Abo
  • Services:
Anzeige
Geldautomat in Berlin
Geldautomat in Berlin (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Checker ATM Security: Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Geldautomaten

Geldautomat in Berlin
Geldautomat in Berlin (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Eine Sicherheitslücke in einer Sicherheitslösung für Geldautomaten konnte von Angreifern ausgenutzt werden, um illegal Geld auszuzahlen. Der Hersteller beschwichtigt und hat einen Patch bereitgestellt.

Ausgerechnet Probleme mit der Sicherheitssoftware Checker ATM Security für Geldautomaten führen offenbar dazu, dass diese von Angreifern manipuliert werden können. Der Hersteller der Software, GMV, hat die Probleme mittlerweile behoben, wie The Register berichtet. Die Software soll Geldautomaten per Application Whitelisting, einer Firewall und Einschränkungen für Peripheriegeräte vor unerlaubtem Zugriff absichern.

Anzeige

Die Sicherheitslücke mit der CVE-2017-6968 wurde von der Sicherheitsfirma Positive Technologies gefunden und an den Hersteller gemeldet. Damit der Exploit funktioniert, müssten Angreifer sich als Man-In-The-Middle zwischen den Kontrollserver und den Geldautomaten schalten. Dies könne entweder über einen physischen Zugriff auf das Netzwerkkabel geschehen oder per ARP-Spoofing, wie die Sicherheitsfirma mitteilt. Während der Zugriff auf das Netzwerkkabel bei in Banken installierten Geräten meist nicht möglich sein dürfte, kann dies insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern durchaus möglich sein.

Buffer Overflow beim Schlüsselaustausch

Während des Schlüsselaustauschs für eine gesicherte Verbindung soll der Server der Angreifer in der Lage sein, einen Buffer-Overflow auf dem Geldautomaten zu erzeugen, weil der Client keine Begrenzung der möglichen Eingaben vornimmt. Auf diese Art und Weise könnten dem Automaten Kommandos gesendet werden, die auch zur unerlaubten Ausgabe von Geldscheinen führen können. Details zu dem Angriff nennt die Firma bislang nicht.

Der Hersteller bestätigt die Sicherheitslücke im Prinzip, ist aber der Ansicht, dass diese keine konkrete Bedrohung für Kunden darstelle. Zum einen seien keine aktiven Angriffe außerhalb von Laborbedingungen bekannt, außerdem würde ein Angriff genaue Kenntnis des Zielbetriebssystems erfordern. Wenn ein Geldautomat bereits auf Windows 7 oder neuer läuft, verhindere das Speichermanagement eine Vorhersage der betroffenen Bereiche und ein Exploit sei damit "fast unmöglich". Systeme mit Windows XP seien einfacher zu kompromittieren. Die betroffenen Softwareversionen 4.x und 5.x wurden nach Angaben des Herstellers mit einem Update versehen.


eye home zur Startseite
FreiGeistler 05. Mai 2017

Die Fahrplan-Tafeln der SBB laufen immerhin schon mit Windows 7, da war mal das...

Technik Schaf 04. Mai 2017

Du glaubst auch an den Weihnachtsmann oder.? Theoretisch richtig. Aber die Erfahrung der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Dresden, Reutlingen
  2. Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V., Stuttgart
  3. Knauf Information Services GmbH, Iphofen bei Würzburg
  4. flexis AG, Chemnitz


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)
  2. (u. a. Game of Thrones, Supernatural, The Big Bang Theory)
  3. (u. a. Blade Runner, Inception, Erlösung, Mad Max Fury Road, Creed, Legend of Zarzan)

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Sind immer die selben Probleme

    Dino13 | 02:37

  2. Re: NSA rät ab => muss gut sein

    Apfelbrot | 01:50

  3. 4-2

    Stegorix | 01:47

  4. Re: Bonding von 8 Leitungen?

    Sharra | 01:33

  5. Re: Was, wie bitte?

    Livingston | 01:28


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel