Auf Facebook versuchen verschiedene Regierungen, auf die öffentliche Meinung Einfluss zu nehmen - das hat das soziale Netzwerk nun erstmals in einem Bericht eingeräumt. Gleichzeitig betont Facebook, dass es gegen derartige Machenschaften konsequent vorgehe.
The Shadow Brokers haben keine Lust mehr - oder sind von Donald Trump wirklich enttäuscht: Das Passwort zum verschlüsselten Archiv jedenfalls ist jetzt im Netz. Die Gruppe hatte Exploits "besser als Stuxnet" angekündigt und damit wohl etwas übertrieben.
Die staatliche Hackergruppe APT29 nutzt die von Tor entwickelte Meek-Technologie, um Angriffe auf verschiedene Infrastrukturen zu verschleiern. Domain-Fronting wird sonst meist zur Umgehung von Zensur eingesetzt.
Eine Hostingfirma verklagt Buzzfeed wegen der Veröffentlichung von Anschuldigungen in einem Dossier über Donald Trump, eine russische Hackerin sieht sich von den USA ungerecht behandelt und der russische Geheimdienst hat zur Zeit seinen eigenen Spionageskandal.
Das zu Microsoft gehörende Jobnetzwerk LinkedIn hat schon länger Probleme in Russland, nun droht sogar der Marktausschluss: Apple und Google wurden aufgefordert, die App aus ihren Download-Stores zu entfernen.
Die US-Regierung hat eine bislang geheime Einschätzung zur möglichen Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen durch Russland veröffentlicht. Selbst Ex-Kanzler Schröder muss zur Begründung herhalten.
Nach den Sanktionen folgen die Indikatoren: Die US-Regierung veröffentlicht ihre Analyse zu den angeblich russischen Hackerattacken auf weltweite Institutionen. Auch über IP-Adressen aus Deutschland sollen die Angriffe gelaufen sein.
Update Kurz vor Ende seiner Amtszeit zieht US-Präsident Obama Konsequenzen aus der angeblichen Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen durch Russland. Beweise für das staatliche Hacking und zur verwendeten Malware sollen vorgelegt werden. Russland verzichtet vorerst auf Gegenmaßnahmen.
33C3 Nach Ansicht von Sicherheitsforschern sind die US-Wahlen einfacher zu hacken als gedacht. Um das Wahlverfahren dennoch sicherer zu machen, empfehlen sie eine sehr traditionelle Methode.
Nach der angeblichen Manipulation der US-Präsidentschaftswahl wollen deutsche Politiker und Behörden die Bundestagswahl 2017 gegen Hackerangriffe und Meinungsmanipulation absichern. Wie genau die Angriffe aussehen, wird aber nicht gesagt.
Auf billigen Android-Smartphones von Lenovo und anderen Herstellern wurden ab Werk enthaltene Schadprogramme gefunden, die ohne Kenntnis des Nutzers APK-Dateien herunterladen und installieren.
Hat Russland die US-Präsidentschaftswahl gehackt? Präsident Obama will untersuchen, ob fremde Nachrichtendienste zur Wahl von Donald Trump beigetragen haben. Der kommuniziert derweil weiter unverschlüsselt.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen geplanten Cyberangriff auf das Bankensystem des Landes aufgedeckt. Ausländische Geheimdienste sollen für den Angriff verantwortlich sein.
slush2016 Sailfish OS ist künftig das offizielle Betriebssystem für russische Regierungsorganisationen - und ein großer Erfolg nach Jollas Neuausrichtung auf die Software-Lizenzierung im Geschäftsbereich. Golem.de hat sich mit CEO Sami Pienimäki über die Hintergründe und die Zukunft unterhalten.
US-Behörden haben in Prag einen Mann festnehmen lassen, der hinter dem LinkedIn-Hack stecken soll. Auch Russland will, dass der Mann ausgeliefert wird - wegen eines deutlich geringeren Vergehens.
Kann die US-Wahl gehackt werden? Eine Sicherheitsfirma hat eine Sicherheitslücke in Wahlcomputern demonstriert - die ohnehin als notorisch unsicher und problematisch gelten. Die USA wollen im Falle einer Manipulation zurückhacken.
Kurz vor Wiederaufnahme der Syrien-Gespräche zwischen Russland und den USA verbreitet ein Medienbericht Unruhe: Die CIA soll eine Attacke auf russische Computernetzwerke vorbereiten. Angebliches Ziel ist dabei, Kremlchef Putin zu diskreditieren.
Es ist ein Novum: Die USA werfen Russland erstmals offiziell vor, die Wahl in den Vereinigten Staaten durch Hackerangriffe beeinflussen zu wollen. Russland hat sich unterdessen bei der UN über Aussagen zu Donald Trump beschwert.
Die spektakulären Enthüllungen zu US-Präsidentschaftskandidatin Clinton sind ausgeblieben. Julian Assange kündigte zum zehnjährigen Bestehen von Wikileaks jedoch "signifikante" Veröffentlichungen in den kommenden Wochen an.
Die Internetzensur in Russland trifft jetzt auch bekannte westliche Pornoseiten. Die zuständige Behörde begab sich in ungewohnt offene Onlinediskussionen.
Vertrauliche medizinische Daten von US-Sportlern stehen im Netz. Angeblich russische Hacker haben mehrere Datensätze veröffentlicht, die Unregelmäßigkeiten bei Dopingkontrollen beweisen sollen. Die Wada ist entsetzt - und spricht von legalen Ausnahmegenehmigungen.
Sicherheitsforscher haben eine Schadsoftware entdeckt, die Geldautomaten gleich dreier Hersteller infizieren soll. Vieles deutet darauf hin, dass Kriminelle mit Hilfe der Malware in Thailand Geld im Wert von mehr als 300.000 Euro entwenden konnten.
Wer bei Extrabacon nur an Essen denkt, wird enttäuscht: Es handelt sich um ein NSA-Codewort für einen Router-Exploit. Cisco und ein anderer Hersteller haben die Schwachstellen eingeräumt. Unterdessen wird weiter spekuliert, wer die Informationen an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Ein ehemaliger Mitarbeiter des russischen Suchmaschinenbetreibers Yandex hatte dessen Code kopiert und wollte ihn offenbar verkaufen, um ein Startup zu gründen. Die nun dafür verhängte Strafe fällt aber vergleichsweise milde aus.
Dieses Leak war wohl keines: Das russische Staatsfernsehen zeigte Zeichnungen eines geheimen Waffensystems. Es sei ein Versehen gewesen, sagt die russische Regierung. Es war wohl eher eine Botschaft an die USA.
Russische U-Boote könnten im Kriegsfall die transatlantischen Glasfaserkabel zerstören, befürchten US-Militärs. Der Journalist Andrew Blum hält das für abwegig.
Das russische Innenministerium versucht schon lange, gegen das Tor-Netzwerk vorzugehen. Deshalb hat die Behörde im vergangenen Jahr einen Auftrag zur Identifizierung von Nutzern ausgeschrieben - doch das ist nicht so einfach wie gedacht.
Wegen einer Sondersitzung werden die Server des Bundestages diese Woche wohl noch nicht neu eingerichtet. Für die Arbeiten muss das Netz komplett abgeschaltet werden.
Das Netzwerk des Bundetages soll zwischen dem 13. und 17. August 2015 neu aufgesetzt werden. In dieser Zeit wird es komplett abgeschaltet. Auch E-Mails können dann nicht mehr empfangen oder versendet werden.
Um das kompromittierte Bundestagsnetz zu säubern, werden weite Teile davon in der Sommerpause abgeschaltet und neu aufgesetzt. Aktuell wird das besser gesicherte Netz der Bundesregierung genutzt. Seit drei Wochen werden keine Daten mehr gestohlen.
Die Linksfraktion veröffentlicht im Zusammenhang mit dem Bundestags-Hack eine Analyse von Malware, die auf ihren Servern gefunden wurde. Darin wird eine Verbindung zur russischen Organisation APT28 nahegelegt. Doch wirklich überzeugend sind die Belege dafür nicht.
Im Bundestag muss keine Hardware ausgetauscht werden und die Spur nach Russland ist mehr als mager. Die an der Analyse beteiligten Spezialisten der Firma BFK halten viele Medienberichte über den Hackerangriff für "absurd übertrieben". Ein Protokoll aus dem IuK-Ausschuss des Bundestages gibt Aufschluss.
CPU-Entwickler in Russland scheinen eine Vorliebe für selten genutzte Technik zu haben: Der Baikal-T1-Prozessor von Baikal Electronics basiert auf der MIPS-Architektur von Imagination Technologies und soll unter anderem in Routern verwendet werden.
Einen Panzer ohne Besatzung will offenbar die russische Armee bauen. Der Armata T-14 soll zunächst ferngesteuert fahren und später vielleicht ganz autonom. Das soll die Besatzung schonen - könnte aber die Einsatzhemmschwelle senken.
Was die USA und Deutschland nicht schaffen, ist weiter östlich gelungen. Russland und China versprechen, keine Cyberangriffe mehr gegeneinander zu führen. Aber auch die innere Ordnung wollen sie nicht durch neue IT-Techniken gefährden lassen.
Nach und nach kommen immer mehr Details über die Attacke auf Server des Weißen Hauses ans Licht. Die US-Regierung will die Hintermänner aber weiterhin nicht identifizieren.
Die russische Raumfahrtbehörde plant, wieder eine eigene Raumstation zu betreiben: Wenn es nach Staatspräsident Wladimir Putin geht, soll die Station bis 2023 fertig sein - ein Jahr vor dem Ende der verabredeten Zusammenarbeit bei der ISS.
Update Der Hackerangriff auf die US-Regierung vom vergangenen Oktober war offenbar gravierender als bislang bekannt. Laut CNN verdichten sich die Hinweise auf das Ursprungsland.
In den USA wird es keinen großflächigen Cyberangriff geben, der Infrastrukturen lahmlegt oder sogar Menschenleben kostet - allerdings werden kleinere Angriffe zunehmen, prophezeit Geheimdienstchef James Clapper.
Die Flucht Edward Snowdens war ein Katz- und Mausspiel zwischen den USA und Wikileaks. Eine ARD-Doku zeigt, wie Julian Assange im Hintergrund die Fäden zog, und die USA auf eine Finte hereinfielen.
Russland testet eine neue superschwere Trägerrakete aus eigener Entwicklung. Mit der Angara-A5 kann die Raumfahrtnation erstmals vom eigenen Territorium aus in tiefe Weiten des Universums vordringen.
Der Absturz der russischen Währung hat Apple dazu veranlasst, seinen Onlinestore zu schließen. Die Preise würden überarbeitet, hieß es. Schon zuvor hatte Apple die Preise für seine Produkte in Russland massiv erhöht.
Das BGP-Protokoll weist nach Angaben der Netzwerkanalysefirma Renesys bedenkliche Sicherheitslücken auf. Hintergrund ist die Zusammenarbeit des russischen Mobilfunkanbieters Vimpelcom und der China Telecom.
Angriffe auf die Computernetze von Regierungen kommen weltweit tagtäglich vor. Hackern ist es nun offenbar gelungen, in das nicht abgeschirmte Netz des Weißen Hauses einzudringen.
Russische Hacker sollen in den vergangenen Jahren zahlreiche Ziele im Westen und in der Ukraine angegriffen haben. Sie nutzten dabei offenbar eine Sicherheitslücke aus, die in allen aktuellen Windows-Versionen bestehen und am Dienstag gepatcht werden soll.
Am 1. Oktober tritt in Russland ein Gesetz in Kraft, das für Fotos von Gebäuden und anderen öffentlichen Orten die sogenannte Panoramafreiheit einführt. Es ermöglicht das Hochladen vieler neuer Bilder im Wikipedia-Medienarchiv Wikimedia Commons.
Die russische Regierung stört sich an den Monopolen von US-Konzernen wie Apple, Google und Microsoft. Nun soll ein eigenes Betriebssystem für Russland entwickelt werden, finanziert durch Steuern auf ausländische Software.