Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Mehrere Tage nach einer Explosion im Norden Russlands haben die Behörden zugegeben, dass radioaktives Material freigesetzt wurde. Der Unfall passierte mutmaßlich beim Test einer Rakete.
Standardpasswörter und fehlende Sicherheitsupdates: So hat sich eine mutmaßlich russische Hackergruppe in Netzwerke von Microsoft-Kunden einschleusen wollen. Sicherheitsforscher des Unternehmens warnen nicht zum ersten Mal vor der Gruppe.
Rund 7,5 TByte Daten konnten Hacker bei dem Dienstleister Sytech erbeuten. Darin enthalten sind geheime Forschungsarbeiten und Programme für den russischen Geheimdienst FSB. Unter anderem will dieser Tor-Nutzer deanonymisieren.
Wie sehen Leute aus, wenn sie 80 Jahre alt sind? Die russische Spaß-App Faceapp kann dies und andere Effekte per Machine Learning mit einem Selfie zeigen. Die Software speichert allerdings das Quellbild auf eigenen Servern. In Verbindung mit dem Herkunftsland ruft das Kritiker und Analysten auf den Plan.
Ab Oktober soll Spektr-RG erstmals den gesamten Himmel im mittleren Röntgenspektrum kartographieren. Das Projekt ist in der Sowjetunion schon 1987 geplant gewesen, doch chronische Finanzprobleme haben es immer wieder verzögert.
Die russische Suchmaschine Yandex ist laut Reuters mit der westlichen Schadsoftware Regin angegriffen worden. Die Angreifer hatten es auf technische Informationen abgesehen.
Mindestens ein halbes Jahr müsse Tinder Daten auf Vorrat bereithalten, heißt es in einem Statement der russischen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor. Nicht nur Strafverfolgungsbehörden können die Daten anfordern.
Im zweiten Anlauf soll es klappen: Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin hat Einzelheiten zu einem russischen Mondprogramm vorgestellt. In gut zehn Jahren sollen russische Raumfahrer zum Mond fliegen.
Die New York Times berichtet, dass Berliner Antifagruppen von Russland gesteuert sein könnten. Die Belege dafür sind äußerst dünn: Offenbar nutzen die Gruppen lediglich einen Webhoster, der in der Vergangenheit auch von russischen Agenten genutzt wurde.
Russland soll sein eigenes, unabhängiges Internet bekommen. Ein entsprechendes Gesetz passierte heute die zweite entscheidende Lesung im Parlament. Kritiker befürchten Zensur.
Die Schadsoftware Triton hat es auf die Sicherheitsprozesse in Kraftwerken und anderer kritischer Infrastruktur abgesehen. Über diese lassen sich Ventile steuern oder eine Notabschaltung auslösen. Schlimme Unfälle könnten die Folge sein.
Von einer "subtilen Blockade" spricht der Protonmail-CEO. Die Weboberfläche kann weiterhin erreicht werden, russische Mails können jedoch nicht mehr empfangen werden. Auch andere Mailanbieter und Tor-Server sind von der Blockade betroffen.
Ein Kryptograph weist darauf hin, dass die sogenannten S-Boxen in russischen Verschlüsselungsstandards eine seltsame Struktur aufweisen und dass nirgendwo erklärt ist, wie es dazu kam. Handelt es sich um eine Hintertür?
35C3 Nach Ansicht eines Sicherheitsexperten hätten die Zwischenwahlen in den USA durchaus stärker manipuliert werden können. Für 2020 hofft er auf bessere Vorkehrungen der Behörden. Doch das kostet viel Geld.
Wahlen gelten in den USA seit 2017 als "kritische Infrastruktur". Dafür zu sorgen, dass sie vor Hackerangriffen geschützt werden, hat also höchste Priorität. Doch nach wie vor sind Wahlcomputer schlecht geschützt.
Die Ursache des Absturzes von Sojus MS-10 ist geklärt. Die Untersuchungskommission veröffentlichte ihre Ergebnisse zusammen mit einem spektakulären Video von Bord der Rakete.
Update Beim Start der neuen Sojus-Mission zur ISS gab es ein Problem. Die Rakete erreichte nicht den Orbit. Rettungsmannschaften sind nach einer Notlandung unterwegs, um die beiden Astronauten an Bord zu bergen.
Eine erfolgreiche Cyberattacke gegen einen Mitgliedstaat reiche aus, um den gesamten Prozess der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 zu kompromittieren, warnen Mitglieder einer EU-Kooperationsgruppe zur Netzwerksicherheit. Die Funktion der Staatengemeinschaft könnte beeinträchtigt werden.
Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow ist vor allem für das Sturmgewehr AK-47 bekannt. Nun will er ein Elektroauto mit einem "revolutionären Wechselrichter" bauen und sogar Tesla Konkurrenz machen.
Im Kampf gegen Fake-News setzt Facebook auf die Hinweise seiner Nutzer. Doch es besteht die Gefahr, dass diese willkürlich Berichte melden und das System damit austricksen wollen.
Elektronische Abstimmungen sind wegen möglicher Manipulationen stark umstritten. Doch nun will ein US-Bundesstaat sogar die Stimmabgabe per Smartphone erlauben.
Über zwei Dutzend nicht authentische Facebook-Accounts sollen im US-Wahlkampf genutzt worden sein, um politische Demonstrationen zu organisieren und Werbeanzeigen zu schalten. Ob die Aktivitäten aus Russland kommen, sagt das Unternehmen diesmal aber nicht.
In einem White Paper macht US-Senator Mark Warner 20 Vorschläge, wie große Onlineplattformen an die Leine gelegt werden könnten. Von besserer Medienbildung für Kinder bis zu einer Interoperabilitätspflicht ist alles dabei.
US-Präsident Trump windet sich weiterhin bei konkreten Schuldzuweisungen gegenüber Russland. Nach Angaben von Microsoft gehen die Attacken auf US-Politiker vor Wahlen unvermindert weiter.
Trotz der Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstoffiziere spielt US-Präsident Donald Trump die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf weiter herunter. Dafür wird ihm Verrat an den US-Interessen vorgeworfen.
Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.
Direkt hinter einem der beiden Tore oder in einer virtuellen Luxusloge können Zuschauer mit vielen gängigen VR-Headsets die Fußball-WM über Apps der BBC anschauen - allerdings ist noch unklar, ob das auch in Deutschland ohne Weiteres funktioniert.
Hacker haben sich Zugriff auf Energieversorger in Deutschland verschafft und konnten dort das Netzwerk infiltrieren. Der Hack ist erst ein halbes Jahr später aufgedeckt worden. Der Angreifer: wohl das mit Russland in Verbindung gebrachte Sandworm Team.
Ein Buffer Overflow ermöglicht es Hackern, eine in Infrastrukturanlagen viel genutzte Software anzugreifen - per Ddos oder Fremdcode. Die Lücken seien auch bereits ausgenutzt worden. Mittlerweile soll ein Patch zur Verfügung stehen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Stellungnahme zu den angeblichen Angriffen aus Russland veröffentlicht. Das liest sich deutlich anders als die Vorwürfe aus Großbritannien und den USA.
Um den Messenger Telegram zu blockieren, nimmt die russische Regierung offensichtlich den teilweisen Ausfall großer Clouddienste hin. Derzeit werden rund 15 Millionen IP-Adressen gesperrt - Tendenz stark steigend.
Ein Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes hat offenbar einmal vergessen, sein VPN zu aktivieren. Der Fehler liefert neue Hinweise auf die russische Urheberschaft des Hacks der Demokratischen Partei in den USA im Jahr 2016.
Update Der umstrittene Messenger Telegram soll den russischen Behörden seine Verschlüsselung offenlegen. Experten warnen allerdings ohnehin vor der Nutzung der Software.
US-Strafverfolger haben Anklage gegen mehrere russische Staatsbürger wegen Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016 erhoben. Vor Gericht werden sie sich dafür kaum verantworten müssen.
Update Angreifern soll es gelungen sein, in das vertrauliche Kommunikationsnetz der Regierung einzudringen. Verdächtigt wird die Gruppe APT28, auch bekannt unter dem Namen Fancy Bear. Die Opposition wirft der Bundesregierung Versäumnisse bei der IT-Sicherheit vor.
US-Sonderermittler Robert Mueller hat Anklage gegen 13 russische Staatsbürger und Organisationen erhoben. Den Ermittlungen zufolge war das Vorgehen russischer Trollfarmen im US-Wahlkampf 2016 durch soziale Netzwerke kaum aufzuspüren.
Die Zahl der von einer russischen Agentur geführten Konten auf Twitter ist gestiegen: Das soziale Netzwerk hat mehr als 1.000 weitere Profile entdeckt, die zur US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Tweets die Stimmung in den USA beeinflusst haben sollen.
Das russische Unternehmen Kaspersky hat angekündigt, gerichtlich gegen das Verbot ihrer Antiviren-Software in den Bundesbehörden der US-Regierung vorgehen zu wollen.
Mit Hilfe einer falschen BGP-Konfiguration hat ein bisher unbekannter russischer Internetprovider für einen kurzen Zeitraum den Internetverkehr großer Unternehmen über russische Server umgeleitet. So könnten terabyteweise Daten abgeschöpft worden sein.
Aus Angst vor Spionage will die Sicherheitsfirma Symantec nach Angaben ihres CEO keine Regierungen mehr in den eigenen Code schauen lassen. Anlass war offenbar eine Anfrage der russischen Regierung.
Vor 60 Jahren versetzte die Sowjetunion den Westen in helle Aufregung: Sie hatte zum ersten Mal ein von Menschen konstruiertes Objekt in die Erdumlaufbahn geschossen. Aber den Amerikanern machte dabei nicht nur zu schaffen, dass sie den Wettlauf ins All verloren hatten.
Die befürchteten Cyberattacken oder Leaks sind im Bundestagswahlkampf bislang ausgeblieben. Doch Ableger ausländischer Medien in Deutschland veröffentlichen besonders viele irreführende und falsche Nachrichten auf Facebook.
Größere Raumschiffe brauchen größere Raketen. Die Sojus-Rakete ist für das neue Federazija-Raumschiff zu klein und bekommt deswegen einen Nachfolger. Wegen der Geldknappheit in Russland ist daran nicht alles neu.
VPN-Dienste und Anonymisierungstools sind in vielen Staaten unverzichtbar. In Russland sollen diese Dienste verboten werden. In China hat Apple mehrere VPN-Apps aus seinem Appstore entfernt, weil diese keine gültige Lizenz vorweisen können.
Um gegen die Hackergruppe Fancy Bear vorzugehen, nutzt Microsoft das Markenrecht und beschlagnahmt Domains. Die kriminellen Aktivitäten der Gruppe würden "die Marke und den Ruf" des Unternehmens schädigen. Komplett stoppen lassen sich die Aktivitäten aber auch auf diesem Wege nicht.
Angeblich russische Hacker haben offenbar eine weitere Schwachstelle des US-Wahlsystems angegriffen. Die US-Regierung soll zum digitalen Roten Telefon gegriffen und in Moskau interveniert haben.
Gezielte Hackerangriffe durch russische Geheimdienste oder andere Behörden sollen nach Angaben des russischen Präsidenten Putin nicht stattgefunden haben. Er schloss aber nicht aus, dass es solche Angriffe aus Russland von Personen mit "patriotischem Gemüt" gegeben habe.
Mail.ru, das Facebook-Gegenstück Vkontakte und andere Dienste aus Russland sind in der Ukraine für die nächsten drei Jahre gesperrt. Beschlossen hat das Petro Poroschenko, der Präsident des Landes.