Raumfahrt: Nissan arbeitet an einem Mondauto für die Nasa mit

Mit dem Elektrofahrzeug sollen künftig Astronauten über den Mond fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Mondlandschaft (Symbolbild): 500 Kilogramm Zulast und ein Arbeitsfenster von plus 138 bis minus 173 Grad Celsius
Mondlandschaft (Symbolbild): 500 Kilogramm Zulast und ein Arbeitsfenster von plus 138 bis minus 173 Grad Celsius (Bild: Nissan/Screenshot: Golem.de)

Ein Auto für Artemis: Das US-Technologieunternehmen Teledyne Brown Engineering will ein Fahrzeug für die kommenden Mondmissionen des US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) bauen. An dem Projekt ist unter anderem der japanische Automobilhersteller Nissan beteiligt.

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Teledyne hat das Vorhaben auf dem Space Symposium angekündigt, das in dieser Woche in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado stattfindet. Das elektrische angetriebene Lunar Terrain Vehicle (LTV) ist für eine der kommenden Artemis-Missionen gedacht. Für dieses liefert Teledyne Komponenten. Zudem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben am Bau der Lunar Roving Vehicle (LRV) mitgearbeitet, mit denen die Apollo-Astronauten Anfang der 1970er Jahre über den Mond fuhren.

Teledyne übernimmt die Projektleitung, die Fertigung sowie die Integration. Weiterer Partner ist das US-Raumfahrtunternehmen Sierra Space, das unter anderem die Flugsoftware entwickeln wird. Sierra Space hat das Minishuttle Dream Chaser und Aufblas-Habitat für Raumstationen entwickelt.

Zwei Fahrzeughersteller arbeiten mit

Zudem gehören dem Projekt zwei Fahrzeughersteller an: neben Nissan das Unternehmen Textron Specialized Vehicles, das zum Mischkonzern Textron gehört. Das ehemals eigenständige Unternehmen Arctic Cat baut Quads und Schneemobile und soll am Fahrgestell mitarbeiten. Nissan hat bereits Erfahrungen mit Fahrzeugen für andere Himmelskörper: Der Autohersteller hat zusammen mit der japanischen Raumfahrtagentur Japan Aerospace Exploration Agency (Jaxa) einen Mondrover entwickelt.

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Ein solches LTV soll zwei Astronauten sowie Nutzlast - insgesamt 500 Kilogramm - transportieren können. Es muss in der Lage sein, Steigungen von mindestens 15 Grad zu bewältigen sowie in einem Temperaturfenster zwischen 138 Grad Celsius und minus 173 Grad Celsius zu funktionieren.

Kürzlich hat das Astrolab einen Prototyp seines Flexible Logistics and Exploration (Flex) vorgestellt. Den Rover hat das US-Raumfahrtunternehmen bereits in der kalifornischen Wüste getestet. Daneben entwickeln die US-Konzerne Lockheed Martin und General Motors ebenfalls ein Mondauto.

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markusk 07. Apr 2022 / Themenstart

Nur auf der Rückseite.

ElMario 06. Apr 2022 / Themenstart

wurde bereits 1960 gegründet. Kommt daher vielleicht die Cyberdyne Idee ? ;D https://en...

Seewolf_32 06. Apr 2022 / Themenstart

Die Besten Autos der Welt. Für den Mond sollten die auch reichen. Sauerstoff für den...

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