US-Präsidentschaftswahl: Unsichere Wahlcomputer bleiben ein Problem
Kann die US-Wahl gehackt werden? Eine Sicherheitsfirma hat eine Sicherheitslücke in Wahlcomputern demonstriert - die ohnehin als notorisch unsicher und problematisch gelten. Die USA wollen im Falle einer Manipulation zurückhacken.
Die Sicherheitsfirma Cylance hat eine Schwachstelle in einem Wahlcomputer demonstriert, wie er auch bei der kommenden Präsidentschaftswahl verwendet wird. Die Ausnutzung der Schwachstelle erfordert einen physischen Zugang zu dem Gerät. Wahlcomputer gelten ohnehin als unsicher und problematisch.
Nach Angaben von Cylance kann bei Geräten des Herstellers Sequoia per PCMCIA-Karte eine manipulierte Firmware auf die Geräte geflasht werden. Damit seien dann Manipulationen der erfassten Stimmen auf dem Gerät möglich. Entsprechende Forschungen in dem Bereich gibt es seit vielen Jahren. Bereits im Jahr 2007 wurden entsprechende wissenschaftliche Artikel vorgestellt.
Auch Hacker und Aktivisten warnen seit vielen Jahren vor dem Einsatz von Wahlcomputern. Einige der in den USA verwendeten Geräte haben weder eine manuelle Ausgabe der digital erfassten Stimmen (Paper-Trail) noch verfügen sie über einen dauerhaften Speicher - sondern verwenden einen RAM-Speicher, der ohne Stromversorgung alle gespeicherten Informationen vergisst.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hatte immer wieder behauptet, dass die Wahlen manipuliert seien, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Er hatte außerdem angekündigt, eine mögliche Niederlage gegen die demokratische Kandidatin Hillary Clinton nicht akzeptieren zu wollen.
Wahl-Hacking auch ein Thema für die Behörden
US-Behörden haben Russland Anfang Oktober dieses Jahres erstmals offiziell beschuldigt, die Wahl durch Hacker-Angriffe manipulieren zu wollen. Behörden hätten "scanning und probing" relevanter Hardware entdeckt, auch die Wahlverzeichnisse mehrerer Bundesstaaten sollen angegriffen worden sein. Dass russische Hacker aber tatsächlich aus der Ferne Wahlmaschinen manipulieren, ist unwahrscheinlich.
Quellen aus der US-Regierung hatten dem Portal NBC News gesagt, dass Hacker aus dem US-Cybercom Schwachstellen in kritischer Infrastruktur in Russland platziert hätten, um im Falle einer entdeckten Manipulation Vergeltung üben zu können. Dann könnten Systeme wie das Stromnetz angegriffen werden. Nach Angaben von NBC habe man auch geheime Dokumente einsehen können, die die Aussage belegen würden.
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Mit einem Gerät ist es einfach. Um mehr Wählerstimmen zu bekommen muss man zahlreiche...
wer auf die geräte physischen zugang hat, kann mit denen sicher alles machen... genauso...
Wenn diese Wahlcomputer 1. im Gerät oder im Sockel, also in einem während der Wahl nicht...
Meine Damen und Herren, wie mein Vorredner schon sagte sind wir heute hier...