• IT-Karriere:
  • Services:

Retrokombi: Kalaschnikow will elektrisches "Superauto" bauen

Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow ist vor allem für das Sturmgewehr AK-47 bekannt. Nun will er ein Elektroauto mit einem "revolutionären Wechselrichter" bauen und sogar Tesla Konkurrenz machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der hellblaue Prototyp des Kalaschnikow CV-1
Der hellblaue Prototyp des Kalaschnikow CV-1 (Bild: kalashnikov.media)

Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow will ein ungewöhnliches Elektroauto im Retrolook auf den Markt bringen. Der vollmundig als "elektrisches Superauto" angekündigte CV-1 ist an die fünftürige Kombi-Limousine ISCH-21252 angelehnt, die seit Anfang der 1980er Jahre von den russischen Ischmasch-Werken gebaut wurde. Ischmasch gehört seit 2013 zum Kalaschnikow-Konzern.

Stellenmarkt
  1. Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln
  2. Versicherungskammer Bayern, München, Saarbrücken

Der CV-1 soll über eine Reichweite von 350 Kilometern und eine Leistung von 220 Kilowatt (295 PS) verfügen. In sechs Sekunden soll er von Null auf 100 Kilometer pro Stunde kommen. Auf der Rüstungsmesse Army 2018 wurde zumindest die Karosserie vorgestellt.

Konkurrenz für Tesla

Die Kapazität des Akkus soll bei 90 Kilowattstunden (kWh) liegen und das Auto über ein Batteriemanagement verfügen, das Ströme bis 2.000 Ampere ermöglichen soll. Geplant sind bis zu 3.000 Ampere. Zudem hat Kalaschnikow nach eigenen Angaben einen "revolutionären Wechselrichter" entwickelt. Ungewöhnlich ist dabei vor allem die Größe von 50 mal 50 mal 100 Zentimetern. Dieser Kasten, der 50 Kilogramm wiege, soll Leistungen von bis zu 1.200 Kilowatt regeln können. Die Leistungselektronik anderer Elektroautos ist in der Regel deutlich kompakter.

  • Der Kalaschnikow CV-1 orientiert sich an der Kombi-Limousine ISCH-21252 aus den 1980er Jahren. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Kalaschnikow stellt die Studie auf der Rüstungsmesse Army 2018 vor. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Der CV-1 soll über eine Reichweite von 350 Kilometern und eine Leistung von 220 Kilowatt verfügen. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Selbst die Türgriffe sind noch im Retrolook gehalten. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Mit dem Elektroauto will Kalaschnikow sogar dem US-Hersteller Tesla Konkurrenz machen. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Die Ladebuchse befindet sich am Heck. (Foto: Kalaschnikow Media)
  • Nicht nur Retrolook: Auch dieses Elektroauto stellte Kalaschnikow auf der Messe vor. (Foto: Kalaschnikow Media)
Kalaschnikow stellt die Studie auf der Rüstungsmesse Army 2018 vor. (Foto: Kalaschnikow Media)

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ria Nowosti will Kalaschnikow einer der führenden Elektroautohersteller der Welt werden und mit dem US-Elektroautobauer Tesla konkurrieren. Bei der Entwicklung des Konzeptes habe man sich von den Weltmarktführern inspirieren lassen.

Den Angaben zufolge hat Kalaschnikow bereits kleinere Elektroautos wie den UV-4 entwickelt, der nur über eine Leistung von 50 Kilowatt verfügen soll und 80 km/h erreicht. Die neuen Autos sollen hingegen diese Höchstgeschwindigkeit um das Mehrfache überschreiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 68,23€ (PS4, Xbox One)
  2. 16,49€
  3. 2,99€

gadthrawn 27. Aug 2018

Samara oder Grant ist relativ gleich. Ob nen Niva nun Niva oder 4x4 oder Taiga oder xyz...

gadthrawn 27. Aug 2018

"Günstige" stehen aber in der ist der Käufer weit hinten. Weißt du wer in...

Tommy-L 27. Aug 2018

Noch ein mal, damit es auch der letzte verstanden hat - das ist NICHT der Prototyp...

gumnade 26. Aug 2018

Frage an Radio Erwiwan: Stimmt es, dass Kalaschnikow die revolutionärsten Wechselrichter...

Ach 26. Aug 2018

Bemerkenswerte Verwandlung, insbesondere da im Vergleich zum Original mal gar nicht so...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
    •  /