Abo
  • Services:

Android: Schon wieder vorinstallierte Malware gefunden

Auf billigen Android-Smartphones von Lenovo und anderen Herstellern wurden ab Werk enthaltene Schadprogramme gefunden, die ohne Kenntnis des Nutzers APK-Dateien herunterladen und installieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Wieder sind billige Android-Smartphones ab Werk mit Malware infiziert.
Wieder sind billige Android-Smartphones ab Werk mit Malware infiziert. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Es ist erst einen Monat her, dass Sicherheitsforscher Malware auf geschätzten 700 Millionen Smartphones gefunden haben, die alle 72 Stunden im Geheimen Kontakt zu einem chinesischen Command-and-Control-Server aufnahm. Nun gibt es erneut schlechte Nachrichten für Besitzer preisgünstiger Android-Geräte.

Stellenmarkt
  1. Rhenus Office Systems GmbH, Holzwickede
  2. Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Stuttgart

Der russische Antivirenhersteller Dr. Web schreibt, er habe in mehreren Dutzend Modellen zwei Malware-Versionen gefunden, die unbemerkt Programme herunterladen, installieren und ausführen. Neben den beiden Lenovo-Modellen A319 und A6000 seien rund 25 weniger bekannte Geräte betroffen.

Die Hauptfunktion der Malware mit den Namen "Android.DownLoader.473.origin" und "Android.Sprovider.7" scheint dabei das Herunterladen und Anzeigen von Werbung zu sein. Dabei haben die beiden Schadprogramme die Fähigkeit, Werbung über alle anderen Apps zu legen und diese damit so lange unbrauchbar zu machen, bis der Nutzer auf die Werbung tippt. Android.Sprovider.7 kann Werbung laut Dr. Web darüber hinaus in der Android-Statusleiste anzeigen.

Auf diese Weise würden "unehrliche Dritte, die an der Herstellung der Android-Images beteiligt waren, Geld über die Handynutzer verdienen", schreibt Dr. Web in einer Erklärung.

Den Ergebnissen zufolge haben die Schadprogramme aber noch weitergehende Funktionen. Sie würden automatisch aktiv, sobald das betroffene Gerät eingeschaltet beziehungsweise der Bildschirm entsperrt ist und könnten anschließend beliebige APK-Dateien herunterladen, installieren und ausführen. Android.Sprovider.7 könne darüber hinaus Anrufe an beliebige Telefonnummern tätigen und Links im Browser öffnen.

Damit würden die beiden Schadprogramme zu perfekten Allround-Spähprogrammen, die zu jedem Zeitpunkt beliebige weitere Schadfunktionen wie etwa Ransomware oder Botnetz-Software nachladen können. Dr. Web hat nach eigenen Angaben die betroffenen Gerätehersteller informiert und eine Software zur Erkennung der beiden Schadprogramme entwickelt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 53,99€ statt 69,99€
  4. 31,99€

HubertHans 21. Dez 2016

Das ist kein LCD sondern AMOLED.Verbraucht nur so viel Strom, wie Pixel aktiv sind. Die...

Tuxmann61 15. Dez 2016

Hallo, wie sieht es denn bei Tablets aus, ich habe ein Ubuntu-tablet, das aber auch auf...

Trollfeeder 15. Dez 2016

Ich glaube sowas kann sich Foxconn nicht erlauben, sonst können sie dicht machen.^^

Moe479 15. Dez 2016

in engen grenzen, what comes goes arround ... sprich wenn man damit ein genügend großes...

BLi8819 14. Dez 2016

Man muss doch nur bei Amazon bei den Phones in die Bewertungen schauen. Da habe ich schon...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams erkunden wir die offene Welt und tunen einen Audio RS 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2) Video aufrufen
Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  2. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor
  3. NAND und DRAM Samsung scheint künstlich Flash-Preise hoch zu halten

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

    •  /