Russland geht gegen Windows-XP-Stopp vor
Wettbewerbshüter sehen Interessen der Konsumenten verletzt
Russische Wettbewerbshüter wollen Microsoft zwingen, weiter Windows XP auszuliefern. Die Nachfrage für das Betriebssystem sei in Russland weiterhin groß.
Die russische Anti-Monopolkommission strengt ein Wettbewerbsverfahren gegen den Softwarekonzern Microsoft an, melden russische Medien. Die Kommission bemängelt, Microsoft habe trotz bestehender Nachfrage die Auslieferung des Betriebssystems Windows XP gestoppt und zwinge die Konsumenten so, das Nachfolgeprodukt Windows Vista zu kaufen. Damit verstoße das US-Unternehmen gegen das russische "Gesetz zum Schutz der Konkurrenz", das künstliche Verknappung verbiete. Das sei umso schlimmer, so die Anti-Monopolkommission, weil Microsoft den Markt für Betriebssysteme dominiere.
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In Russland, schreibt die russische Onlinezeitung Gazeta.ru, sei die Nachfrage nach Windows XP nicht nur deshalb weiterhin groß, weil Windows Vista vielen einfach nicht gefalle, sondern auch, weil schwächere Hardware weit verbreitet sei und Windows Vista darauf nicht laufe.
Die Zeitung zitiert russische Juristen mit der Auffassung, die Anti-Monopolkommission habe zwar formal recht. Doch Vista sei nun einmal die Weiterentwicklung von XP und es sei sinnlos, sich dem technischen Fortschritt entgegen zu stellen. "Den Fortschritt mit den Anti-Monopolgesetzen bremsen zu wollen wäre so, als würde man die Hersteller von CDs und DVDs dafür belangen, dass sie keine VHS mehr herstellen", argumentiert der Rechtsanwalt Andrej Zelinin.
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ööhh wieso?
Danke, das war mal ein sehr informativer Beitrag (ebenso wie Deine weiteren Beiträge in...
Ja, manchmal muss man wirklich ewig nach der Info suchen, die man gerade benötigt. Auch...
ja habe ich und zum Spagat sag ich nur mal eines: immer wieder wird von den einen...