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Erhöhte Nachfrage: Drucker durch Homeoffice und Homeschooling knapp

Günstige Drucker sollen schwerer zu bekommen sein, weil die Hersteller die Nachfrage durch Homeoffice und Homeschooling unterschätzt haben.
/ Andreas Donath
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HP-Multifunktionsgerät (Symbolbild) (Bild: HP)
HP-Multifunktionsgerät (Symbolbild) Bild: HP

Während des ersten Lockdowns sind es Webcams gewesen, nun sind laut einem Zeitungsbericht offenbar Drucker und Multifunktionsgeräte Mangelware. Vor allem die einfachen und günstigen Modelle seien schwerer zu bekommen, was auf Privatpersonen als vermehrte Käufer hindeuten könne.

Auch bei Notebooks soll es Lieferschwierigkeiten geben, wie der Bundesverband der Elektronik-Einzelhändler BVT laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) meldet.

Golem.de kann dies nach einer aktuellen Stichprobe zumindest bei Multifunktionsgeräten aber nicht nachvollziehen. Nach Recherchen der Redaktion gibt es noch Multifunktionsgeräte mit Tintenstrahltechnik ab ungefähr 75 Euro im Versandhandel. Kunden sollten allerdings beachten, dass niedrigere Preise für den Drucker oft mit hohen Folgekosten für die Tinte verbunden sind.

In der ersten Phase der Pandemie waren Webcams sehr teuer geworden. Preissteigerungen von 400 Prozent waren keine Seltenheit. Mittlerweile normalisierten sich die Preise etwas, sind aber noch auf einem höheren Niveau als vor der Krise.

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Büroausstattung seiner Mitarbeiter zuständig, doch beim Homeschooling müssen Eltern selbst in die Tasche greifen. Immerhin soll es Erleichterungen geben: Das Bundesfinanzministerium plant eine Sofortabschreibung für Computer, Zubehör und Software. Bisher mussten Computer über drei Jahre abgeschrieben werden, wenn sie bestimmte Wertgrenzen überschritten.

Weitere Informationen gibt es hier in unserem Karriere-Ratgeber zum Thema Homeoffice


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