
SpaceX macht Ernst mit dem Satelliteninternet: Das US-Raumfahrtunternehmen will am Wochenende zwei Satelliten ins All schießen, um die Datenübertragung aus dem All zu testen. Es ist die Vorbereitung für den Aufbau einer Konstellation aus Kommunikationssatelliten.

US-Präsident Donald Trump will keine Verlängerung der ISS-Mission finanzieren. Privatunternehmen sollen das Geld für den Betrieb aufbringen. Esa-Chef Jan Wörner hat nichts gegen eine Kommerzialisierung der Station. An eine Privatisierung glaubt er jedoch nicht.

Wer bezahlt den Ausflug zum Mond? Eine neue Mondlandung ist ein wichtiges Ziel für US-Präsident Donald Trump. Doch Geld will er dafür nicht ausgeben. Andere sollen sein Vorhaben finanzieren.

Nach einer erfolgreichen Mission spricht Elon Musk über den Flug, die Entwicklung der Falcon Heavy und die weiteren Pläne von SpaceX.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und Werner Pluta

Nach über zwölf Jahren Planung soll die Falcon Heavy des privaten US-Raumfahrtunternehmens Space X erstmals abheben - mit Elon Musks Tesla Roadster an Bord. Update: Die Rakete ist erfolgreich gestartet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Fliegt die Ariane in Zukunft mehr als nur einmal? Nachdem das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX die erste Stufe der Rakete Falcon 9 sicher landet und wiederverwendet, beschäftigen sich auch die Europäer mit Mehrwegraketen. In zwei Jahren soll erstmals ein Demonstrator starten.
Von Werner Pluta

Im Livekommentar lief alles wie immer. Aber der Kontakt zur Rakete war längst verloren. Arianespace setzt damit das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Berichterstattung aufs Spiel. - Inzwischen steht fest: Die Rakete flog von Anfang an in die falsche Richtung.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

2025 ist Schluss: Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will die ISS nur noch bis 2025 mit unterhalten. Technisch könnte die Raumstation bis 2028 im All bleiben.

Jetzt kann es losgehen: SpaceX hat die Triebwerke der Falcon Heavy erfolgreich getestet. Die Rakete kann also in Kürze starten.

Die Electron-Rakete von Rocket Lab hat bei ihrem ersten erfolgreichen Start neben einer nicht angekündigten dritten Raketenstufe auch einen geheimen Satelliten an Bord gehabt.

34 Teams wollten die 20 Millionen US-Dollar gewinnen, die 2007 für die Landung auf dem Mond ausgeschrieben wurden. Trotz zwei Verlängerungen hat es kein Team geschafft.

Wie werden wir den Weltraumschrott wieder los? Laserstrahlen sind eine vielversprechende Möglichkeit. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten daran. Aber wie soll das funktionieren?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die neuseeländische Electron-Rakete hat erstmals erfolgreich Satelliten in einem Orbit ausgesetzt. Erst später wurde von einer geheimen dritten Raketenstufe mit "grünem Treibstoff" berichtet. Die Mondpläne sind derweil fraglich.

Wie kommen US-Astronauten künftig zur ISS? Flüge mit der russischen Sojus sind bis 2019 gesichert. Danach sollten SpaceX und Boeing übernehmen. Es ist aber zweifelhaft, ob sie rechtzeitig startbereit sind. Die US-Aufsichtsbehörde GAO hat bei einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus gewarnt, die Präsenz der USA auf der ISS sei in Gefahr.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will endlich wieder US-Astronauten in US-Raumschiffen zur ISS bringen. Doch eine Expertenkommission schätzt die Raumfähre von Boeing und SpaceX für bemannte Flüge zur ISS als nicht sicher genug ein.

Der Astronaut als Aquanaut: In seiner Ausbildung war Matthias Maurer viel unter Wasser. Uns hat er erzählt, warum, wo er am liebsten hinfliegen möchte und welche Raumfahrt-Missionen für ernsthafte Raumfahrer nicht infrage kommen.
Von Werner Pluta

Wasser gilt aus verschiedenen Gründen als wichtiger Rohstoff für bemannte Missionen zu anderen Himmelskörpern. Forscher haben auf dem Mars massive Vorkommen von gefrorenem Wasser gefunden. Das könnte unter anderem Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas auf dem Nachbarplaneten bieten.

Der letzte Start eines geheimen Militärsatelliten durch SpaceX soll nicht erfolgreich verlaufen sein. Klare Aussagen scheitern an der strengen Geheimhaltung. Golem.de trägt zusammen, was bisher bekannt ist.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Seine Bilanz ist beeindruckend: John Young war der erste Mensch, der sechs Mal ins All flog. Er war zwei Mal beim Mond, er steuerte zwei Mal ein Spaceshuttle. Der langgediente Nasa-Mitarbeiter starb am 5. Januar 2018.

Triebwerkstest in der kommenden Woche, Start Ende des Monats: SpaceX bereitet den Erstflug seiner Schwerlastrakete Falcon Heavy vor. Erst muss aber eine andere Rakete des Raumfahrtunternehmens fliegen.

Das Startfenster öffnet sich am Freitagabend Ortszeit: In Florida steht eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX bereit. Sie soll einen geheimen Satelliten für die US-Regierung ins All bringen.

Der Unternehmer und Investor Elon Musk hat die Raumfahrt in eine Geschichte von Erfolgen, Versprechen, Milliardären und Scharlatanen verwandelt. Die Falcon 9 seiner Firma SpaceX setzt private wie staatliche Konkurrenten immer mehr unter Druck.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Großer Sprung statt kleiner Schritt: Vor dem ersten Raumausflug ohne Sicherung hatte Bruce McCandless mit einem markigen Spruch, der auf Neil Armstrong anspielte, für gute Stimmung gesorgt. Nun ist der Raumfahrtpionier im Alter von 80 Jahren gestorben.

Montiert auf einer Halterung, zwischen den beiden Teilen der Nutzlastverkleidung der Falcon Heavy: So zeigen Fotos, die Elon Musk auf Instagram veröffentlicht hat, das Elektroauto Tesla Roadster, das mit der Rakete von SpaceX in wenigen Wochen zum Mars fliegen soll.

Ein Komet und ein Mond bekommen möglicherweise Besuch: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zwei Konzepte für Raumfahrtmissionen im kommenden Jahrzehnt ausgesucht. Ziele sind Tschuri und der Saturnmond Titan.

Die neue Schwerlastrakete von SpaceX ist in Florida angekommen und steht für erste Tests bereit. Sie wird fast vollständig wiederverwendet, was ihre Leistung aber deutlich reduziert.

Fahren kann das größte Flugzeug der Welt schon einmal: Das US-Luft- und Raumfahrtunternehmen Stratolaunch Systems Corporation testet sein Riesenflugzeug Stratolaunch Carrier auf dem Boden.

Galileo ist fast komplett: Eine Ariane-Rakete hat vier Satelliten für das europäischen Satellitennavigationssystem in den Orbit gebracht. In wenigen Monaten stehen dann 22 Satelliten für die Positionsbestimmung zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll die Konstellation komplettiert werden.

Die Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine für Menschen taugliche Raumkapsel bekommen. Sie soll im nächsten Jahr Touristen über die 100-Kilometer-Grenze in den Weltraum bringen. Ein neues Video zeigt den Flug vom Inneren der Kapsel aus.

SpaceX-Chef Elon Musk ist überzeugt, dass durch die Wiederverwendung von Raketen und anderen Raumtransportern die Kosten in der Raumfahrt gesenkt werden. Das US-Raumfahrtunternehmen schickt erstmals zwei gebrauchte Komponenten zur ISS.

US-Präsident Trump stellt in einer Rede die neue Raumfahrtdirektive der Nasa vor: Amerika, Amerika, Weltraum, Amerika, Mond, Amerika, Mars, Amerika, Militär, Amerika, Amerika, Führung, Amerika, Arbeitsplätze.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Als Ersatz für Radioisotopenbatterien entwickelt die Nasa kleine Kernreaktoren, die flexibler, leistungsstärker und beim Start weniger radioaktiv sind.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Das neue Weltraumteleskop der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist den Bedingungen im Weltraum gewachsen. Das haben Tests im Vakuum bei sehr niedrigen Temperaturen gezeigt. Als Nächstes wird das James-Webb-Weltraumteleskop für den Start vorbereitet, der erneut verschoben wurde.

Weil die Triebwerke, mit denen die Sonde Voyager 1 normalerweise gedreht wird, nachlassen, hat die Nasa Ersatztriebwerke reaktiviert, die seit 1980 nicht mehr in Betrieb waren. Sie funktionierten noch - nur die Steuerungssoftware stellte ein Problem dar.

Um eine spektakuläre Inszenierung ist Elon Musk ja nie verlegen: Bei dem gerade verschobenen Erstflug soll die neue SpaceX-Rakete ein Elektroauto von Tesla ins Weltall bringen. Ziel ist der Mars.

SpaceX hat erneut den Termin für den Erstflug der Falcon Heavy verschoben: In diesem Jahr wird die Rakete, die schon 2013 das erste Mal fliegen sollte, nicht mehr abheben.

Boeing und SpaceX sollen ab dem kommenden Jahr für die Nasa Astronauten auf die Raumstation ISS bringen. Experten sind jedoch besorgt, dass die Raumschiffe den Sicherheitsanforderungen der US-Raumfahrtbehörde nicht genügen könnten.

Es klingt banal, ist aber eine "Pionierleistung": Das Bremer Unternehmen Bake in Space will den Astronauten auf der Raumstation ISS mit frischen Brötchen ein Gefühl von Heimat geben. Was auf der Erde alltäglich ist, stellt Raumfahrer vor Probleme.
Ein Bericht von Werner Pluta

Lutz Kayser wollte schon in den 1970er Jahren tun, was Elon Musk erst vor zehn Jahren geschafft hat: mit einer privaten Firma Raketen bauen und Satelliten starten. Im Alter von 78 Jahren ist er auf einer Insel im Pazifik gestorben.
Ein Nachruf von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Die Berge auf Teneriffa sind eigentlich auch nicht anders als Mond oder Mars: Auf der Atlantikinsel haben Forscher des DFKI in Bremen getestet, wie Roboter künftig Höhlen auf anderen Himmelskörpern erkunden.

Einen ersten Blick auf Asteroiden will das US-Unternehmen Planetary Resources werfen: Es hat ein Weltraumteleskop gebaut, das in wenigen Wochen ins All geschossen werden soll.

Nachdem sie zwei Nasa-Satelliten im Wert von 700 Millionen US-Dollar zerstörte, ist jetzt erstmals wieder eine Taurus XL geflogen. Eine Rakete, die den Niedergang eines Unternehmens einleitete und ihm so peinlich wurde, dass sie jetzt Minotaur-C heißt.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Kein anderes Unternehmen hat so viele Satelliten im Orbit, keins hat so viele verloren: Die Firma Planet betreibt das größte Satellitennetzwerk der Welt von Berlin aus. Es macht aktuelle Bilder von der Erde, die sich auch Landwirte leisten können.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Viel Platz, Wasser sowie Schutz vor Strahlung, Temperaturschwankungen und Meteoriten - das sollte ein Habitat Astronauten auf einem fremden Himmelskörper bieten. Auf dem Mond gibt es einen solchen Ort. Japanische Wissenschaftler haben ihn unter der Mondoberfläche gefunden.

Der Hotel-Milliardär Robert Bigelow will schon 2022 eine Raumstation zum Mond starten. Um den Zeitplan halten zu können, fehlt aber noch die passende Rakete.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Nicht nur Riesenplaneten wie Saturn können Ringe haben. Neu veröffentlichte Beobachtungen des Himmelskörpers Haumea zeigen, dass auch er einen hat. Sie stellen aber auch infrage, ob er überhaupt ein Zwergplanet ist.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Vor 60 Jahren versetzte die Sowjetunion den Westen in helle Aufregung: Sie hatte zum ersten Mal ein von Menschen konstruiertes Objekt in die Erdumlaufbahn geschossen. Aber den Amerikanern machte dabei nicht nur zu schaffen, dass sie den Wettlauf ins All verloren hatten.
Von Werner Pluta

Mit einem kleineren Raumschiff will SpaceX nun nicht nur zum Mars, sondern auch zum Mond. Die Pläne werden kleiner, die Technik macht Fortschritte, aber die Finanzierung ist immer noch offen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Für Lockheed Martin läuft eine künftige Marsmission über eine Raumstation im Orbit des Planeten. Ein Mars Lander kann von dort aus Astronauten überall hinbefördern. Dazu braucht es das Orion-Raumschiff und jede Menge Wasser.

Russen und Amerikaner wollen gemeinsam eine Mondstation aufbauen, so lauteten die Meldungen. Was steht tatsächlich dahinter?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer