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Jobnetzwerk: Russland will App von LinkedIn verbieten

Das zu Microsoft gehörende Jobnetzwerk LinkedIn hat schon länger Probleme in Russland, nun droht sogar der Marktausschluss: Apple und Google wurden aufgefordert, die App aus ihren Download-Stores zu entfernen.
/ Peter Steinlechner
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Dieses Logo ist nicht mehr lange auf russischen Smartphones zu sehen. (Bild: Carl Court/Getty Images)
Dieses Logo ist nicht mehr lange auf russischen Smartphones zu sehen. Bild: Carl Court/Getty Images

Die geschätzt fünf bis sechs Millionen Mitglieder von LinkedIn in Russland müssen sich demnächst ein anderes berufliches Netzwerk suchen. Wie die New York Times berichtet(öffnet im neuen Fenster) , haben die Behörden des Landes Apple und Google aufgefordert, die App aus dem App Store und aus Google Play zu entfernen.

Der Zugang über die reguläre Webseite war bereits im Herbst 2016 gesperrt worden. Seitdem soll auch die App nur noch eingeschränkt funktioniert haben.

Laut dem Bericht der New York Times hat Russland den Schritt damit begründet, dass die Daten der russischen Mitglieder nicht auf Servern in Russland, sondern in einem anderen Land – mutmaßlich in den USA – gespeichert würden. Ob diese Argumentation nur als Vorwand dient oder ernst gemeint ist, ist nicht ganz klar.

Russland setzt schon seit einiger Zeit darauf, Alternativen von US-Netzwerken zu stärken. Statt Facebook ist in dem Land etwa VK.com das wichtigste soziale Netzwerk im Privatbereich.

Russland ist nicht der einzige Staat, der mit Druck auf Technologiekonzerne versucht, seine Vorstellungen durchzusetzen. In den vergangenen Tagen war bekanntgeworden, dass auf Druck von China Apple zugestimmt hat, die App der New York Times dort aus seinem Download-Store zu entfernen.

Die Webseite der Zeitung ist nach deren Angaben(öffnet im neuen Fenster) in dem Land schon seit Jahren gesperrt.


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