. Unter den betroffenen Dateien waren auch die Insider Previews von Windows. Die Wiederherstellung der Dateien ist noch mühsam.
Ein vorinstalliertes Programm auf Notebooks nahmhafter Hersteller ist ein Sicherheitsrisiko für die Benutzer. Millionen Geräte sind betroffen, es gibt einen Patch und ein Workaround.
Für Confluence-Admins könnte es ein arbeitsreicher Tag werden: Hipchat-Nutzer sollen ihre Passwörter zurücksetzen und die Wiki-Software des Unternehmens braucht ein Update. Ansonsten können Angreifer alle Seiten des Wikis ohne Autorisierung einsehen.
Risiken durch Injections, Fehler beim Session Management und XSS bleiben weiterhin hoch. Im vorliegenden Entwurf finden sich neben bekannten Sicherheitslücken jedoch auch zwei neue Top-10-Kandidaten. Wir stellen die wichtigsten Änderungen und deren mögliche Folgen vor.
/7Kommentare/Eine Analyse von Tim Philipp Schäfers
Um Botnetze besser bekämpfen zu können, dürfen Provider künftig auch Steuer- und Protokolldaten analysieren und speichern. Inhaltsdaten seien aber nicht betroffen, versichert die große Koalition.
Wer ein NAS von Qnap administriert, sollte schnell die neueste Softwareversion einspielen - denn die Geräte sind für Angriffe aus der Ferne verwundbar. Über einen manipulierten Reboot-Befehl kann beliebiger Code ausgeführt werden.
Was andere Staaten angeblich können, soll auch für Deutschland möglich werden. Sicherheitsbehörden sollen Angriffe auf IT-Systeme aktiv abwehren und Server im Ausland "zerstören" dürfen.
Nach der Softwareaktualisierung ist das Betriebssystem an einigen Stellen auf einmal auf Englisch: Sony ist bei der Implementierung von Sicherheitspatches offenbar ein Fehler unterlaufen. Das Update soll bald ein Update erhalten.
Per PIN oder Fingerabdruck statt Passwort: Microsofts Authenticator-App soll jetzt die Anmeldung per Smartphone ermöglichen. Das soll Sicherheit und Einfachheit bei der Anmeldung erhöhen.
Wer bei Owncloud oder Nextcloud einen Bugreport melden möchte, wird nach dem Inhalt seiner Konfigurationsdatei gefragt. Einige Nutzer kamen dem nach - und gaben damit ihre Passwörter öffentlich preis.
Die Gruppe Shadowbrokers veröffentlicht zahlreiche NSA-Exploits und Informationen über einen Hack des Swift-Banksystems Eastnets durch den US-Geheimdienst. Anders als beim letzten Mal sind viele der Exploits recht aktuell und können Windows-Systeme angreifen.
Update Wer eine Magento-basierte Onlineshop-Lösung verwendet, sollte dringend seine Einstellungen überprüfen. Eine Sicherheitslücke erlaubt die Kompromittierung des Angebots. Es betrifft aber nicht alle Installationen und der Hersteller arbeitet an einem Patch, kommuniziert dies jedoch nicht vernünftig.
0-Days werden deutlich seltener für gezielte Angriffe eingesetzt, als oft gedacht. In einem aktuellen Fall ist aber genau dies geschehen: Staatliche Hacker und Kriminelle nutzten eine Sicherheitslücke in Word aus, um den Finfisher-Trojaner zu installieren.
Vor kurzem zeigten Google-Sicherheitsexperten, wie man die Firmware eines Broadcom-WLAN-Chips angreifen kann. Damit lässt sich auch das komplette Smartphone übernehmen - dank weiterer Bugs und weil die Hardware nicht hinreichend isoliert wurde.
Ein Angriff auf Microsofts Office-Suite setzt nicht auf vom Nutzer auszuführende Makros, sondern nutzt eine Sicherheitslücke in der Funktion Windows Object Linking and Embedding. Microsoft hat das entsprechende Update am Patch Tuesday freigegeben.
Unser Autor hat versehentlich das MySQL-Passwort seiner Webseite veröffentlicht. Hier schreibt er, wie es dazu kam. Er berichtet, warum Fehler selbst dann passieren, wenn man denkt, alle Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt zu haben und warum es in PHP zu einfach ist, derartige Fehler zu produzieren.
The Shadow Brokers haben keine Lust mehr - oder sind von Donald Trump wirklich enttäuscht: Das Passwort zum verschlüsselten Archiv jedenfalls ist jetzt im Netz. Die Gruppe hatte Exploits "besser als Stuxnet" angekündigt und damit wohl etwas übertrieben.
Golem-Wochenrückblick Die Regierung ist fleißig und droht den Hatern, die Telekom bleibt womöglich nicht neutral und die AIX-Messe hebt ab. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Unbekannte versuchen zurzeit, sich in ungesicherte IoT-Geräte zu hacken und diese aktiv zu zerstören. Offenbar ein Versuch, die Geräte unschädlich zu machen, bevor sie Teil von Botnetzen wie Mirai werden.
Update Der Suchmaschinenbetreiber Ask.com gibt mehr Informationen preis, als er eigentlich sollte: Auf einer Apache-Statusseite lassen sich zahlreiche Suchanfragen von Nutzern verfolgen. Seit einem Monat hat das Unternehmen nicht auf die Fehlermeldung reagiert.
Wie mit Sicherheitslücken in Dildos umgehen? Alle smarten Geräte wegschmeißen? Das Internet of Things verbieten? Nein. Dildos sollten smart sein dürfen - und sicher sein.
Googles Project Zero zeigt, wie man ein Smartphone per WLAN übernehmen kann. WLAN-Chips haben heute eigene Betriebssysteme, denen jedoch alle modernen Sicherheitsmechanismen fehlen.
Samsungs Tizen-Betriebssystem soll zahlreiche Sicherheitslücken haben und schlampig entwickelt worden sein. Ein Sicherheitsforscher kritisiert, dass der Smartphonehersteller gängige Absicherungen nicht verwende und so Speicherfehler und ungesicherte Verbindungen provoziere.
Am Ende bleibt nur ein golfballgroßes Loch und das Geld ist weg: Kaspersky hat einen neuen Angriff auf Geldautomaten vorgestellt. Bei dem Angriff werden physische Beschädigung und Hacking kombiniert. Betroffen sind weit verbreitete Modelle aus den 90er Jahren.
Nach der iOS-Version des Staatstrojaners Pegasus haben Sicherheitsforscher auch eine Version für Android gefunden. Diese nutzt keine Zero-Day-Exploits und kann auch ohne vollständige Infektion Daten übertragen.
HbbTV ist unzureichend abgesichert. Darüber sind Tausende Smart-TVs offen für Angriffe aus der Ferne. Ein Sicherheitsexperte hat einen funktionierenden Angriff auf einem Gerät von Samsung demonstriert.
Über einen Fehler in Apples Safari für iPhone blockieren Unbekannte den Browser mit einem immer wiederkehrenden Javascript-Pop-up. Darin werden Nutzer aufgefordert, Lösegeld zu zahlen. Mit einem einfachen Trick lässt sich der Falle aber entgehen.
Gleich drei Sicherheitslücken innerhalb einer Woche wurden im Passwort-Manager Lastpass entdeckt. Der Hersteller reagiert zwar schnell, aber eben deshalb wohl überhastet: Eine Lücke wurde nicht vollständig geschlossen, eine weitere ist noch ganz offen.
Update Eine vorhersehbare Sicherheitslücke im Webserver einer Spülmaschine für Labore ermöglicht den Zugriff auf die Daten des Servers. Hersteller Miele hat inzwischen auf den Fehlerbericht reagiert und will einen Patch bereitstellen.
Troopers 2017 Eine Betrugskampagne nutzt Sicherheitslücken im Stock-Browser von Android aus, um Nutzern Abofallen und Premiumdienste zuzuschieben. Die Betrüger bauen gefälschte Webshops auf, um legitim zu erscheinen.
Probleme für Nest: Überwachungskameras des Smart-Home-Herstellers können in ihrer Funktion gezielt gestört werden. Für ein bis zwei Minuten gibt es dann keinerlei Aufnahmen - genug Zeit, um unentdeckt in die Wohnung einzusteigen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beklagt, dass Nutzer von Owncloud und Nextcloud ihre Installationen nicht aktualisieren. Das liegt aber auch daran, dass die Updatefunktion oft fehlschlägt. Und die Ratschläge des BSI waren in der Vergangenheit auch nicht unbedingt hilfreich.
Die Rastalocken sind sein Markenzeichen: Der Informatiker Jaron Lanier gilt als einer der schärfsten Kritiker des digitalen Kapitalismus und sieht große Plattformen wie Facebook äußerst kritisch. Ein Gespräch über Macht und Ohnmacht im Netz.
Für eine Stellenanzeige hat sich der Bundesnachrichtendienst etwas Besonderes ausgedacht: eine Forensik Challenge, bei der Interessierte ihre Fähigkeiten testen können. Damit Golem.de-Leser, die sich beim BND bewerben wollen, es etwas leichter haben, haben wir die Challenge gelöst.
Wegen massiver Probleme mit Scammern und Betrügern sperrt der britische Provider Talk Talk derzeit Teamviewer aus seinem Netz aus. Kunden und dem Hersteller der Fernwartungssoftware gefällt das nicht.
Update Stark ruckelnd und ohne Sound, aber immerhin: Von der Wii-U-Version des neuen The Legend of Zelda gibt es bereits eine frühe Emulation. Gleichzeitig beschäftigen sich Hacker mit den Sicherheitssystemen der Hybridkonsole Switch.
Ein Messenger namens Confide scheint vor allem bei Mitarbeitern des Weißen Hauses beliebt zu sein. Dabei ist das Protokoll alles andere als sicher und der Confide-Server verriet zeitweise die Daten aller Nutzer.