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BSI: Schützt euer Owncloud vor Feuer und Wasser!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beklagt, dass Nutzer von Owncloud und Nextcloud ihre Installationen nicht aktualisieren. Das liegt aber auch daran, dass die Updatefunktion oft fehlschlägt. Und die Ratschläge des BSI waren in der Vergangenheit auch nicht unbedingt hilfreich.

Artikel von Hanno Böck veröffentlicht am
Feuer ist ein ernstzunehmendes Problem für den sicheren Betrieb von Cloud-Servern.
Feuer ist ein ernstzunehmendes Problem für den sicheren Betrieb von Cloud-Servern. (Bild: Fir0002/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verschickt zurzeit Warnungen an die Betreiber von veralteten Installationen der Cloud-Software Owncloud und dessen Fork Nextcloud. Auch verschiedene Parteien und Ministerien hatten veraltete Versionen dieser Cloud-Software-Produkte mit bekannten Sicherheitslücken in Benutzung.

Nur ein Fünftel hat aktualisiert

Inhalt:
  1. BSI: Schützt euer Owncloud vor Feuer und Wasser!
  2. Vorrangige Gefährdungen: Feuer, Wasser, Spionage
  3. Nextcloud hat das Problem erkannt

In einer Pressemitteilung zieht das BSI nun Bilanz. Die Reaktionen sind eher enttäuschend. Laut BSI hat bisher nur ein Fünftel der Betroffenen reagiert und entsprechende Updates installiert. Die eigene Cloud-Installation können Nutzer mit Onlinetools prüfen, die sowohl von Nextcloud als auch von Owncloud bereitgestellt werden.

  • Die CDU hat ihr Onwcloud inzwischen aktualisiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grünen noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Owncloud sagt, es sei aktuell, aber das stimmt nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Das BSI erklärt eine sichere Cloud. (Bild: BSI)
Die CDU hat ihr Onwcloud inzwischen aktualisiert. (Screenshot: Golem.de)

"Der Betrieb von Clouds mit veralteten Softwareversionen, für die bereits seit langer Zeit Updates der Hersteller bereitstehen, ist fahrlässig und macht es Kriminellen viel zu leicht, sensible Daten zu stehlen oder Geschäftsprozesse zu beeinflussen", kommentiert dazu Arne Schönbohm, der Präsident des BSI. "Empfehlungen des BSI für mehr Cloud-Sicherheit sind verfügbar, als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde stehen wir Cloud-Anwendern gern mit Rat und Tat zur Seite."

Verlinkt werden in der Meldung die Empfehlungen des BSI "Sichere Nutzung von Cloud-Diensten" [PDF]. Allerdings finden Nutzer von Own- oder Nextcloud darin wenig Hilfreiches. Beide Softwareprodukte werden im Dokument überhaupt nicht erwähnt. Auch zu Softwareupdates steht in den Empfehlungen überhaupt nichts. Vielmehr bezieht sich das ganze Dokument auf die Nutzung von Cloud-Diensten externer Anbieter - und bietet unter anderem interessante Vergleiche zwischen sicheren Clouds und sicheren Autos (siehe Abbildung).

BSI-Empfehlungen zu Owncloud wurden gelöscht

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Ein früheres Dokument des BSI könnte für Nutzer von Owncloud jedoch hilfreicher sein. Es trägt den Titel "Private Cloud: Sicherer Betrieb von ownCloud". Leider wurde es vor wenigen Tagen von der BSI-Webseite gelöscht, die zugehörige Downloadseite lässt sich noch über das Internet Archive abrufen. Eine Kopie der PDF-Datei konnten wir auf der Webseite von Owncloud selbst finden.

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Vorrangige Gefährdungen: Feuer, Wasser, Spionage 
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teletubbi72 20. Apr 2017

automatische Kalender- und Kontaktsynchronisation vom Handy aus per VPN ??? Ja nee, is klar !

Sharkuu 21. Mär 2017

solange es für das BSI relevanter ist, administratoren als gefahrenquelle aus der eigenen...

Bertl 21. Mär 2017

Da werden in minor Updates breaking changes eingebaut (wir zum Beispiel das Erzwingen der...

uschatko 19. Mär 2017

Nur das Fedora die an einen Pfad installiert wo der Apache nichts zu suchen hat (/usr...

daydreamer42 18. Mär 2017

Besser als das Auslagern der Informationen auf fremde Server ist das Konzept zwar...


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