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Grundschule: Unbekannte verbreiten Nacktfotos auf Lernplattform

Eine achtjährige Grundschülerin ist im Online-Unterricht mit Nacktfotos konfrontiert worden. Die Polizei ermittelt auch in einem weiteren Fall.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Schüler sollten auf Lernplattformen nicht mit Bildern von nachten Männern konfrontiert werden.
Schüler sollten auf Lernplattformen nicht mit Bildern von nachten Männern konfrontiert werden. (Bild: Alexandr Borecky/Pixabay)

Ein Unbekannter hat sich in Bayern Zugang zur Lernplattform einer Grundschule verschafft und dort offenbar Nacktfotos gepostet. Eine Achtjährige im niederbayerischen Mainburg habe während des Online-Unterrichts Bilder eines nackten Mannes gezeigt bekommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

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Die Lehrerin sei von dem Unbekannten aus dem Chatraum entfernt worden, so dass sie nicht mehr habe eingreifen können. Auch einige Schüler wurden den Angaben zufolge bei dem Vorfall am Dienstag aus der Plattform abgemeldet. Die Kripo ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Schüler und Eltern auf Lernplattform beleidigt

Einen ähnlichen Fall gab es ebenfalls am Dienstag an einer anderen Grundschule in Niederbayern. Auf der Online-Lernplattform der Schule in Abensberg wurden beleidigende Videos abgespielt. Zum Teil soll es nach Polizeiangaben zu Beleidigungen gegenüber Schülern und deren Eltern gekommen sein. "Anfängliche Schilderungen, wonach auch Videos mit pornografischen bzw. rechtsmotivierten Inhalten zu sehen waren, konnten bislang nicht verifiziert werden", teilte die Polizei mit.

Die Polizei Kelheim ermittelt nach eigenen Angaben unter anderem wegen Beleidigung gegen die bislang unbekannten Täter. "Durch die Schule wurde nach dem Vorfall sofort ein Sicherheitsupdate installiert, damit Unberechtigte nicht mehr auf die Lernchats zugreifen können." Möglicherweise hätten die Unbekannten aber einfach die Zugangsdaten zum Chat gekannt, sagte ein Polizeisprecher.

Das Stören von Videokonferenzen machte bereits im März vergangenen Jahres als Zoombombing Schlagzeilen.

Internet of Crimes: Warum wir alle Angst vor Hackern haben sollten (Deutsch) Gebundene Ausgabe

Die Polizei rät, dass die Videochats von einem Administrator betreut werden sollten, der vor dem Beitritt eines neuen Mitgliedes zustimmen muss. Passwörter und Link zur Einladung dürften nur an den Personenkreis herausgegeben werden, der zum Online-Unterricht eingeladen werde.

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dukki 22. Jan 2021 / Themenstart

Weil alle Eltern hierzu eingeladen wurden und meine Eltern mir über die internen Pläne...

wurstdings 22. Jan 2021 / Themenstart

Was hier nicht der Fall war. Das ist natürlich krass, dann stellt sich die Frage, warum...

Gargano 22. Jan 2021 / Themenstart

Auf solche Aussagen gebe ich mal garnichts! Wenn man an den Mumpitz direkt glaubt kann...

Roman123 22. Jan 2021 / Themenstart

das ganze klingt sehr nach einem Mitschüler Streich, den Schülern ist einfach langweilig

theSens 22. Jan 2021 / Themenstart

Big Blue Button gewesen sein.

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