Der US-Präsident hat erstmals gesagt, dass es 2018 einen Cyberangriff gegen die russische Internet Forschungsagentur gegeben habe, der Einmischung in die US-Politik vorgeworfen wird.
Seit kurzem wird der E-Mail-Dienst Protonmail wieder in Russland blockiert, auch für Mailbox.org wurde eine Sperre beantragt. Beide Mailanbieter weisen die Blockade-Begründungen der russischen Telekommunikationsbehörde entschieden zurück.
Keine moderne GUI, kein Windows Update: Auf Putins Computern läuft wohl noch immer Microsofts altes Windows XP. Windows 10 sei nicht einmal auf allen Staatscomputern erlaubt. Russland arbeitet auch an einem eigenen Linux-System, das Behörden nutzen sollen.
Auch Präsident Putin ist anscheinend der Überzeugung, dass Software aus Russland auf dort verkaufte Neugeräte gehört. Es ist daher offiziell: Ab dem 1. Juni 2020 müssen Hersteller russische Software vorinstallieren.
Die Serienproduktion des ersten russischen Elektroautos Zetta soll im ersten Quartal 2020 beginnen. Der Kleinwagen hat einen kleinen Akku und Radnabenmotoren.
Nicht nur das Internet, auch Smartphones und Computer sollen in Russland einheimischer werden. Dahinter könnte nicht nur das Interesse stehen, die lokale Softwareindustrie zu schützen. Apple will angeblich nicht mitmachen.
Kremlchef Wladimir Putin will neben einem Internet auch eine eigene, staatlich finanzierte Wikipedia-Alternative. Diese soll "verlässliche Informationen" in einer "modernen Form" präsentieren. Die Einträge existieren zum Teil schon.
In Russland ist das Gesetz für ein eigenständiges Internet unter staatlicher Kontrolle in Kraft getreten. Kritiker warnen vor einer Ausweitung der Kontrolle und Zensur.
Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Mehrere Tage nach einer Explosion im Norden Russlands haben die Behörden zugegeben, dass radioaktives Material freigesetzt wurde. Der Unfall passierte mutmaßlich beim Test einer Rakete.
Standardpasswörter und fehlende Sicherheitsupdates: So hat sich eine mutmaßlich russische Hackergruppe in Netzwerke von Microsoft-Kunden einschleusen wollen. Sicherheitsforscher des Unternehmens warnen nicht zum ersten Mal vor der Gruppe.
Rund 7,5 TByte Daten konnten Hacker bei dem Dienstleister Sytech erbeuten. Darin enthalten sind geheime Forschungsarbeiten und Programme für den russischen Geheimdienst FSB. Unter anderem will dieser Tor-Nutzer deanonymisieren.
Wie sehen Leute aus, wenn sie 80 Jahre alt sind? Die russische Spaß-App Faceapp kann dies und andere Effekte per Machine Learning mit einem Selfie zeigen. Die Software speichert allerdings das Quellbild auf eigenen Servern. In Verbindung mit dem Herkunftsland ruft das Kritiker und Analysten auf den Plan.
Ab Oktober soll Spektr-RG erstmals den gesamten Himmel im mittleren Röntgenspektrum kartographieren. Das Projekt ist in der Sowjetunion schon 1987 geplant gewesen, doch chronische Finanzprobleme haben es immer wieder verzögert.
Die russische Suchmaschine Yandex ist laut Reuters mit der westlichen Schadsoftware Regin angegriffen worden. Die Angreifer hatten es auf technische Informationen abgesehen.
Mindestens ein halbes Jahr müsse Tinder Daten auf Vorrat bereithalten, heißt es in einem Statement der russischen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor. Nicht nur Strafverfolgungsbehörden können die Daten anfordern.
Im zweiten Anlauf soll es klappen: Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin hat Einzelheiten zu einem russischen Mondprogramm vorgestellt. In gut zehn Jahren sollen russische Raumfahrer zum Mond fliegen.
Die New York Times berichtet, dass Berliner Antifagruppen von Russland gesteuert sein könnten. Die Belege dafür sind äußerst dünn: Offenbar nutzen die Gruppen lediglich einen Webhoster, der in der Vergangenheit auch von russischen Agenten genutzt wurde.
Russland soll sein eigenes, unabhängiges Internet bekommen. Ein entsprechendes Gesetz passierte heute die zweite entscheidende Lesung im Parlament. Kritiker befürchten Zensur.
Die Schadsoftware Triton hat es auf die Sicherheitsprozesse in Kraftwerken und anderer kritischer Infrastruktur abgesehen. Über diese lassen sich Ventile steuern oder eine Notabschaltung auslösen. Schlimme Unfälle könnten die Folge sein.
Von einer "subtilen Blockade" spricht der Protonmail-CEO. Die Weboberfläche kann weiterhin erreicht werden, russische Mails können jedoch nicht mehr empfangen werden. Auch andere Mailanbieter und Tor-Server sind von der Blockade betroffen.
Ein Kryptograph weist darauf hin, dass die sogenannten S-Boxen in russischen Verschlüsselungsstandards eine seltsame Struktur aufweisen und dass nirgendwo erklärt ist, wie es dazu kam. Handelt es sich um eine Hintertür?
35C3 Nach Ansicht eines Sicherheitsexperten hätten die Zwischenwahlen in den USA durchaus stärker manipuliert werden können. Für 2020 hofft er auf bessere Vorkehrungen der Behörden. Doch das kostet viel Geld.
Wahlen gelten in den USA seit 2017 als "kritische Infrastruktur". Dafür zu sorgen, dass sie vor Hackerangriffen geschützt werden, hat also höchste Priorität. Doch nach wie vor sind Wahlcomputer schlecht geschützt.
Die Ursache des Absturzes von Sojus MS-10 ist geklärt. Die Untersuchungskommission veröffentlichte ihre Ergebnisse zusammen mit einem spektakulären Video von Bord der Rakete.
Update Beim Start der neuen Sojus-Mission zur ISS gab es ein Problem. Die Rakete erreichte nicht den Orbit. Rettungsmannschaften sind nach einer Notlandung unterwegs, um die beiden Astronauten an Bord zu bergen.
Eine erfolgreiche Cyberattacke gegen einen Mitgliedstaat reiche aus, um den gesamten Prozess der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 zu kompromittieren, warnen Mitglieder einer EU-Kooperationsgruppe zur Netzwerksicherheit. Die Funktion der Staatengemeinschaft könnte beeinträchtigt werden.
Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow ist vor allem für das Sturmgewehr AK-47 bekannt. Nun will er ein Elektroauto mit einem "revolutionären Wechselrichter" bauen und sogar Tesla Konkurrenz machen.
Im Kampf gegen Fake-News setzt Facebook auf die Hinweise seiner Nutzer. Doch es besteht die Gefahr, dass diese willkürlich Berichte melden und das System damit austricksen wollen.
Elektronische Abstimmungen sind wegen möglicher Manipulationen stark umstritten. Doch nun will ein US-Bundesstaat sogar die Stimmabgabe per Smartphone erlauben.
Über zwei Dutzend nicht authentische Facebook-Accounts sollen im US-Wahlkampf genutzt worden sein, um politische Demonstrationen zu organisieren und Werbeanzeigen zu schalten. Ob die Aktivitäten aus Russland kommen, sagt das Unternehmen diesmal aber nicht.
In einem White Paper macht US-Senator Mark Warner 20 Vorschläge, wie große Onlineplattformen an die Leine gelegt werden könnten. Von besserer Medienbildung für Kinder bis zu einer Interoperabilitätspflicht ist alles dabei.
US-Präsident Trump windet sich weiterhin bei konkreten Schuldzuweisungen gegenüber Russland. Nach Angaben von Microsoft gehen die Attacken auf US-Politiker vor Wahlen unvermindert weiter.
Trotz der Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstoffiziere spielt US-Präsident Donald Trump die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf weiter herunter. Dafür wird ihm Verrat an den US-Interessen vorgeworfen.
Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.
Direkt hinter einem der beiden Tore oder in einer virtuellen Luxusloge können Zuschauer mit vielen gängigen VR-Headsets die Fußball-WM über Apps der BBC anschauen - allerdings ist noch unklar, ob das auch in Deutschland ohne Weiteres funktioniert.
Hacker haben sich Zugriff auf Energieversorger in Deutschland verschafft und konnten dort das Netzwerk infiltrieren. Der Hack ist erst ein halbes Jahr später aufgedeckt worden. Der Angreifer: wohl das mit Russland in Verbindung gebrachte Sandworm Team.