Abo
  • Services:
Anzeige
Russische Zentralbank in Moskau
Russische Zentralbank in Moskau (Bild: Yuri Kadobnov/AFP/Getty Images)

Sicherheit: Geheimdienst warnt vor Cyberattacke auf russische Banken

Russische Zentralbank in Moskau
Russische Zentralbank in Moskau (Bild: Yuri Kadobnov/AFP/Getty Images)

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen geplanten Cyberangriff auf das Bankensystem des Landes aufgedeckt. Ausländische Geheimdienste sollen für den Angriff verantwortlich sein.

Auf das russische Bankensystem sei ein Angriff geplant gewesen, warnt der russische Inlandsgeheimdienst FSB. Nach Angaben des Geheimdienstes konnte der Angriff im Vorfeld entdeckt werden. Den russischen Banken seien Abwehrmaßnahmen empfohlen worden. Die Attacke sollte am 5. Dezember 2016 stattfinden. Damit sollte das russische Finanzsystem destabilisiert werden, erklärte der FSB.

Anzeige

Angriff aus den Niederlanden

Der Angriff sollte aus den Niederlanden erfolgen, indem dortige Server der ukrainischen Firma Blazing Fast verwendet werden sollten. Der Hosting-Anbieter reagierte auf die Anschuldigungen und wies diese zurück. Blazing Fast sei vom russischen Geheimdienst nicht kontaktiert und nicht um Mithilfe gebeten worden. Nachdem der Hosting-Anbieter davon erfahren habe, seien die eigenen Server umfangreich untersucht worden. Dabei seien keine verdächtigen Aktionen bemerkt worden.

Bislang existieren keine unabhängigen Bestätigungen für die Angaben des russischen Geheimdienstes. Die russische Zentralbank erklärte, sie sei über die bevorstehende Gefahr informiert worden. Daraufhin seien den russischen Banken Sicherheitsvorkehrungen empfohlen worden. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte die russische Zentralbank, der Angriff sei abgewehrt worden.

Urheber des geplanten Angriffs unbekannt

Gegenüber Reuters äußerte sich der Chef von Blazing Fast zu der Frage, ob es möglich sei, dass dessen Server für einen Angriff hätten verwendet werden können: "Technisch ist das möglich. Das ist mit jedem Hosting-Anbieter möglich, bei dem Server gemietet werden können. Alles kann angegriffen werden, und in 99 Prozent der Fälle würde eine solche Attacke erst danach bekannt werden." Blazing Fast wolle mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, um das Ganze aufzuklären.

Im Rahmen des Angriffs sollten gefälschte SMS an russische Bankkunden verschickt und fingierte Nachrichten in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Darüber sollte ein Zusammenbruch des russischen Bankensystems propagiert werden, um die Bevölkerung zu verunsichern. Damit sollte wohl ein Zusammenbruch des russischen Bankensystems erreicht werden.

Der russische Geheimdienst machte keine Angaben dazu, welche ausländischen Geheimdienste hinter der geplanten Attacke stecken sollen.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 06. Dez 2016

Habe ich Gelesen: Russischer Geheimdienst hacken Banken. Da dies nicht so stand war ich...

mfeldt 05. Dez 2016

Ehm - welche der Behauptungen genau ist nachgewiesenermaßen falsch (Nachweis bitte...

Moe479 04. Dez 2016

was ein geschubbel ... natürlich ist auch der fsb ein gehemdienst, und natürlich bringen...

Strongground 04. Dez 2016

Das ist schon verdammt unglaubwürdig. Sobald irgendetwas passiert, was eventuell oder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. WALHALLA Fachverlag, Regensburg
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin
  3. Ratbacher GmbH, München
  4. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 42,49€
  3. 22,99€

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Billgphones tuns auch!

    AndreasOZ | 02:11

  2. ich finde das iPhone überteuert

    AndreasOZ | 02:04

  3. Re: Geringwertiger Gütertransport

    gogolm | 01:55

  4. Typisch Deutsch

    tg-- | 01:24

  5. Re: Frauenfußball dabei?

    TarikVaineTree | 01:21


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel