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Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.

Artikel von Martin Loschwitz veröffentlicht am
Sich von Windows ab- und Linux zuwenden? Für viele Nutzer eine schwierige Entscheidung.
Sich von Windows ab- und Linux zuwenden? Für viele Nutzer eine schwierige Entscheidung. (Bild: Lluis Gene/AFP via Getty Images)

Windows 7 gilt als eines der erfolgreicheren Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft: Nachdem dessen Vorgänger Windows Vista Anwender durch die eingeführten Neuerungen verschreckt hatte, ging Windows 7 an vielen Stellen einen Schritt zurück und gewann schnell viele Fans. Alle guten Dinge finden jedoch irgendwann ein Ende - und Windows 7 ist von dieser Regel keine Ausnahme: Im Januar endet seitens des Herstellers offiziell die Unterstützung für das Betriebssystem.

Inhalt:
  1. Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
  2. Es gibt unter Linux vieles, aber nicht alles
  3. Distributionen für Anfänger und Profis
  4. Vertraute und unvertraute Desktops

Für Endanwender heißt das vor allem, dass es künftig keine Updates mehr von Microsoft geben wird, um funktionale oder sicherheitsrelevante Probleme zu beheben. Ersteres fällt nicht so sehr ins Gewicht, wenn ein System im Moment stabil und zuverlässig läuft. Das Fehlen von Sicherheitsupdates ist indes ein großes Problem.

Denn digitale Angriffe auch auf Heimanwender sind kein Hirngespinst. Zumal Windows 7 aus Sicht eines Angreifers ein sehr lohnendes Ziel ist: Weil das Betriebssystem trotz seines gehobenen Alters noch recht weit verbreitet ist, wäre das erfolgreiche Ausnutzen einer Sicherheitslücke am Ende vielleicht sogar für eine automatische Masseninfektion von Systemen nutzbar. Und wer erstmal eine Reihe von Computern unter seine Kontrolle gebracht hat, kann diese als Botnetz verwenden, Bitcoins dezentral minen oder ganz altmodisch relevante Daten heraustragen.

Dass Angreifer auch nach dem Support-Ende von Windows 7 Sicherheitslücken suchen und finden werden, darf vor diesem Hintergrund als sicher gelten. Für Heimanwender bedeutet das, dass es schlicht keine Option ist, Windows 7 weiterhin und künftig ohne Patches zu nutzen. Eine Alternative muss her.

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Doch welche könnte das sein? Glaubt man Microsoft, gibt es freilich nur eine Option: Das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10. Das hat der Hersteller seit dem Erscheinen von Windows 10 sogar phasenweise kostenlos angeboten. Und wer die richtigen Tricks und Kniffe kennt, kommt mit einer bestehenden Windows-7-Lizenz auch heute noch zu einer aktivierten Windows-10-Installation.

Doch viele Nutzer schrecken vor dem Umstieg auf Windows 10 zurück. Denn in Windows 10 bricht Microsoft mit vielen Konventionen, an die Nutzer sich seit Jahren gewöhnt hatten. Exemplarisch sei etwa das Start-Menü erwähnt, das sich bei Windows 7 noch klassisch konfigurieren lässt, während Windows 10 nicht ohne die unbeliebten Kacheln daherkommt.

Automatische Updates, teils chaotischer Explorer

Andere Beispiele sind die reduzierte Systemsteuerung, der zum Teil eher chaotische Explorer sowie die Tatsache, dass sich das Einspielen mancher Updates in der neuen Windows-Version schlicht nicht mehr verhindern lässt. Hält man sich dann noch vor Augen, dass Windows fleißig Telemetriedaten der Nutzer sammelt und sogar Werbung im Startmenü einblendet, scheidet Windows 10 für viele Nutzer endgültig als Alternative aus.

Angesichts des Support-Endes von Windows 7 fragen sich nun viele: Windows 10 oder doch etwas Neues? Für wen ist Linux auf dem Desktop überhaupt eine Alternative zu Windows? Muss man noch immer Kommandozeilenveteran sein, um mit Linux zu arbeiten? Was ist anders, was bleibt gleich?

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Es gibt unter Linux vieles, aber nicht alles 
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stan__lemur 30. Jan 2020

oder zVM und zVSE und ja, auch zLinux. Finde es lustig, wie sich manche, die durchaus...

phex 29. Jan 2020

Wenn man nur wüsste, wie man eine #bash nutzt, dann würden mehrfache Passworteingaben...

Tuxinator 28. Jan 2020

Genau... Die brauchen nur ein sicheres, schnelles Betriebssystem und einen Browser.

Tuxinator 28. Jan 2020

Tja das hat M$ mit Win7 aber auch schon seit 2013 gemacht... die Schnüffelupdates sind...

Tuxinator 28. Jan 2020

Ja ist doch egal wenn M$ alle Daten absaugt, das nächste Update schrottet den PC...


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