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Das englischsprachige Angebot von Yandex
Das englischsprachige Angebot von Yandex (Bild: Yandex)

Bewährungsstrafe: Yandex-Mitarbeiter wollte Suchmaschinen-Code verkaufen

Das englischsprachige Angebot von Yandex
Das englischsprachige Angebot von Yandex (Bild: Yandex)

Ein ehemaliger Mitarbeiter des russischen Suchmaschinenbetreibers Yandex hatte dessen Code kopiert und wollte ihn offenbar verkaufen, um ein Startup zu gründen. Die nun dafür verhängte Strafe fällt aber vergleichsweise milde aus.

Dass Sicherheitslücken verkauft und teilweise auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden, ist nicht ungewöhnlich. Der unerlaubte Verkauf von großen Codebestandteilen und den darin beschriebenen Algorithmen jedoch schon. Deshalb ist es etwas verwunderlich, dass ein ehemaliger Yandex-Mitarbeiter versuchte, den Code der in Russland erfolgreichsten Suchmaschine zu verkaufen. Mit dem Erlös wollte Dmitry Korobov offenbar ein Startup gründen, wie Ars Technica unter Berufung auf einen Artikel der Zeitung Kommersant berichtet.

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Demnach hat Korobov Code von Yandex-Servern heruntergeladen und später versucht, ihn im Darknet zu verkaufen. Was genau er bei Yandex unerlaubt kopiert hatte, wusste Korobov augenscheinlich aber nicht. Denn er soll nur 25.000 US-Dollar sowie 250.000 Rubel als Preis verlangt haben, zusammen knapp 31.000 Euro.

Yandex soll vor Gericht ausgesagt haben, der Wert liege wohl bei "mehreren Milliarden Rubel", also wahrscheinlich weit mehr als 10 Millionen Euro. Schließlich seien in dem Code die Suchalgorithmen von Yandex enthalten gewesen und damit mache das Unternehmen sein Hauptgeschäft. Einen derart hohen Preis hätte Korobov vermutlich aber nicht erzielen können, ohne das Aufsehen der Strafverfolgungsbehörden zu erregen.

Doch so weit kam es nicht. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB bemerkte schon die wohl zu offensichtliche Suche nach einem Käufer. Korobov ist letztlich bei einem Treffen mit einem Interessenten verhaftet worden. Das Gericht verhängte für diesen eher plumpen Versuch eine zweijährige Bewährungsstrafe.


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Moe479 29. Dez 2015

garkeine, alles wissen sollte jedem freizugänglich und verwendbar sein, den auch sein...



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