Nun fordern auch noch Lehrer, auf Datenschutz zu verzichten. Das zeigt, dass Digitalisierung hierzulande nicht mitgedacht, sondern höchstens ertragen wird.
In einer Videokonferenz-Software für Schulen hat Lilith Wittmann eine Sicherheitslücke entdeckt. Die IT-Sicherheitsexpertin glaubt nicht, dass es das letzte Problem war.
Eine von einem Schüler gestartete Petition in Baden-Württemberg fordert, Microsoft Office weiter in Schulen einzusetzen. Sonst drohe eine Bildungslücke.
Lehrer bringen ihre eigene IT-Ausrüstung mit in die Schulen. In Berlin und Potsdam verfügt laut einer Studie keine der allgemeinbildenden Schulen über einen FTTH-Zugang.
Um den Missstand der fehlenden Glasfaseranbindung zu verwalten, kauft der Berliner Senat jetzt 10.000 LTE-Router. Das reicht für jeweils 16 Klassenzimmer an den 600 Schulen.
Die FDP kritisiert, dass die Mittel für Schulen weiterhin nicht abgerufen werden. Ein großes Problem ist laut Lehrergewerkschaft der Netzausbau in ländlichen Gebieten.
Kinder sollen den Umgang mit digitalen Medien schon früh lernen. Das sei so wichtig wie das Üben mit der Schere, meint das Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Coronapandemie müsste eigentlich Katalysator für digitales Lernen sein. Die verfügbaren Gelder werden aber in einigen Fällen kaum von den Bundesländern genutzt.
Bei der Versorgung einer Schule in einem Ausbaugebiet der Telekom mit FTTH gibt es Probleme mit der Bürokratie. Selbst dienstliche E-Mail-Adressen für alle Lehrer in Berlin lassen noch Jahre auf sich warten..
Viele Jugendliche beziehen ihre Informationen heutzutage aus sozialen Netzwerken, die Gefahr von isolierten Meinungen ist groß. Buzzard will das mit einer neuen App für Schulen verändern.