Passwort-Manager: Lastpass fällt mit gleich drei Sicherheitslücken auf

Gleich drei Sicherheitslücken innerhalb einer Woche wurden im Passwort-Manager Lastpass entdeckt. Der Hersteller reagiert zwar schnell, aber eben deshalb wohl überhastet: Eine Lücke wurde nicht vollständig geschlossen, eine weitere ist noch ganz offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Über mehrere Sicherheitslücken im Passwort-Manager Lastpass kann Schadcode ausgeführt werden.
Über mehrere Sicherheitslücken im Passwort-Manager Lastpass kann Schadcode ausgeführt werden. (Bild: Travis Ormandy)

Der Hersteller des Passwort-Managers Lastpass ist mit gleich drei Sicherheitslücken in einer Woche konfrontiert worden. Über sein Browser-Plugin lassen sich nicht nur Kennwörter auslesen, sondern auch Schadcodes ausführen. Entdeckt hat die Lücken der bekannte Sicherheitsexperte Tavis Ormandy, der bei Google Project Zero arbeitet. Ormandy lobte zwar den Lastpass-Hersteller für seine schnelle Reaktionszeit, eine Lücke wurde aber wohl zunächst nur unzureichend geschlossen.

Stellenmarkt
  1. BI Consultant - Onlineshop (m/f/d)
    Lidl Digital, Berlin, Neckarsulm
  2. IT-Architekt*in für die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
Detailsuche

Über eine erste Lücke in der Binärcode-Version des Plugins für Chrome und Firefox hat Ormandy Lastpass bereits vergangene Woche informiert. Ein hastig veröffentlichtes Update schloss die Lücke zwar in der Version für Chrome - weitere Sicherheitsexperten meldeten jedoch, dass die Version für Firefox weiterhin angreifbar sei.

Unzureichend gepatcht

Zudem entdeckte Ormandy ein weiteres Sicherheitsproblem, das bereits 2015 erstmals auftauchte und anschließend vermeintlich behoben wurde. Ormandy gelang es jedoch, diese Lücke erneut auszunutzen- der damals bereitgestellte Patch war wohl fehlerhaft. Beide Lücken sind inzwischen mit Hilfe Ormandys ordentlich geschlossen worden. Updates wurden bereits veröffentlicht.

Jetzt hat Ormandy aber eine weitere Lücke in Lastpass entdeckt, für die es noch kein Update gibt. Sie betreffe Version 4.1.43 für Chrome, heißt es in einem Twitter-Post Ormandys. Die Schwachstelle sei ihm beim Duschen eingefallen. In einem Blogeintrag rät das Unternehmen dazu, derweil von Lastpass verwaltete Webseiten direkt aus dem Vault der Software aufzurufen, bis der Fehler behoben ist. Außerdem weist Latspass auf zwei Allgemeinplätze hin: Zum einen sollten Anwender wo möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden und sich vor Phishing-Seiten in Acht nehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  2. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  3. Smartphone-Tarife: Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte
    Smartphone-Tarife
    Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte

    In diesem Jahr stehen drei unterschiedliche Jahres-Tarife für Tchibo-Kunden zur Wahl.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /