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Wahlbeeinflussung: Russischer Präsident Putin will Verdächtige nicht ausliefern

US-Strafverfolger haben Anklage gegen mehrere russische Staatsbürger wegen Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016 erhoben. Vor Gericht werden sie sich dafür kaum verantworten müssen.
/ Werner Pluta
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Russischer Präsident Wladimir Putin: Die Verdächtigen repräsentieren nicht den russischen Staat. (Bild: John Moore/Getty Images)
Russischer Präsident Wladimir Putin: Die Verdächtigen repräsentieren nicht den russischen Staat. Bild: John Moore/Getty Images

Keine Auslieferung an die USA: Ein Gruppe von Russen, die die US-Justiz beschuldigt, die US-Präsidentschaftswahl manipuliert zu haben, muss keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. Russland wird sie nicht ausliefern.

"Niemals. Niemals" , sagte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview mit dem US-Fernsehsender NBC News(öffnet im neuen Fenster) . "Russland liefert seine Staatsbürger an niemanden aus." Das machten die USA ja auch nicht.

Putin fordert Beweise

Die US-Behörden haben 13 Personen und 3 Unternehmen aus Russland identifiziert, die die Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 gezielt durch Beiträge in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram beeinflusst haben sollen. Putin forderte die US-Behörden auf, Beweise vorzulegen. Diese werde die russische Behörde dann prüfen.

Putin betonte noch einmal , dass die Verdächtigen nicht den russischen Staat oder die russischen Behörden repräsentierten. Er wisse nicht, von wem sie beauftragt worden seien.

Sonderermittler Robert Mueller hatte Mitte Februar eine Anklageschrift gegen die Genannten(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Dass sich die Verdächtigen vor Gericht verantworten müssen, ist nach den Worten Putins unwahrscheinlich.


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