Intel ME-Firmware: Hersteller kündigen Patches für Intel-Exploit an

Bald sollen die ersten Updates für die Schwachstelle in der Management Engine von Intel-Systemen erscheinen. Derweil gibt es Unklarheit über Details zu der Sicherheitslücke.

Artikel veröffentlicht am ,
Embedi hat einige Informationen zu der Sicherheitslücke veröffentlicht.
Embedi hat einige Informationen zu der Sicherheitslücke veröffentlicht. (Bild: Embedi)

Mehrere Hersteller haben auf die Warnung von Intel vor einer Schwachstelle in Server- und Workstation Chipsets der vergangenen Jahre reagiert und kündigen Updates an. Unterdessen gibt es Diskussionen über die tatsächlichen Auswirkungen der Sicherheitslücke.

Die Sicherheitsfirma Embedi, die an der Entdeckung der Lücke beteiligt war, schreibt in einem Blogpost, dass man zwar von Intel gebeten wurde, noch keine Details zu veröffentlichen, bis Patches bereitstehen, es sich aber mit "100 Prozent Sicherheit" nicht um eine Remote Code Execution handeln würde, sondern um eine "logische Schwachstelle". Es gebe mehrere Angriffsvektoren, unter anderem könnten auch Intel-Systeme ohne AMT-Support angegriffen werden. Außerdem seien nicht, wie ursprünglich berichtet, Systeme seit Baujahr 2008 betroffen, sondern erst seit 2010.

HP und Lenovo listen betroffene Systeme auf

HP hat eine Liste betroffener Systeme bereitgestellt. Man sei derzeit dabei, gemeinsam mit Intel die Firmware-Updates" zu testen, zu validieren und zu implementieren". Auch Lenovo hat eine vollständige Liste bereitgestellt. Patches sollen je nach System am 9., 17. oder 19. Mai erscheinen. Betroffen sind auch zahlreiche Thinkpad-Modelle wie das X1 Carbon, wenn diese Intel vPro unterstützen.

Mehrere Sicherheitsfirmen weisen darauf hin, dass seit Bekanntwerden des Blogposts vermehrt Scans auf die Ports 16992 und 16993 registriert werden. Über erfolgreiche Exploits ist hingegen nichts bekannt.

Intel hat eine Anleitung mit vorläufigen Maßnahmen erstellt, mit der Nutzer Intel Active Management und Intel Standard Manageability deaktivieren lassen, um Angriffe zu verhindern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /