Abo
  • IT-Karriere:

Hackerangriffe: Obama will Einfluss Russlands auf US-Wahl untersuchen lassen

Hat Russland die US-Präsidentschaftswahl gehackt? Präsident Obama will untersuchen, ob fremde Nachrichtendienste zur Wahl von Donald Trump beigetragen haben. Der kommuniziert derweil weiter unverschlüsselt.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Präsident Barack Obama will die Wahl untersuchen lassen.
US-Präsident Barack Obama will die Wahl untersuchen lassen. (Bild: Press Pool /Getty Images)

Der scheidende US-Präsident hat eine Untersuchung des möglichen russischen Einflusses auf die US-Präsidentschaftswahl 2016 angeordnet, wie unter anderem CNN berichtet. Bereits im Wahlkampf war immer wieder über einen Zusammenhang zwischen den durch Wikileaks veröffentlichten E-Mails der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton und russischen Geheimdienstkreisen spekuliert worden. Auch Angriffe auf elektronische Wahlmaschinen oder die Wahlregister selbst wurden vermutet. Die Untersuchung soll noch vor der Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar 2017 abgeschlossen sein.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Die Untersuchungen basieren offenbar auf bisher unveröffentlichten Erkenntnissen des Nachrichtendienstes Central Intelligence Agency (CIA). Nach Angaben der New York Times sollen russische Hacker auch Systeme der republikanischen Partei angegriffen, die gehackten Informationen aber nicht veröffentlicht haben. US-Geheimdienste geben an, dass sie eine "hohe Zuversicht" hätten, dass Russland Donald Trump helfen wollte, US-Präsident zu werden.

Trump selbst reagierte empört auf die Ankündigung. Seine Kampagne teilte mit, bei den Geheimdienstbehörden "handelt es sich um dieselben, die gesagt haben, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzt". Die Wahl sei "lange vorüber" und Trump habe "mit einem der größten Siege überhaupt im Electoral College" (den von den US-Staaten entsandten Wahlmännern) gewonnen.

Bereits vor der Wahl hatten US-Behörden schwere Anschuldigungen gegen Russland erhoben. Damals hieß es, dass entsprechende Angriffe nur von "den höchsten Ebenen der russischen Regierung" befohlen werden könnten.

Trump kommuniziert unverschlüsselt

Auch Trumps Vorbereitung auf das Präsidentenamt werden genau beobachtet. Das US-Magazin Politico berichtet, dass Trump für seine vorbereitenden Gespräche mit ausländischen Regierungschefs und Staatsoberhäuptern nicht auf verschlüsselte Verbindungen zurückgreife. Dies ist vom US-Außenministerium und dem Secret Service eigentlich explizit vorgesehen. Auch bekäme Trump deutlich weniger Intelligence Briefings von den Geheimdiensten und akzeptiere für seine Gespräche keine Briefing-Unterlagen des Außenministeriums.



Anzeige
Top-Angebote
  1. bis zu 85% reduziert
  2. 109,00€
  3. (u. a. The Division 2 Xbox 46,99€, PSN Card 20 Euro 18,99€, PSN Card 10 Euro 9,49€)
  4. GRATIS

mnementh 12. Dez 2016

Es ist unwahrscheinlich, weil jeder Bundesstaat in den USA und teilweise auch jeder...

daarkside 12. Dez 2016

Die Fronten sind so dermaßen verhärtet, dass eine solche Nummer nicht nur Proteste und...

Moe479 11. Dez 2016

du meinst also man soll nicht nicht nach größererem wissen und weisheit streben, weil...

MarioWario 11. Dez 2016

Formal eigentlich 'kriminell', aber dadurch war sie auch nicht durch die NSA erpressbar...

sundilsan 11. Dez 2016

"Sowas gehört halt zur freien Meinungsäußerung"... ... bei einer Presse die aus Heuchlern...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

    •  /